ZVEI begrüßt Brüderle-Papier

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die deutsche Elektroindustrie hat das Industriepapier von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle begrüßt. "Es ist gut, dass es in der Regierung ein wirtschaftspolitisches Konzept gibt, das die Bedeutung der Industrie für Deutschland unterstreicht und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit im Blick hat. Es argumentiert rational und sieht den Umwelt- und Klimaschutz sowie Standortbedingungen für Produktion in Deutschland als Ganzes und spielt sie nicht gegeneinander aus", sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach. Richtig sei auch, sich auf die Rahmenbedingungen zu konzentrieren und den Versuch einer Fortschrittssteuerung zu unterlassen. Zu begrüßen sei zugleich, dass Brüderle viele herausragende Kompetenzen der Elektroindustrie wie die Medizin- und Messtechnik als Zukunftsfelder definiere, zu denen auch die Elektromobilität gehöre. "Wir unterstützen die Bereitschaft des BMWi, Aus- und Fortbildung zu fördern, Bürokratie abzubauen, die Energie- und Rohstoffversorgung zu sichern und die Produktivität mittels Produkt- und Prozessinnovationen zu steigern", so Dr. Mittelbach. Dazu sei es nötig, die Mikroelektronik als zentrale Querschnittstechnologie in Deutschland zu halten. Für die Konkretisierung und Ausgestaltung des Konzeptes biete die Elektroindustrie ihre Zusammenarbeit an. Sie ist mit mehr als 810.000 Beschäftigten die zweitgrößte Industriebranche in Deutschland, mehr als 75.000 Beschäftigte arbeiten in Forschung und Entwicklung. 40 Prozent des Branchenumsatzes werden mit neuen Produkten erzielt und jede dritte Innovation im Verarbeitenden Gewerbe erfährt ihren originären Impuls aus der Elektroindustrie. Sie hat vielfältigen Bedarf an Rohstoffen, nicht zuletzt an Seltenen Erden.

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