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Motorola forciert Kompatibilität von OSS-Lösungen

Micromuse entwickelt Werkzeug für GSM-Netzwerke von Motorola

(PresseBox) Düsseldorf, 22.12.2004, Motorola hat jetzt ein „Listed Product Support Program“ ins Leben gerufen. Damit will das Unternehmen die Möglichkeiten von Netzwerk-Administratoren weiter verbessern, ihre Mobilfunk-Netze effizient zu betreiben und zu verwalten. Motorola unterstützt mit diesem Programm qualifizierte Anbieter von OSS-Lösungen (Operational Systems Support), um die Kompatibilität ihrer Software auch mit neuen, verbesserten Versionen der OSS-Applikationen von Motorola sicherzustellen.

„Wir haben erkannt, daß unsere Kunden immer häufiger von uns erwarten, daß wir offene, herstellerunabhängige Umgebungen unterstützen“, sagt Tom Shirley, Vice President und General Manager der OSS-Abteilung des Global Telecommunication Solutions Sector (GTSS) von Motorola. „Wir haben das Listed Product Support Program eingerichtet, um unabhängigen Software-Anbietern einen formellen Zugriff auf Schnittstellen zu unserer Technologie zu bieten und sie zugleich bei der Nutzung dieser Schnittstellen zu unterstützen, damit wir gemeinsam Lösungen entwickeln können, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen.“

Der weltweit aktive Software-Anbieter Micromuse hat sich als erstes Unternehmen dem Programm angeschlossen. In Zusammenarbeit mit Motorola hat Micromuse einen Netcool/Omnibus-Probe entwickelt, um das Management von Motorola-GSM-Netzen mit den Software-Lösungen der eigenen Netcool-Suite zu ermöglichen. Damit kann das Motorola Operations and Maintenance Center-Radio (OMC-R) Events an die Netcool/Omnibus-Lösung übergeben, wo sie mit Ereignissen aus anderen Elementen des Mobilfunk-Netzes sowie Systemen und Applikationen konsolidiert werden können, um so eine Ende-zu-Ende-Ansicht der Service-Verfügbarkeit zu ermöglichen.

„Das Listed Product Support Program ist sowohl für Netzwerk-Administratoren als auch für unabhängige Software-Anbieter von Vorteil“, sagt Darin Layman, Vice President of Alliances bei Micromuse. „Das Programm bietet einen Prozeß, durch den Micromuse und Motorola sich systematisch gegenseitig über geplante Versionen und Veränderungen in unseren Lösungen informieren können. Das stellt heute und in Zukunft die Integrität und die produktübergreifende Funktionalität unserer technischen Lösungen für unsere gemeinsamen Kunden sicher.“

Zu Beginn einer Teilnahme am Listed Product Support Program führt Motorola eine wirtschaftliche Evaluierung des unabhängigen Software-Anbieters sowie eine technische Untersuchung der vorhandenen Schnittstellen zu Motorola-Equipment durch. Anschließend beraten sich beide Unternehmen, um etwaige Schwachstellen in der Software zu korrigieren oder weitere Verbesserungen vorzunehmen. Darüber hinaus wird dem unabhängigen Anbieter der Zugang zu technischen Experten von Motorola eröffnet, um Probleme zu lösen und die fortwährende Kompatibilität mit den Motorola-Netzwerk-Technologien sicherzustellen.

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Micromuse wurde im Februar 2006 von IBM übernommen und in den Tivoli-Bereich eingegliedert. Micromuse ist ein führender Anbieter von Netzwerk-Management-Software, die von Banken, Telekommunikations-Anbietern, öffentlichen Institutionen, Einzelhandelskonzernen und anderen Organisationen eingesetzt wird, um Technologie-Infrastrukturen zu überwachen. Die Software ermöglicht das Management von zunehmend komplexen IT-Systemen, die auch die Bereitstellung von Daten, Sprache und Video über das Internet unterstützen. Die Kombination der Micromuse-Software und der IT-Service-Management-Technologie von IBM stellt Kunden einen umfassenden Ansatz für die Reduzierung der Komplexität ihrer IT-Umgebungen, die Verringerung der Betriebskosten und die Übereinstimmung mit staatlichen Vorgaben zur Verfügung.

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