Symposium zur interkulturellen Wirtschaftskommunikation an der WU

(PresseBox) (Vienna, ) Am 11. und 12. Juni lud das Department für Fremdsprachliche Wirtschaftskommu-nikation an der WU (Wirtschaftsuniversität Wien) zu seinem 2. Symposium in Internationaler Wirtschaftskommunikation, das heuer unter dem Titel Linguistic Approaches to Intercultural Business Communication der Frage nachging, welche Auswirkungen interkulturelle Situationen und Kontexte auf den Geschäfts- oder Unternehmenserfolg haben. Sprachwissenschafter/innen, die sowohl in der uni-versitären Forschung und Lehre, aber teilweise auch als Berater/innen in der Wirtschaft tätig sind, berichteten über ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Im Anschluss an das Symposium veranstaltete das Institut für Slawische Sprachen einen Workshop, welcher der interkulturellen Kommunikation und dem interkulturellen Lernen in Mittel- und Osteuropa gewidmet war.

Zum zweiten Mal organisierte das Department für Fremdsprachliche Wirtschaftskommunikation der WU ein Symposium, das einem seiner Forschungsschwerpunkte gewidmet war. Interkulturelle Kommunikation in einem professionellen Umfeld wird an der WU nicht nur in der Lehre - Stichwort "Interkulturelles Training" für Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren - groß geschrieben. Auch die Forschung in diesem Bereich und der daraus resultierende Wissenstransfer in die Lehre ist dem Department für Fremdsprachliche Wirtschafts-kommunikation ein besonderes Anliegen.

Das Department lud daher internationale Expert/inn/ ein, interkulturelle Wirtschaftskommunikation aus dem sprachwissenschaftlichen Blickwinkel zu untersuchen. Die Mehrzahl der Vorträge beschäftigte sich mit der Frage, wie geschäftliche Kommunikation in interkulturellen Situationen gelingen kann.

Untersucht wurde beispielsweise die Auswirkung der Wahl des Kommunikationsmediums in interkulturellen Verhandlungssituationen. Etliche Vortragende nahmen unternehmensinterne Medien wie etwa das Intranet als Identifikationsmedium in multinationalen Unternehmen, Mitarbeiter/innen/zeitschriften oder E-Mail-Korrespondenz unter die Lupe. Im Bereich der interpersonellen Kommunikation standen Besprechungen in interkulturellen Zusammensetzungen im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich, dass weniger die Nationalität oder Firmenkultur eine Rolle spielt, als vielmehr die Position der Gesprächspartnerin innerhalb des Unternehmens.

Eine besondere Rolle in der interkulturellen Kommunikation in Unternehmen spielt naturgemäß Englisch als Lingua Franca und der Umgang mit Englisch als Unternehmenssprache. So wurde etwa aufgezeigt, welche Kommunikationsstrategien in Besprechungen besonders zielführend sind, in denen Englisch nicht die Muttersprache der Teilnehmer/innen ist.

Den Abschluss des Symposiums bildete eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Prof. Martin Stegu zur Frage, inwiefern (theoretische) Forschung und Praxis einander befruchten können. Die Diskussion leitete zu einem hochkarätig besetzten internationalen Workshop über, der unter der Leitung von Ass.-Prof. Edgar Hoffmann bereits zum siebenten Mal stattfand, diesmal unter dem Motto "Interkulturelle Kommunikation, interkulturelles Lernen und interkulturelles Training". Gastgeber war das Institut für Slawische Sprachen, das - gewissermaßen als Kind der Perestroika - in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum feiert.

Ganz im Sinne des Forschungsprofils des Institutes und seiner Partner/innen aus Deutschland und Russland stand im Mittelpunkt des Workshops die Verbindungen zwischen universitärer Forschung und Lehre, ihre Umsetzung in Trainings für die Wirtschaft und ihre Anwendung in der unternehmerischen Praxis im Dialog mit Partnern aus Mittel- und Osteuropa.

Die besten Vorträge des Symposiums sowie des Workshops werden im Laufe des Jahres in den "WU Online Papers in International Business Communication" publiziert werden. Die einzelnen Papers sind gratis unter http://epub.wu.ac.at/wp/ im Volltext zugänglich.

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