Elektroindustrie tritt für ganzheitlichen Ansatz bei E-Mobilität ein

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die deutsche Elektroindustrie tritt bei der Entwicklung der Elektromobilität für einen ganzheitlichen Ansatz ein. "Die Energie-Infrastruktur und das Elektroauto müssen eine Symbiose eingehen, es darf nicht nur isoliert um Autos gehen, sonst springen wir viel zu kurz", verlangte der Vorsitzende der Geschäftsführung des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, Dr. Klaus Mittelbach, in einem Positionspapier vor dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai. Das Auto müsse Teil des Energiesystems werden und mit seiner Speicherkapazität Intelligenz und Flexibilität ins Stromnetz bringen. Voraussetzung sei die Weiterentwicklung des Netzes zu Smart Grids unter Einbeziehung alternativer Energiequellen. Die Elektromobilität sei Initiator neuer Lösungen und Geschäftsmodelle bei Speicher- und Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Fertigungsindustrie. Nur so sichere die Elektromobilität die weltweite Führungsrolle des Innovationsstandortes Deutschland: "E-Mobilität wird der Treiber für die Globalisierung sein, bei der starke Impulse nun auch von Schwellenländern wie China ausgehen", so Dr. Mittelbach.

Nötig sei deshalb, dass Industrie und Politik an einem Strang ziehen und schnell tragfähige Konzepte entwickelten. Die Batterieforschung müsse massiv vorangetrieben werde, betonte Dr. Mittelbach. Der Fachkräftemangel und der Rückstand insbesondere gegenüber China müssten kurzfristig durch Greencardprogramme oder Anreize für ausländische hochqualifizierte Fachkräfte behoben werden. Die Elektroindustrie besitze über 100 Jahre Erfahrung in der elektrischen Mobilität, sagte Dr. Mittelbach, und sie sei der herausragende technologische Partner der beteiligten Industrien.

Die Position des ZVEI zur Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland steht als Download bereit unter www.zvei.org/pressemeldungen.

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