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Nachrüstung mit Rußpartikelfiltern senkt Lkw-MAUT Kosten und wird finanziell bezuschusst
Bundesrat beschließt emissionsabhängige Maut ab 1. Januar 2009
(PresseBox) Menden, 12.11.2008,
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- Nachrüstung des Fuhrparks bringt deutliche Mautkostenersparnisse
(EURO-III Lkw mit HJS-Filter spart 3.150 EURO pro Jahr bei 150.000 km Fahrleistung)
- Umsetzung der De-minimis-Beihilfen für Filternachrüstung gilt als gesichert
- HJS-Filtertechnologie reduziert Rußausstoß erheblich und sichert freie Fahrt in Umweltzonen mit der grünen Plakette Täglich rollen mehrere Hunderttausend Lkw über deutsche Autobahnen. Den Großteil der dabei ausgestoßenen Partikelemissionen verursachen Lkw der Schadstoffklassen Euro II und Euro III ohne Rußpartikelfilter. Für die Betreiber solcher Fahrzeuge steigen mit dem Bundesratsbeschluss vom 7. November die Mautkosten.
Denn nun tritt die Mautspreizung, d. h. die emissionsabhängige Anhebung der Lkw- Maut, in Kraft. Unternehmen, die rechtzeitig ihre Fuhrparks mit Rußpartikelfiltern nachrüsten, leisten nicht nur einen aktiven Beitrag für eine saubere Luft. Sie können auch bares Geld sparen - und mit Zuschüssen vom Bund rechnen.
Lastkraftwagen der Schadstoffklassen Euro II und Euro III gehören zu den größten Umweltsündern: Sie verursachen fast 90 Prozent der Partikelemissionen im Schwerlastverkehr auf deutschen Autobahnen. Für sie wird die Lkw-Maut künftig teurer - es sei denn, sie sind mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet. "Wer jetzt in schadstoffarme Abgastechnologien investiert und so seine Fuhrparks modernisiert, schützt nicht nur Menschen und Umwelt, sondern spart richtig Geld.", so Hermann Josef Schulte, Inhaber des Abgasspezialisten HJS.
Maut-Ersparnis durch Nachrüstung
Dabei bedeutet Modernisierung nicht gleich den Kauf von neuen, der Euro-V-Norm entsprechenden Fahrzeugen - wie von den Kritikern der Mautspreizung und - anhebung oft behauptet. Schon eine Nachrüstung des bestehenden Fuhrparks mit den derzeit verfügbaren Rußpartikelfiltern reicht aus, um eine in eine bessere Mautkategorie zu gelangen und Mautgebühren in Höhe von 8,4 beziehungsweise 2,1 Cent pro Kilometer zu sparen. Rund 6.000 Euro kostet die Nachrüstung eines Lkw der Schadstoffklasse III mit dem HJS-Vollfiltersystem, das eine nahezu 100- prozentige Reduzierung des Ruß- und Feinpartikelausstoßes ermöglicht. Fährt ein EURO-III Lkw im Jahr beispielsweise 150.000 mautpflichtigen Autobahnkilometer, ergeben sich Einsparungen in Höhe von 3.150 Euro - die Investition in den Filter rechnet sich damit binnen zwei Jahren. Zudem erhält das Fahrzeug die grüne Plakette zur freien Fahrt in Umweltzonen und die Nachrüstung steigert den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs erheblich.
De-minimis-Beihilfen - Staatliche Förderung für die Nachrüstung
"Die Investition in ein modernes Filtersystem sind nicht nur wegen der künftig geringeren Mautkosten finanziell interessant. Nachrüstungsbereite Unternehmen werden auch vom Bund im Rahmen der De-minimis-Beihilfen unterstützt", erläutert Schulte.
Um beispielsweise den Einbau von Partikelminderungssystemen zu bezuschussen stehen jährlich rund 350 Millionen Euro im Rahmen der sogenannten De-minimis- Beihilfen aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Speditionsunternehmen, die aus Gründen der Mautspreizung Dieselpartikelfilter erwerben, können die Kosten für die Umrüstung über die Beihilfen bezuschussen lassen. Förderberechtigt sind alle Unternehmen des Güterkraftverkehrs, die mautpflichtige Lkw einsetzen. Der Gesamtbetrag der De-minimis-Beihilfen darf den Betrag von 100.000 Euro pro Unternehmen nicht überschreiten. Mit der Förderung will der Bund Wettbewerbsnachteile gegenüber Güterkraftverkehrsunternehmen aus dem Ausland minimieren.
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