Als Neuentwicklung präsentiert WMV im Rahmen der SITS in Paris und der Hannovermesse den DSC-Transportwagen (System BS2002).

(PresseBox) (Windeck, ) Als Neuentwicklung präsentiert WMV im Rahmen der SITS in Paris und der Hannovermesse den DSC-Transportwagen (System BS2002).
Der Transportwagen besitzt ein integriertes Drehwerk, das es ermöglicht, Teile in einem Zentrifugenkorb im Bad zu beschichten, umzuwälzen und anschließend über dem Bad abzuschleudern.
Mit dieser Technik ist es möglich, die Verschleppung der Prozessmedien um bis zu 95% (im Vergleich zur Behandlung in der Galvanik-Trommel) zu reduzieren.
Die maximale Drehzahl beträgt 160 min-1 bei einem Korbdurchmesser von 900 mm, was vollkommen ausreicht um die Ware tropffrei zum nächsten Behandlungsbad umzusetzen. Es lassen sich Belademengen von 250 kg, bzw. 180 Liter je Zentrifugenkorb realisieren.
Der durch die Altautoverordnung der EU notwendig gewordene Ersatz der Cr6-haltigen Passivierungen bietet ein ideales Einsatzgebiet für das neue WMV-System BS2002.
Da die Kosten für Cr6-freien Passivierungen im Vergleich zu den Cr6-haltigen wesentlich höher liegen, kann mit dem WMV-System BS2002 eine hohe Einsparung an wertvollen Prozesschemikalien und an Spülwasser erzielt werden.

Den Passivierprozess aus der Galvanik in die Zentrifugen-Nachbehandlungsanlage auszulagern ist nicht zuletzt aufgrund der zusätzlich notwendigen Oberflächenversiegelung mit TopCoats sinnvoll.
Um mit den Cr6-freien Passivierungen vergleichbare Korrosionsschutzeigenschaften zu erzielen wie bei den Cr6-haltigen, ist der Einsatz von zusätzlichen Versiegelungen notwendig.
Die Verarbeitung solcher Medien in der Galvaniktrommel ist äußerst problematisch, da der Warenträger nach der Behandlung wieder gereinigt werden muss. Ferner ist ein Abschleudern in der Galvaniktrommel nicht möglich, so dass keine homogene Oberfläche erzeugt werden kann. Aus diesem Grund wird die TopCoat-Beschichtung und Trocknung ohnehin in die Zentrifugen-Nachbehandlungsanlagen ausgelagert. Problematisch hierbei ist der Umfüllvorgang der noch nassen, passivierten Ware aus der Galvanik in den Zentrifugenkorb. Die empfindliche Oberfläche wird hierbei in Mitleidenschaft gezogen.
Mit dem Einsatz des WMV-Systems erfolgt die Übernahme der Ware aus der Galvanik unmittelbar nach dem galvanischen Prozess in den Zentrifugenkorb. Dann kann ohne weitere Umfüllvorgänge die Passivierung mit notwendigen Spülprozessen, die TopCoat-Beschichtung sowie die Trocknung erfolgen.
Nach der Entleerung des Zentrifugenkorbes wird dieser in einer integrierten Reinigungsstation gewaschen und steht zur erneuten Beladung zur Verfügung.
Das System BS2002 ist voll in das WMV-Baukastensystem integrierbar, d. h. auch die Umrüstung bestehender Anlagen ist einfach möglich.

WMV Apparatebau GmbH

Die Firma WMV-Apparatebau GmbH & Co. KG beschäftigt sich bereits seit mehr als 30 Jahren mit der Oberflächenbehandlung von schüttbaren Massenteilen und ist in diesem Segment zum Marktführer aufgestiegen.
Neben Deutschland und dem europäischen Ausland ist WMV mit seiner Technik mittlerweile auch in den USA erfolgreich am Markt etabliert.
Außer der Anlagentechnik bietet das Team von WMV mit derzeit 75 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 14 Mio. Euro auch einen Rundum-Service an, so kann der Anlagenbetreiber u. a. einen speziellen Service-Vertrag abschließen, der ihm eine 24h-Rufbereitschaft an 7 Tagen in der Woche garantiert. Insbesondere für Automobilzulieferer ist eine hohe Anlagenverfügbarkeit überlebenswichtig und dadurch gewährleistet.
WMV zeichnet sich vor allem durch Flexibilität aus, da das komplette Know-How angefangen von Projektierung und Vertrieb über mechanische und elektrotechnische Konstruktion, Softwareerstellung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme im Hause vorhanden ist.
So wird bereits in der Angebots- und Planungsphase gemeinsam mit dem Kunden ein Anlagenkonzept erarbeitet, dass optimal auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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