Zahnlos durch die Finanzkrise?

Immer mehr sparen beim Zahnersatz. Ratenzahlung als Alternative

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Das Problem begann 2005 mit der Einführung der Festzuschüsse. Seither müssen Patienten beim Zahnersatz kräftig zuzahlen. Verschärfend kommt die Finanzkrise hinzu, die auch vor den Zahn-arztpraxen nicht Halt macht: Immer mehr Patienten verzichten aus finanziellen Gründen auf ihre Wunschversorgung. Den Ausweg bietet eine Selbsthilfeorganisation, die Zahnärztliche Abrechnungsgenossen-schaft (ZA). Sie ermöglicht Patienten Ratenzahlungen - unbürokratisch und günstig. 2008 betrug das über Teilzahlungen abgewickelte Rechnungsvolumen 32,85 Mio. Euro.

Seit 2005 leisten die Gesetzlichen Krankenkassen für Zahnersatz - abhängig von der Diagnose - nur einen festen Betrag, der gerade die Kosten der so ge-nannten Regelversorgung deckt. Etwa mit auffälligen Zahnklammern, die weder den ästhetischen Vorstellungen der Patienten noch den Möglichkeiten der modernen Zahnmedizin entsprechen. Selbst freiwillige Zusatzver-sicherungen bieten keinen umfassenden Deckungsschutz. Zunehmend müssen auch Privatversicherte tief ins Portemonnaie greifen. Wo aber aus finanziellen Gründen eine mangelhafte Versorgung gewählt oder ganz auf die erforderliche Behandlung verzichtet wird, leidet die Gesundheit. Faire Ratenzahlungen sind deshalb das Gebot der Stunde.

Die Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft (ZA) unterstützt Patienten durch attraktive, unkomplizierte Teilzahlungsmöglichkeiten. Bis zu fünf Monaten Laufzeit sind sogar zinsfreie Ratenangebote möglich, aber auch langfristige Teilzahlungen bis zu 36 Monatsraten werden zu moderaten Konditionen gewährt. "Viele Patienten sind froh, sich damit einen hochwertigen Zahnersatz leisten zu können", berichtet ZA-Mitglied Dr. Wolfram Sadowski aus Gransee. Er gibt seinen Patienten direkt mit dem Heil- und Kostenplan eine Information über die Finanzierungsalternative mit. "Viele haben Hemmungen, über Geld zu reden. Die sind dann positiv überrascht." Generell sollten die Pati-enten allerdings lernen, den Zahnarzt von sich aus auf Teilzahlungsmöglichkeiten anzusprechen. Immerhin winkt eine günstige Finanzierung ohne den unangenehmen Gang zur Bank und die Offenlegung der kompletten Vermögensverhältnisse. Die Ratenvereinbarung schließt der Patient dann direkt mit der ZA.

Auch der Zahnarzt profitiert dabei, denn das Vertrauensverhältnis zum Patienten wird durch keine finanziellen Reibungsverluste mehr gestört. Die Sorge, auf Patientenrechnungen möglicherweise monatelang sitzen zu bleiben, ist für ihn vom Tisch. "Wenn es ums Geld geht, sitzen Arzt und Patient im gleichen Boot", weiß Dr. Daniel von Lennep, Zahnarzt und Vorstand der ZA. "Gute Versorgung zu vernünftigen Konditionen sind für beide existenziell." Das hat sich angesichts der Finanzkrise herumgesprochen: Im letzten Jahr betrug das über Teilzahlungen abgewickelte Rechnungsvolumen 32,85 Mio. Euro.

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