ZVEI: Energiesteuer-Regelungen bleiben Belastung

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hat die von der Koalition dem Bundestag zur Abstimmung gestellten Änderungen der Energiesteuer begrüßt, wenngleich sie immer noch erhebliche Mehrbelastungen bringen. Es habe nur geringe Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen Entwurf der Regierung gegeben, sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach. Es bleibe bei den weniger energieintensiven Unternehmen der Elektroindustrie, der zweitgrößten deutschen Industriebranche, bei einer Mehrbelastung von durchschnittlich rund 15 Prozent.

Negativ sei ferner, dass das nachträgliche Antragsverfahren bleibt, was für die Unternehmen einen Liquiditätsnachteil bringe. Immerhin seien die Rückerstattung aus dem Spitzensteuerausgleich nicht auf 73 Prozent, sondern nur auf 90 Prozent abgesenkt und die Sockelbeträge weniger drastisch als geplant erhöht worden. Dies entschärfe die ursprünglich geplante massive Mehrbelastung der energieintensiven kleinen und mittleren Unternehmen der Elektroindustrie zum Teil.

Dr. Mittelbach: "Die Streichung von Steuervergünstigungen verstärkt den gravierenden Wettbewerbsnachteil höherer Energiekosten für deutsche Unternehmen." Die Regierung sei weiter gefordert, die Energie-steuerbelastungen für inländische Unternehmen zu senken und so Arbeitsplätze in Deutschland zu halten.

Dies trifft dem ZVEI zufolge besonders auf die Neuregelungen im Bereich des Wärmelieferungscontractings zu. Hier werde das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. "Während Scheincontracting zu Recht nicht mehr begünstigt wird, wird das Wärmelieferungscontracting als Energieeffizienzbranche zusammen mit der Fernwärme nachhaltig geschädigt. Dies wird den Markt mit 4.000 Mitarbeitern zum Erliegen bringen", so Mittelbach.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.