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Studie bestätigt hohe Akzeptanz und erfolgreiche Innovationsförderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

(PresseBox) Berlin, 07.09.2010, Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mittelständische Unternehmen bei ihren Innovationsaktivitäten. Seit 2008 wurden über 9.500 Innovationsvorhaben mit rund 1,2 Mrd. Euro Fördermittel unterstützt.

Eine Evaluationsstudie, die das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung Karlsruhe (ISI) in Kooperation mit der Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung Berlin (GIB) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums durchführte, bestätigt jetzt die hohe Akzeptanz und Wirksamkeit des ZIM in der mittelständischen Wirtschaft. Die Untersuchung basiert auf Befragungen von mehr als 2000 Unternehmen sowie Forschungs- und wirtschaftsnahen Einrichtungen.

Die Studie hebt hervor, dass ZIM eine außerordentlich hohe Nachfrage und Dynamik verzeichnet und einen Verbreitungsgrad erreicht hat wie kein anderes mittelstandsorientiertes Förderprogramm für Forschung und Entwicklung in den letzten 30 Jahren. Die Mehrheit der innovativen kleinen und mittleren Unternehmen schätzt das ZIM als beinahe alternativlos ein.

Aus der Studie ergibt sich weiter, dass die Kooperationsförderung dynamisch angewachsen ist. Die auf Technologietransfer orientierten Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich seit 2008 fast verdreifacht. Mit der Ausweitung der Einzelprojektförderung auf Westdeutschland wurde ein langjähriges Förderdefizit beseitigt.

Die Förderung in Ostdeutschland ist weiter angestiegen und auch nach der Ausweitung auf Westdeutschland mit rund 40 Prozent weiterhin überproportional.

75 Prozent der Mittel gehen nach wie vor an Kleinunternehmen bis 50 Beschäftigte, obwohl das Programm im Rahmen des Konjunkturpakets II auch für größere Mittelständler bis 1000 Beschäftigte geöffnet wurde. 53 Prozent der Unternehmen wurden erstmals gefördert und haben die Breitenwirkung deutlich verstärkt.

Die Evaluation bestätigte die Einschätzung aus der Unternehmensbefragung des DIHK vom Herbst 2009, wonach das ZIM von den kleinen und mittleren Unternehmen häufig als "best practice" bei Förderprogrammen aufgeführt wird. Dies gilt vor allem mit Blick auf dessen Themen- und Technologieoffenheit und die unbürokratischen administrativen Prozesse.

Die Evaluatoren sehen grundsätzlich keinen Bedarf an Änderungen in der Programmgestaltung und abwicklung. Angesichts knapperer Mittel nach Auslaufen des Konjunkturprogramms II Ende 2010 empfehlen sie jedoch, die Förderung wieder auf kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Beschäftigte zu konzentrieren. Darüber hinaus plädieren sie für die Beibehaltung der einzelbetrieblichen Förderung in Westdeutschland.

Die Evaluationsstudie finden Sie rechts unter "Weiterführende Informationen".

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