Bundespreis für Denkmalschutz in Berlin verliehen

(PresseBox) (Berlin, ) Sechs Denkmaleigentümer und 17 Handwerker nahmen im Großen Saal des Berliner Rathauses den diesjährigen Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege entgegen. Die Auszeichnung wurde durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, Karl-Heinz Schneider, Präsidiumsmitglied des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), und dem Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Rosemarie Wilcken, vorgenommen.

Den ersten Preis erhielt Britta Ehlich für die Restaurierung eines Mietshauses in Kreuzberg. Unbeirrbarer Einsatz und handwerklich geschulte Akribie haben aus dem Gebäude wieder ein Architekturjuwel gemacht. Ein zweiter Preis wurde der Admiralspalast Berlin GmbH verliehen. Mit großem Gespür für den Wert der originalen Gebäudedetails ist es dort gelungen, nicht nur einen Kulturstandort wieder zu Leben zu erwecken, sondern auch dem historischen Gebäude neuen Glanz zu verleihen. Ebenfalls mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurden Olin Roenpage und Penelope Winterhager. Sie haben die Wiederherstellung eines Zehlendorfer Wohnhauses in seinem Originalzustand der 20er Jahre ermöglicht. Den dritten Preis erhielten Joachim Ferone und Dr. Bianca Perle-Ferone für die sensible Wiederherstellung eines Mehrfamilienhauses in Friedenau. Zudem wurden die Vattenfall Europe Wärme AG für die Restaurierung des Heizwerks in Berlin-Pankow sowie die N. Berggruen Holding GmbH für die Restaurierung des Café Moskau an der Karl-Marx-Allee mit einem Sonderpreis bedacht.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks betont das ausgesprochen hohe Niveau der handwerklichen Leistungen, ohne die Denkmalschutz und -erhalt nicht möglich wären. Über ein Dutzend verschiedene Fachrichtungen des Handwerks tragen mit ihrer täglichen Arbeit dazu bei, ein Stück Vergangenheit für die Zukunft zu bewahren.

Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. Neben Berlin wird die Auszeichnung in diesem Jahr am 27. November in Rheinland-Pfalz vergeben. 2011 wird der Preis in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bremen ausgeschrieben.

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