Leibniz-Präsident begrüßt neuen Generaldirektor "in einem hervorragenden Forschungsmuseum"

(PresseBox) (Berlin, ) "Einen hervorragenden Start in einem hervorragenden Forschungsmuseum" wünscht der Präsident der Leibniz- Gemeinschaft, Karl Ulrich Mayer, dem neuen Generaldirektor des Berliner Museums für Naturkunde, Johannes Vogel, der heute sein Amt angetreten hat.

Das Museum ist seit Anfang 2009 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und trägt seither den offiziellen Namen "Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin".

Das Museum für Naturkunde ist eines von acht Forschungsmuseen in der Leibniz- Gemeinschaft. Forschungsmuseen zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben der Ausstellung ihrer Sammlungen auch eigenständige, über die Pflege der Bestände hinausgehende Forschungsarbeit betreiben. Diese Arbeit des Museums ist von überregionaler Bedeutung und von erstklassiger Qualität; deshalb wird es durch Bund und Länder gefördert und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Museum für Naturkunde ist beteiligt am Leibniz-Verbund Biodiversität, der sich mit allen Facetten der Erfassung und Bewahrung der Artenvielfalt befasst.

Die übrigen Forschungsmuseen in der Leibniz-Gemeinschaft sind (in der Reihenfolge ihres Standortes):

Deutsches Bergbau-Museum, Bochum
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere, Bonn
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main, Görlitz, Dresden)
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz
Deutsches Museum, München
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz- Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz- Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr.

www.leibniz-gemeinschaft.de

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