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Vorsicht beim Surfen über Hotspots

BITKOM-Tipp zur sicheren Nutzung von öffentlichen WLAN-Netzen / Fast 15.000 Hotspots in Deutschland

(PresseBox) Berlin, 19.11.2008, Fast 15.000 öffentliche WLAN-Hotspots gibt es derzeit in Deutschland. Das sind rund 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. An vielen stark frequentierten Orten wie Flughäfen, zahlreichen Hotels oder Cafés wird dieser drahtlose Internetzugang angeboten. "Hotspots sind wichtig für eine flächendeckende Breitband-Versorgung. Nutzer können unterwegs via Laptop schnell und bequem ins Internet gehen", sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Die Sicherheit dieser Funknetze ist jedoch häufig problematisch. "Wer ein öffentliches WLAN nutzt, sollte unbedingt Vorsorgemaßnahmen treffen - ansonsten können Unbefugte sehr leicht auf den eigenen Rechner zugreifen oder versendete Daten auslesen", so Kempf. BITKOM gibt in Zusammenarbeit mit "Deutschland sicher im Netz e.V." Tipps für die sichere Nutzung von öffentlichen WLAN-Hotspots:

1. Netzwerkeinstellungen überprüfen

Vor der Nutzung des öffentlichen Internetzugangs sollten Surfer unbedingt die Netzwerkeinstellungen des eigenen Betriebssystems überprüfen. Die Funktion "Dateifreigabe" ist zu deaktivieren: Dafür klickt man im Windows-Betriebssystem das Verzeichnis "C:\Dokumente und Einstellungen\Eigene Dateien" mit der rechten Maustaste an und wählt den Menüpunkt "Freigabe und Sicherheit" aus. Andere Hotspot-Nutzer können ansonsten unter Umständen auf die gespeicherten Dateien des eigenen Rechners zugreifen.

2. Hotspot manuell auswählen

Die Anmelde- und Zugangsdaten des Hotspots müssen stimmen. Daher sollten Surfer den Hotspot grundsätzlich manuell auswählen. Eine automatische Verbindungsaufnahme durch das Betriebssystem ist nicht zu empfehlen.

3. Vorsicht bei sensiblen Daten

Für den Umgang mit persönlichen Daten gilt beim Surfen in öffentlichen Hotspots besondere Vorsicht. Benutzernamen und Passwörter sollten unbedingt verdeckt eingegeben werden. Hochsensible Daten wie etwa beim Online-Banking sollten grundsätzlich nicht übertragen werden. Wer dennoch per Hotspot Geld überweisen muss, muss auf die Verschlüsselung der Verbindung achten. In der Adressleiste des Browsers sollte dann "https://" statt http:// vor der eigentlichen Adresse stehen. Zudem ist ein Schloss-Symbol erkennbar.

4. Neuesten Webbrowser nutzen

Moderne Browser prüfen beim Surfen, ob die Zertifikate für sichere Verbindungen noch gültig sind. Daher sollte immer die neueste Version des Webbrowsers verwendet werden.

5. Verbindungsdauer so kurz wie möglich halten

Um Hackern wenig Chancen für einen Angriff zu geben, sollten öffentliche Hotspots möglichst kurz genutzt werden. Stundenlanges Surfen ist bei der drahtlosen Internetnutzung im Hotel oder Café nicht zu empfehlen. Auch müssen die Kosten bedacht werden. Vor der Einwahl sollte man sich unbedingt über die Tarife und die allgemeinen Geschäftsbedingungen informieren.

6. UMTS als sichere Alternative

Für regelmäßige Mobilsurfer gibt es eine sinnvolle Alternative: Eine UMTS-Datenkarte bietet wesentlich mehr Sicherheit. Die UMTS-Verbindung ist auf der Funkstrecke immer verschlüsselt. Außerdem entfällt die Suche nach dem nächsten Hotspot. In Städten ist UMTS praktisch flächendeckend verfügbar. In ländlichen Regionen besteht eine Basisversorgung durch den GPRS-Standard. Unter Umständen ist das mobile Surfen per UMTS sogar preiswerter: Mobilfunk-Datentarife gibt es bereits ab 10 Euro pro Monat.

7. Vor Viren und Schadprogrammen schützen

Wie beim Surfen über ein Kabel gilt auch bei der drahtlosen Internetnutzung: Virenscanner, Firewalls und weitere Sicherheitsvorkehrungen müssen aktiviert und auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Surfer nur mit eingeschränkten Benutzerrechten ins Netz gehen. Das erschwert die Installation von Schadprogrammen durch Dritte. Nach der Online-Sitzung sollten die Drahtlosschnittstellen (WLAN, Bluetooth, Infrarot) wieder deaktiviert werden.

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Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.200 Unternehmen, davon 900 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.


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