ECVET fördert grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung

Fachtagung stellt Ergebnisse der ECVET-Erprobungsphase vor

(PresseBox) (Berlin, ) Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich an der europaweiten Erprobung des Europäischen Leistungspunktsystems für die Berufsbildung (ECVET) mit dem Pilotprojekt SME MASTER Plus aktiv beteiligt. Im Rahmen der heutigen Fachtagung "ECVET - Von der europäischen Empfehlung zur Anwendung in Deutschland", die gemeinsam mit dem Institut für Technik und Bildung der Universität Bremen (ITB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Berliner "Haus des Deutschen Handwerks" ausgerichtet wird, werden die Ergebnisse der Erprobungsphase vorgestellt und mit Fachleuten aus Berufsbildungspraxis und -forschung diskutiert.

ECVET soll nach Auffassung des ZDH primär als Instrument zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Lernenden der Berufsbildung genutzt werden. Weitergehende systemische Eingriffe in die im europäischen Vergleich äußerst erfolgreiche duale Ausbildung in Deutschland werden indes kritisch gesehen.

In seiner Eröffnungsrede zur Fachtagung wies ZDH-Geschäftsführer Dirk Palige auf den wachsenden Bedarf der Wirtschaft, insbesondere auch von kleinen und mittleren Unternehmen, an Mitarbeitern mit internationalem Know-how hin. Deshalb muss die Organisation und Durchführung von Lernaufenthalten im Ausland für Auszubildende und Fachkräfte erleichtert werden. "Hier kann ECVET die Funktion eines wichtigen Unterstützungsinstruments für ausbildende Unternehmen, Berufsschulen und Berufsbildungseinrichtungen zukommen", so Palige.

Neben dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) gilt ECVET als das entscheidende Instrument zur Förderung grenzüberschreitender Mobilität in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und zur wechselseitigen Anerkennung von Lernleistungen. Bis Ende 2012 sollen nach den Vorstellungen der Europäischen Kommission natio

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