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Pharma und Chemie setzen für kommende Herausforderungen im Markt auf Projektmanagement

Von Compuware unterstützte Studie der Universität Erlangen-Nürnberg und maxence business consulting belegt positive Auswirkungen eines zentralisierten Projektmanagement-Ansatzes

(PresseBox) Neu-Isenburg, 20.05.2009, Für die wachsenden Herausforderungen im Markt bezüglich neuer Innovationen und Technologien zeigt sich die deutsche Pharma- und Chemie-Industrie gut aufgestellt. Sie belegt unter sieben befragten Branchen den dritten Platz bei der Einrichtung eines Projekt Management Office (PMO). Dies ist das Ergebnis einer aktuellen von Compuware unterstützten Studie des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Beratungshaus maxence business consulting. Dabei erreichte die Chemie- und Pharma-Industrie 65 Prozent bei einem Durchschnitt von 64,7 Prozent unter insgesamt 232 befragten Unternehmen. Dadurch befindet sich die Branche auf einem richtigen Weg, seine Zeit- und Ressourcenplänen sowie Budgets in Projekten einzuhalten.

Bei Pharma- und Chemie-Industrie ist das PMO gesetzt

In der deutschen Pharma- und Chemie-Industrie ist das Projekt Management Office bereits eine etablierte Größe. 70 Prozent der Befragten aus diesem Bereich setzen ein PMO seit mindestens einem Jahr ein. Für die Unternehmen in dieser Branche handelt es sich dabei um eine wichtige strategische Lösung. Die Anzahl der Projekte, die die einzelnen Firmen zu bewältigen haben, liegt in der Regel über dem der anderen Branchen in dieser Studie. Die Pharma- und Chemie-Industrie führt mit 27,3 Prozent klar die Kategorie zwischen 100 und 500 Projekte an. Dies zeigt, dass solch ein Projekt Management Office besonders für Unternehmen sinnvoll ist, die eine Vielzahl von Projekten im Einsatz haben.

Studie belegt Vorteile von PMO

Mit der Nutzung eines PMO profitiert die Pharma- und Chemie-Industrie von den verschiedenen Vorteilen, die eine zentrale Instanz zur Steuerung von Projekten bietet. Dies gilt bezüglich des Zeitaufwandes, der Ressourcen und des Budgets für die zu erledigenden Projekte. Nach dieser Studie bleiben Projekte in 29,9 Prozent der Unternehmen mit PMO innerhalb eines Zeitaufwands von maximal plus 10 Prozent gegenüber dem Plan. In Unternehmen ohne PMO schaffen dies lediglich 15,8 Prozent. Hinsichtlich der Ressourcen sind es 42,4 Prozent der PMO-gesteuerten Projekte, die maximal 10 Prozent Mehraufwand benötigen. Unternehmen ohne PMO gelingt dies dagegen nur bei 34,6 Prozent der Projekte. Auch bei den Kosten ergibt sich ein ähnliches Bild: 43 Prozent der befragten Unternehmen mit PMO liegen innerhalb 10 Prozent über Budget, bei den Unternehmen ohne PMO sind dies lediglich 36,6 Prozent.

Die Studie belegt einen klaren Trend zum wachsenden Stellenwert von Projektmanagement für das Umsetzen der Unternehmensstrategie. Während heute nur 11,6 Prozent der Befragten dem Management von Projekten eine sehr hohe Bedeutung beimessen, sehen dies beinahe die Hälfte (47,4 Prozent) in naher Zukunft.

Über die Studie

Die Universität Erlangen und maxence business consulting hatten Anfang 2009 mit Unterstützung von Compuware in Deutschland 232 Unternehmen nach dem Einsatz einer zentralen Instanz zur Koordinierung von Projekten befragt. Die Unternehmen kamen aus den Branchen Informationstechnologie, Automobil, Banken und Versicherungen, Pharma/Chemie, Transport und Logistik, Telekommunikation sowie Energieversorgung. Die Befragten sind in ihren Unternehmen überwiegend Projektleiter (24,1 Prozent), gefolgt von Leitern des Projektbüros im Fachbereich Projektmanagement (22,8 Prozent), Mitarbeitern in diesem Büro (15,5 Prozent), Fachbereichs- und Abteilungsleitern (15,5 Prozent) sowie Vorständen und Geschäftsführern (8,6 Prozent).

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