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Trendstudie: Tierliebes Deutschland – Haustiere sind kein Zankapfel unter Nachbarn

(PresseBox) Berlin, 22.02.2007, Hundehaufen vor der Tür, das Blumenbeet durch Nachbars Katze verwüstet? Eine aktuelle Trendstudie des Internetportals ImmoibilienScout24 zeigt: Haustiere sind sehr viel seltener Streitursache zwischen Nachbarn als oftmals angenommen. Die Mehrheit der Deutschen lebt in Eintracht mit Hund und Katz’ des Nachbarn.

In der aktuellen Trendumfrage des Immobilienportals ImmobilienScout24 gaben fast drei Viertel aller Teilnehmer an, dass Haustiere kein Streitthema für sie und ihren Nachbarn seien – und das, obwohl im Großteil der Fälle (62%) Haustiere in der Nachbarschaft vorhanden sind. Dies gilt sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gegenden. Nur 5% aller Befragten erklärten, aufgrund von Haustieren immer oder oft mit ihren Mitmenschen in Konflikt zu geraten. Tierliebhaber sind dabei offenbar toleranter: Menschen, die selbst ein Haustier besitzen, streiten sich weniger mit ihren Nachbarn über Haustiere als diejenigen ohne tierischen Begleiter. Sechs von zehn Umfrageteilnehmern erklärten, selbst Tiere in ihrem Haushalt zu haben.

Möglicherweise liegt es auch an der guten Vorsorge durch die Vermieter, dass das Zusammenleben von Mensch und Tier weitestgehend friedlich abläuft: 46% der Befragten gaben an, dass ihr Mietvertrag Regelungen zum Thema Haustiere enthält.

Dort, wo es Ärger gibt, wird die Schuld meist bei den Mitmenschen gesucht: 57% meinten, dass das Nachbarstier Auslöser der Unstimmigkeiten ist; ein Drittel benannte das eigene Haustier als Streitursache. Bei 8% der Streitenden kracht es richtig – dort wird sowohl über die eigenen als auch über die Tiere des Nachbarn gezofft. In manchen Fällen scheinen die tierischen Ärgernisse mehr als nur ein unbeliebtes Diskussionsthema zu sein: 25% derjenigen, die mit ihren Nachbarn über Haustiere streiten, denken aufgrund dessen über einen Wohnortwechsel nach; jeder Zehnte ist sogar aus diesem Grund bereits umgezogen.

Sowohl bei den Tierarten als auch bei den Streitthemen überwiegen die klassischen Szenarien: In der Mehrzahl der Fälle sind Hunde und Katzen der Stein des Anstoßes. 83% der Streitenden regen sich über Pudel, Dackel und Co. auf; ein weiteres Drittel streitet sich wegen der Katzen. Nagetiere, Ziervögel oder exotischere Haustiere sind dagegen nur selten Grund des Unmuts. Jeweils über die Hälfte der Streitenden ärgert sich über Verschmutzung durch Haustiere oder Lärmbelästigung. Jeder Fünfte klagt über gefährliche Haustiere bzw. bedrohliche Situationen sowie über Geruchs-belästigung.

Die Trendumfrage wurde im Januar/Februar 2007 auf der Internetseite von ImmobilienScout24 durchgeführt. Es nahmen 900 Personen an der Befragung teil.

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