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Künftige EU-Forschung: Neue Studie identifiziert Prioritäten bei der IT-Sicherheit - Ständige Online-Erreichbarkeit steht im Zentrum
(PresseBox) Heraklion/Crete, 29.04.2010,
Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA hat einen neuen Bericht vorgestellt, der zum Schluss gelangt, dass die EU ihre zukünftige Forschung zur IT-Sicherheit auf fünf Bereiche konzentrieren solle. Damit wird zukünftigen Rahmenprogrammen zur Förderung der EU-Wirtschaft die Richtung gewiesen.
Im letzten Jahrzehnt fand eine Revolution der Kommunikationsweise statt. Eine steigende Zahl von Dienstleistungen steht online zur Verfügung. Verbraucher, Dienstleister und Regierungen erwarten, dass Online-Dienstleistungen jederzeit und überall in sicherer Form zur Verfügung stehen. Dies umfasst auch eine perfekt funktionierende Kommunikationsinfrastruktur, die die Bedürfnisse der digitalen Gesellschaft unterstützt. Hinzu kommt, dass die Komponenten der Dienstleistungen und der Infrastruktur aktiv miteinander zusammenarbeiten müssen, damit eine zuverlässige Umgebung für gemischte Dienstleistungen steigender Komplexität und Interdependenz geschaffen wird. Der Bericht konzentriert sich auf das Thema der Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit und insofern auf Forschung bei Technologien, welche die Verfügbarkeit von Onlinediensten verbessern, z. B. die Ausfallsicherheit von Datennetzwerken, denn dies legt den Grundstein für die EU2020-Strategie und die digitale Agenda Europas.
Der Bericht identifiziert Bedürfnisse der Branche, neue Entwicklungen und ihren Einfluss auf Entscheidungsträger und Forschungsinstitute mit Blick auf die wichtigsten Forschungsbereiche bei der Netzwerk- und Informationssicherheit in den nächsten drei bis fünf Jahren.
Die fünf festgestellten Forschungsbereiche sind:
- Cloud Computing
- Echtzeit-Erfassungs- und Diagnose-Systeme
- zukünftige kabellose Netzwerke
- Sensornetzwerke
- Integrität der Lieferkette
Der Geschäftsführende Direktor der ENISA Dr. Udo Helmbrecht erklärt: "Dieser Bericht zeigt erstmals die Richtung, in der nach unserer Auffassung die künftigen Prioritäten der EU für die Forschung zur IT-Sicherheit liegen sollen."
Der Bericht steht in Zusammenhang mit der Studie über 'Standardisierungslücken in Zusammenhang mit Ausfallsicherheit' (http://www.enisa.europa.eu/...). Beide zusammen geben einen umfassenden Einblick in den aktuellen Bedarf an ausfallsicheren Technologien.
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