Zweites "Europäisches Parlament der Unternehmen"

751 Unternehmer aus ganz Europa übernehmen die Plätze der EU-Abgeordneten

(PresseBox) (Brüssel, ) Am 14. Oktober 2010 wird zum zweiten Mal das "Europäische Parlament der Unternehmen" in Brüssel stattfinden. Dazu werden 751 Unternehmer aus den 27 Mitgliedstaaten im Plenarsaal des Europäischen Parlaments zusammentreten. Sie werden unternehmensbezogene Themen debattieren und über gemeinsame Positionen abstimmen.

Aus Deutschland werden 96 Unternehmer - davon zwei Drittel aus den Industrie- und Handelskammern und ein Drittel aus dem Handwerk - teilnehmen. Hans-Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, (DIHK) betont: "Europa ist unser Heimatmarkt. Um so wichtiger ist es, dass bei allen Themen, ob Umwelt, Verbraucherschutz oder Finanzmarktregulierung, immer auch die Basis unseres Wohlstands, die Wettbewerbsfähigkeit, mitberücksichtigt wird."

Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH): "Gerade jetzt braucht Europa Ideen und Vorschläge aus der Praxis. Ein Schwerpunkt muss es sein, die überbordende Bürokratie aus dem Weg zu räumen."

Das Unternehmensparlament wird drei Themenblöcke diskutieren: Rahmenbedingungen, Ressourcen und Märkte. Die zentralen Aussagen werden am Ende zusammengefasst und per Abstimmung beschlossen. Das Ergebnispapier wird den EU-Entscheidungsträgern, der Belgischen EU-Ratspräsidentschaft sowie anderen europäischen und nationalen Institutionen übergeben.

Zahlreiche hochrangige Vertreter der EU-Institutionen haben ihr Kommen zugesagt: Ratspräsident Herman van Rompuy, EU-Handelskommissar Karel De Gucht, Antonio Tajani, für Unternehmen und Industrie zuständiger Vizepräsident der EU-Kommission; die EU-Abgeordneten Wolf Klinz, Vorsitzender des Sonderausschusses zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise, Malcolm Harbour, Vorsitzender des Ausschusses für Binnenmarkt und Konsumentenschutz sowie Herbert Reul, Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Auch die belgische Ratspräsidentschaft unterstützt das Unternehmerparlament.

Das "Europäische Parlament der Unternehmen" wird von EUROCHAMBRES, dem Dachverband der europäischen Handels- und Industriekammern, in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus nationalen Kammern organisiert. Vertreter der Presse sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Ein detailliertes Programm kann online abgerufen werden: www.eurochambres.eu/content/default.asp?PageID=1&DocID=2565

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