GOZilla im Wartezimmer

Auch Patienten müssen lernen, mit der Gebührenordnung der Zahnärzte umzugehen

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Über 20 Jahre hat die "GOZ", die Gebührenordnung der Zahnärzte, auf dem Buckel. Was hierin als abrechnungsfähige Leistung aufgeführt wird, ist ebenso veraltet wie die Gebühren selbst. Darunter leiden zunehmend auch Patienten. Ein Ärgernis, gegen das die Zahnärzte Sturm laufen - bislang erfolglos. Den Fluchtweg aus dem Gebühren-Dschungel zeigt eine in der Öffentlichkeit unbekannte Organisation: die Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft (ZA).

Das Honorarmonster GOZilla schreckt vor allem privat- und zusatzversicherte Patienten. Deren Arztrechnungen werden immer wieder von den Kostenerstattern beanstandet, weil moderne Behandlungsmethoden mit der veralteten GOZ schwer abzurechnen sind. Reklamationen sind nicht nur ärgerlich, sie belasten auch das Vertrauen zwischen Arzt und Patienten. Denn auch wenn der Zahnarzt vollkommen gebührenkonform liquidiert hat - es ist seine Kostenrechnung, auf der der Patient zumindest vorläufig sitzen bleibt. Wichtig ist deshalb zu erkennen, dass man es als Patient mit zwei ganz verschiedenen Ansprechpartnern zu tun hat: dem Zahnarzt als Behandler, der Krankenkasse oder Versicherung als Kostenträger.

Hier erweist sich die Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft (ZA) als Verbündeter. Sie unterstützt Patienten durch die direkte Verhandlung mit dem Kostenerstatter. Die Argumente des neunköpfigen GOZ-Teams überzeugen: In acht von zehn Fällen lenken die Kostenerstatter ein, die Versicherten erhalten ihr Geld. Selbst wenn die Kostenerstatter sich trotz berechtigter Ansprüche verweigern, sollte man als Patient nicht aufgeben - es steht immer noch der Rechtsweg offen. Durch die Einschaltung eines versierten Fachanwaltes im Medizinrecht, vermittelt von der ZA, können sie letztlich doch noch an ihr Geld kommen.

Zahnärzte profitieren gleichermaßen von der ZA. Ihr Vertrauensverhältnis zum Patienten bleibt ungestört, und im Umgang mit der Gebührenordnung können sie auf die Experten der Abrechnungsgesellschaft zurückgreifen. Ein Modell mit Zukunft - auch eine neue GOZ dürfte wieder zahlreiche Ungereimtheiten aufweisen, die gerichtlich geklärt werden müssen. Die Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft ist gewappnet: Sie hat seit 1988 bereits 70 Prozent der positiven GOZ-Urteile erstritten und so zu mehr Klarheit im Gebühren-Dschungel beigetragen.

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