ZVEI: Elektromedizin stärkt Gesundheitsinfrastruktur

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Mit einem deutlichen Umsatzwachstum auf dem heimischen Markt im Jahr 2009 konnte die elektromedizinische Technik ihre Rolle als krisenfeste Zukunftsbranche untermauern. "Das Konjunkturpaket II hat mit seinen zusätzlichen Investitionsmitteln kurzfristig zu diesem erfreulichen Anstieg beigetragen. Mindestens ebenso wichtig für das starke Wachstum ist aber der seit Jahren bestehende Investitionsstau in Deutschland, der eben jetzt doch zu Investitionen zwingt", sagte Jochen Franke, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik beim Zukunftskongress Gesundheitswirtschaft des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin. "In der Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur liegt der Schlüssel zum Ausbau eines internationalen Leitmarkts für Gesundheit und Medizintechnik."

Der Gesamtumsatz in Deutschland konnte von den im Fachverband organisierten Unternehmen im Jahr 2009 auf 1,15 Mrd. Euro gesteigert werden (plus 7,8 Prozent). Auf das größte Segment Bildgebende Diagnostik entfielen dabei knapp 515 Mio. Euro (plus 7,9 Prozent). Besonders kräftig fiel dort der Anstieg bei klassischen Röntgenanlagen aus (plus 25 Prozent).

Der Markt für Geräte zur Ultraschalldiagnostik entwickelte sich mit einem Umsatzminus von zwei bis drei Prozent bei rund 215 Mio. Euro leicht rückläufig. Der Umsatz bei Medizinelektronik, z.B. Patientenüberwachung und Anästhesie, stieg hingegen um fast neun Prozent und betrug knapp 315 Mio. Euro.

Viele Faktoren wie die Demographie und das steigende Gesundheitsbewusstsein der Menschen lassen erwarten, dass sich der Gesundheitsmarkt in Deutschland mit einem heutigen Volumen von 260 Mrd. Euro und bald fünf Mio. Beschäftigen in den nächsten Jahren dynamisch entwickelt. "Wir haben in Deutschland tatsächlich die Champions der Branche", so Franke mit Blick auf das Motto der Zukunftskonferenz Gesundheitswirtschaft.

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

Der ZVEI-Fachverband Elektromedizinische Technik vertritt rund 80 Unternehmen aus den Bereichen medizinischer Diagnostik und Therapie. Der jährliche Inlandsumsatz der Mitgliedsunternehmen liegt bei einer Milliarde Euro. In dieser Branche finden derzeit mehr als 24.000 Menschen Beschäftigung. Das expansive Auslandsgeschäft ermöglichte in den letzten fünf Jahren einen Beschäftigtenzuwachs von mehr als zehn Prozent. Weitere Informationen zur Branche finden sich auf der Fachverbandshomepage unter dem Link "Brancheninformationen". (http://www.zvei.org/medtech)

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