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Lautlos durch die Berge

BSM-Mitglieder fahren bei der e-miglia 2011 mit

Foto Barbara Willms (TWIKE Rosenthal II)
Foto Barbara Willms (TWIKE Rosenthal II)

(PresseBox) Berlin, , Als am vergangenen Montag in München die zweite e-miglia gestartet wurde, waren auch mehrere Teams aus dem BSM dabei. Die Wettfahrt, an der nur elektrisch betriebene Fahrzeuge teilnehmen dürfen, führt über die Alpen nach St. Moritz in der Schweiz. 31 Teams versuchen dabei, so energiesparend wir möglich unterwegs zu sein. In den Bergen können die Kilometer zum nächsten Ladepunkt recht lang werden. Die Fahrt über den Großglockner-Pass stellt eine besondere Herausforderung dar.

In die Wertung fließt mit ein, wie viel Strom die Teilnehmer verbrauchen. Der BSM unterstützt diese Regeländerung, weil der Verbrauch für die Umweltverträglichkeit eine wichtige Rolle spielt. Der Schirmherr der e-miglia, MdB und BSM-Beirat Hans-Josef Fell von den Grünen, wies bei seinen Worten zum Start auch darauf hin, dass eine Förderung der E-Mobilität besonders den Mittelstand im Auge haben sollte [http://e-miglia.blogspot.com/....

Favoriten für den Gesamtsieg sind die Vorjahressieger Tim Ruhoff und und der Schweizer Ex-Formel1-Fahrer Erik Comas, die beide in amerikanischen Teslas antreten. Gegen diese Sportwagen haben es kleine Modelle wie iMiev oder Tazzari Zero natürlich sehr schwer, aber der olympische Gedanke überwiegt. Am ersten Renntag siegte Ruhoff erwartungsgemäß, aber das Team Jetcar konnte sich auf den vierten Platz schieben. Lars Krüger und Christian Wenger-Rosenau ließen neben anderen den Verbandskollegen Wolfgang Möscheid in seinem TWIKE hinter sich. Reiner Mauch sicherte sich in seinem Tesla einen einstelligen Tabellenplatz, während das BSM-Mitglied S.A.T. mit Torsten Höfer und Olaf Krieger am Steuer des gleichen Autos im Mittelfeld landete. Der MegaVan des Teams Inn-Energie Hiendlmeyer kam als 18. ins Ziel in Mittersill. Dahinter fuhren Bernd Werner in einem weiteren TWIKE und Dirk Fräger im Stromos seiner Firma German eCars über die Linie.

Der zweite Renntag verlief nicht nach Plan. Der Energiebedarf der E-Mobile überforderte das dörfliche Stromnetz, so dass nicht alle Teilnehmer voll laden konnten und die Etappe als Überführungstag gewertet werden musste. Deutlicher kann man nicht illustrieren, wie wichtig der Ausbau der Infrastruktur und die Verwendung intelligenter Lade-Systeme für den Erfolg der E-Mobilität sein werden.

Der BSM wünscht allen Teams viel Glück auf den weiteren Etappen.

Weitere Informationen unter www.e-miglia.de

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