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Deutsche Mechatronics gewinnt AMADA Awards in Gold und Silber

2 Biegeschritte anstelle von 19

Das komplex gebogene Werkstück aus Edelstahl für Hochtemperatur-Brennstoffzellen wurde von AMADA für die hohe Präzision ausgezeichnet, die die Deutsche Mechatronics mit einem innovativen Fertigungsverfahren erzielt.
Das komplex gebogene Werkstück aus Edelstahl für Hochtemperatur-Brennstoffzellen wurde von AMADA für die hohe Präzision ausgezeichnet, die die Deutsche Mechatronics mit einem innovativen Fertigungsverfahren erzielt.

(PresseBox) Mechernich, 28.07.2008, Die Deutsche Mechatronics wurde von AMADA gleich zweifach ausgezeichnet – sie erhielt sowohl den „Gold Award“ als auch das Pendant in Silber. Das innovative Produktionsverfahren und die präzise Fertigung eines Blechbiegeteils überzeugten die Jury: AMADA, weltweit führender Hersteller für Maschinen zur Blechbearbeitung, zeichnete das Produkt in der Kategorie „Präzision und Innovation“ aus.

Gold und Silber für Präzision und Innovation – die Entwicklungen der Deutschen Mechatronics haben international Erfolg. Im AMADA Forum im japanischen Isehara beeindruckte das komplex gebogene Werkstück aus Edelstahl des Mechernicher Systemlieferanten für Mechanik, Elektronik und Software. Das Bauelement findet in Hochtemperatur-Brennstoffzellen Verwendung. Es leitet das Abgas aus der Zelle und erwärmt als Wärmetauscher gleichzeitig die Zuluft.

Aufgrund der unterschiedlichen Biegeradien und Hinterschneidungen ist das Werkstück besonders schwierig herzustellen. Die Anforderungen an die Konturgenauigkeit liegen mit +/- 0,1 mm sehr hoch. Wegen der hohen Betriebstemperatur von bis zu 1000 °C musste das Bauteil aus dem besonders hitzebeständigen Stahl Inconel 800HT gefertigt werden. Die starke Rückfederung dieses Werkstoffes erschwert es zusätzlich, die engen vorgegebenen Toleranzen einzuhalten.

Deshalb entwickelte die Deutsche Mechatronics ein Fertigungsverfahren, das zum einen die Maßhaltigkeit sicherstellt und zum anderen wirtschaftlich ist: Die Fertigung erfordert normalerweise 19 Biegeschritte, das neue Verfahren benötigt lediglich zwei.
Die DTMT beweist erneut Kompetenz durch hoch entwickelte Technik: die fortschrittlichen Module des Unternehmens gewinnen zunehmend internationales Ansehen. „Die Auslegung von Geometrie und Werkstoffen sowie die Fertigung der Edelstahlteile war für uns eine besondere Herausforderung. Zusammen mit AMADA haben wir die Aufgabe erfolgreich gemeistert. Die Auszeichnung durch ein international führendes Unternehmen in der Branche ehrt uns“, sagt Dr. Karlheinz Sossenheimer, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Mechatronics.

Beide Firmen verbindet seit Jahren eine produktive Kooperation: Bei der Deutschen Mechatronics sind mehrere Blechbearbeitungsmaschinen von AMADA im Einsatz.
Zahlreiche Gäste verfolgten die Preisverleihung anlässlich der „Precision Sheet Metal Technology Fair“ in Japan. In Deutschland nahm Dr. Sossenheimer den Preis aus den Händen von Christof Behrend, dem Gesamtvertriebsleiter und Ronald Schildt, dem Regionalverkaufsleiter der AMADA GmbH entgegen.

Die Innovationskraft der DTMT sorgt für Gesprächsstoff in der Branche: Im Dezember 2007 wurde das Mechernicher Unternehmen bereits für die erfolgreiche Umsetzung des „dynamischen Schachtelns“ zur optimalen Materialnutzung bei der Verarbeitung von Blech mit dem Materialeffizienzpreis ausgezeichnet. Im April erhielt DTMT von der Initiative Mittelstand den Industriepreis 2008 für ein fluidgekühltes Infrarot-Trocknungsmodul.

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Über Deutsche Mechatronics GmbH

Die Mechatronics Group besteht bisher aus drei Unternehmen, die diesen Verbund zu einem der größten Systemlieferanten für technologie-orientierte Produkte in Deutschland machen.

Deutsche Mechatronics in Mechernich entwickelt und produziert als Systemlieferant Hightech Systeme und Komponenten für technologie-orientierte Unternehmen. Kernkompetenzen und Entwicklungsschwerpunkte sind industrielle Bildverarbeitung, Infrarot-Trocknungstechnik und Ultraviolett-Härtung, Elektromechanik sowie Prozesslufttechnik. In einer der modernsten Produktionsstätten Deutschlands verarbeitet der Systemlieferant heutzutage täglich fast 40 Tonnen Stahl, Edelstahl, Aluminium und Kupfer.

Prontor im Schwarzwald ist einer der führenden unabhängigen Systemlieferanten für Präzisionsmechanik in der optischen Industrie, der Medizintechnik und der Lithografieoptik.

Control Mechatronics aus Nidderau bei Frankfurt ist auf kleinste Stückzahlen im elektrotechnischen Ausbau von Schaltanlagen spezialisiert und ergänzt so das Angebotsspektrum der Deutschen Mechatronics.

Die Gruppe erzielt einen Umsatz von rund 600 Millionen CHF (370 Millionen Euro) pro Jahr.

Zu ihren Kunden zählen erste Adressen der deutschen Industrie, darunter die Heidelberger Druckmaschinen AG, das Lasertechnik-Unternehmen Trumpf sowie Siemens, Philips und ABB aus der Elektrotechnik und die Carl Zeiss AG im Bereich der Medizintechnik.

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  • (BILD) Das komplex gebogene Werkstück aus Edelstahl für Hochtemperatur-Brennstoffzellen wurde von AMADA für die hohe Präzision ausgezeichnet, die die Deutsche Mechatronics mit einem innovativen Fertigungsverfahren erzielt. 3 MB
  • (BILD) Dr. Karlheinz Sossenheimer, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Mechatronics; Christof Behrend, Gesamtvertriebsleiter und Ronald Schildt, Regionalverkaufsleiter von AMADA (von links) bei der Übergabe der Preise. 610 kB
 
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