WU-Rektor kritisiert Kürzung der Familienbeihilfen für Studierende

(PresseBox) (Wien, ) WU-Rektor Christoph Badelt solidarisiert sich mit den Studierenden und zeigt sich über die Pläne der Bundesregierung, bei der Familienbeihilfe zu kürzen, betroffen.

Werden die Reformpläne der Koalition umgesetzt, erhalten Studierende künftig nur noch bis zum 24. Lebensjahr statt wie bisher bis zum 26. Lebensjahr die Familienbeihilfe. Damit verlieren diese im Jahr an die 2.600 Euro. Ferner werden eine Reihe von Sozialleistungen, die bisher an den Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt waren, auch wegfallen, was die soziale Lage der betroffenen Studierendengruppe weiter verschlechtern wird.

Rektor Badelt mahnt vor großer sozialer Ungerechtigkeit

"Ich kann den Ärger der Studierenden über die Kürzungen gut verstehen und möchte auch darauf aufmerksam machen, dass dadurch die soziale Belastung viel stärker ist, als dies früher bei den Studiengebühren der Fall war", mahnt Rektor Christoph Badelt. Gerade im Vergleich zu einer maßvollen Studienbeitragslösung bezeichnet Badelt die vorgeschlagene Lösung als kontraproduktiv.

Umgang der Bundesregierung mit Bildung bedenklich

Diese Kürzungen betreffen Österreichs Studentinnen und Studenten massiv, da der überwiegende Teil ein Masterstudium nicht mit 24 Jahren abschließen kann. "Wird dies tatsächlich so umgesetzt, steht zu befürchten, dass in Zukunft nur wenige Personen, die auf diese Sozialleistungen angewiesen sind, ein aufbauendes Masterstudium absolvieren können, ganz zu schweigen von einem Doktorats- bzw. PhD-Studium", so Badelt und weiter: "Die Folgen für Österreichs Zukunft in Bildungs- und Forschungsfragen sind dramatisch."

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