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Deutschland setzt sich für europaweite Standardisierung in der Elektromobilität ein
(PresseBox) Berlin, 09.02.2010,
Beim heutigen informellen Rat für Wettbewerbsfähigkeit im spanischen San Sebastián hat sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auch auf europäischer Ebene für das Thema Elektromobilität stark gemacht. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten, innovativen und umweltfreundlichen Mobilität.
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach: "Elektromobilität wird sich durchsetzen, wenn die beteiligten Wirtschaftszweige, Wissenschaft und Politik an einem Strang ziehen. Die Europäische Union kann dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie Initiativen auf den Weg bringt, die im globalen Mobilitätsmarkt von einem Mitgliedstaat alleine nicht zu erreichen sind. Gerade in Fragen der Normung und Standardisierung muss schnell eine europäische Einigung herbeigeführt werden. Dafür wird sich die Bundesregierung nach Kräften einsetzen."
In San Sebastián diskutierten die EU-Mitgliedstaaten europäische Initiativen zur Förderung der Elektromobilität. Die spanische EURatspräsidentschaft hatte dazu vorgeschlagen, sich auf europäischer Ebene über nationale Maßnahmen auszutauschen und abzustimmen. Zudem soll die Europäische Kommission eine europäische Strategie zur Realisierung elektrisch angetriebener Mobilität entwerfen. Deutschland unterstützt das Anliegen der spanischen Präsidentschaft.
Neben den nötigen Verbesserungen bei der Batterietechnik, die weltweit mit großer staatlicher Unterstützung erforscht wird, gehört die Normung und Standardisierung zu den dringlichsten Aufgaben. Beim Elektrofahrzeug soll derselbe Sicherheits- und Komfortstandard wie bei herkömmlichen Fahrzeugen gelten. Das BMWi wird seine Vorarbeiten in diesem Bereich in den nächsten Monaten in die europäische Diskussion einbringen.
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