Regisseur Danny Boyle fordert Recht auf Bildung

(PresseBox) (Hamburg, ) Regisseur Danny Boyle, 52, dessen Film Slumdog Millionaire mit acht Oscars ausgezeichnet wurde, fordert ein Menschenrecht auf Bildung. Die Regierungen der Welt müssten Unterricht zumindest für Kinder bis zum Alter von elf Jahren garantieren. "Damit meine ich keine umfassende Allgemeinbildung, ich denke an grundsätzliche Fähigkeiten wie das Lesen und Schreiben der eigenen Sprache", sagte er dem ZEITmagazin. "Warum können die UN nicht eine weltweite Bildungsgarantie beschließen? Und falls ein Land keine Mittel besitzt, sollten andere Länder ihm zinslos Kredit gewähren."

Den Traum habe er bei den Dreharbeiten für Slumdog Millionaire in Mumbai entwickelt. "Er wurde mir deutlicher, je mehr ich vom Leben der Kinder sah, die in diesem Film eine Rolle spielen. Ein Regieassistent erzählte mir eines Tages, dass er in seiner Freizeit Kinder auf der Straße unterrichtete. Ich ging hin und sah zu, wie er auf dem Bürgersteig dozierte, wie Dutzende Kinder um ihn herum saßen, ihm an den Lippen hingen. Es gibt dort mehrere solcher Freiwilliger, sie alle treibt ein Gedanke an: dass die Kinder sonst nie in den Genuss von Bildung kämen, und dies ist der einzige Ausweg aus der Armut."

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