Spitzenpositionen für die Region Heilbronn-Franken

Heilbronn-Franken topp beim Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz - Steinbeis-Beratungszentrum unterstützt

(PresseBox) (Heilbronn, ) Heilbronn-Franken in Baden-Württemberg ist die "Region der Weltmarktführer". Fleißige und ehrgeizige Menschen sorgen mit ihren innovativen Produkten auch im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizient dafür, dass ihre Unternehmen einen Tick besser sind als die Konkurrenz - in Deutschland, in Europa und der ganzen Welt.

"Weithin bekannt ist es, dass die Unternehmen aus dem Bereichen Automotive, Packaging, Prozesstechnologie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau kommen", betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Leicht übersehen werde dabei aber, welche rasante Entwicklung der Bereich der Erneuerbaren Energien und das Thema Energieeffizienz in den vergangenen zehn Jahren in der Region genommen habe, so Schoch weiter.

Mit der Gründung des Steinbeis-Beratungszentrums Projektentwicklung Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Wolpertshausen wird deutlich, welches Potenzial dahinter steckt. Diplomingenieur Sebastian Dürr, der bereits für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall das Energieberatungszentrum etabliert hat, unterstützt als Leiter des neuen Zentrums Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen bei allen Fragestellungen zu regenerativen Energie und Energieeffizienz. Dürr betont, dass die Region Heilbronn-Franken gerade durch Ihren Zuschnitt - einerseits Gewerbe und Industrie und andererseits ländlicher Raum - ideale Chancen für die Nutzung erneuerbarer Energie biete. "Das beweisen nicht zu letzt die vielen Leuchtturmprojekte, die in der Region umgesetzt wurden," so Dürr.

Neue Märkte und Branchen

Kaco aus Neckarsulm hat sich zu einem der weltweit führenden Hersteller von Wechselrichtern entwickelt. Von den jährlich über 100.000 produzierten Wechselrichtern gehen mittlerweile rund 35% in den Export - zum Beispiel an die Niederlassungen in den USA, Griechenland oder in Korea. Eine Erfolgsgeschichte, die vor 70 Jahren mit den ersten "elektromechanischen Zerhackern" begann.

Auch die Erfolgsgeschichte der Würth-Gruppe hat mit dem Thema Fotovoltaik ein neues Kapitel bekommen. Würth Solar als der Innovationsführer bei der Produktion von CIS-Photovoltaik-Modulen, hat mit seiner Solarfabrik in Schwäbisch Hall ein klares Zeichen für die Region Heilbronn-Franken gesetzt. Würth Solar stellt nicht nur die Module her, sondern ist Systempartner für die gesamte Realisierung kompletter Anlagen.

Verantwortung übernehmen

"Neben der nachhaltigen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen spielt auch die Energieeffizienz in der Region eine große Rolle. Hier haben sich in den vergangenen Jahren viele Unternehmen erfolgreich positioniert," weiß der Steinbeis-Ingenieur Sebastian Dürr.

Was einen Briefumschlag mit Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie verbinden kann zeigt Mayer-Kuvert aus Heilbronn. Der Einsatz von Ökostrom als Abrundung der Energiekonzepte im Unternehmen war für Mayer-Kuvert nicht genug. Das Ergebnis vieler Überlegungen nennt sich "Envirelope" - ein komplett CO2-neutraler Briefumschlag, bei dem sogar das Sichtfenster aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Envielope sowie alle FSC- und FSC-Recycling Briefhüllen werden ausschließlich mit Ökostrom produziert und mit dem "Green-Energy-Label" versehen.

Spitzenposition auch in Zukunft behaupten

Um in wirtschaftlich angespannten Zeiten auch zukünftig eine Spitzenposition zu bewahren, reicht es nicht aus besonders energieeffiziente Produkte herzustellen. Auch das eigene Unternehmen muss auf steigende Energiepreise reagieren.

Die Ventilatorspezialisten von ebm-papst haben diesen Trend schon früh erkannt. Als Anerkennung für das jahrelange Engagement wurde ihnen im Jahr 2009 der "Energy Efficiency Award" verliehen. Anlass für die Verleihung war ein Konzept, bei dem der gesamte Wärmebedarf eines neu errichteten Werks in Mulfingen-Hollenbach mit ohnehin vorhandenen Wärmelasten aus der Produktion abgedeckt wird. Die Kosten für Heizung, Lüftung und Kühlung konnten damit um 91% gesenkt werden.

Das Preisgeld für den "Energy Efficiency Award" wird wieder investiert - diesmal in Projekte zur Abwärmenutzung an anderen Standorten.

Controlling und Management

Was gerne mit Begriffen wie "Vertical Chain" oder "Total Lifecycle Management" umschrieben wird, ist bei der Haller Firma iPLON bereits Realität. Dort wird das Controlling für Fotovoltaikanlagen realisiert. Angefangen von typischen Kleinanlagen auf Einfamilienhäusern bis hin zum Lifecycle-Management von ganzen Solarparks - iPLON bietet die passenden Produkte und Dienstleistungen für das Controlling dieser Anlagen an.

Verbindungen

Wo erneuerbare Energie erzeugt wird oder Energie effizient verteilt werden muss, braucht man Kabel und Leitungen. Das die Leitungen auf lange Sicht zuverlässig geschätzt sind, liegt der Wirthwein AG besonders am Herzen. Kabel und Leitungen können dank der patentierten Kabelkanäle mit einer Zulassung des Eisenbahnbundesamtes (EBA) sicher, flexibel und zuverlässig auf oder im Erdreich verlegt werden - ganz ohne zusätzliche Hebegeräte. Eine Technologie, die sich bereits tausendfach im Außenbereich bei verschiedensten Projekten bewährt hat.

Dienstleistung mit öffentlichem Auftrag

Ein Service auf den auch die Stadtwerke Schwäbisch Hall gerne zurückgreifen. Diese betreiben unter anderem eine Solaranlage auf einer Lärmschutzwand entlang der Ostumfahrung von Schwäbisch Hall. Als Betreiber eines Nahwärmenetzes setzen die Stadtwerke aber auch gezielt auf Biomasse in Form von Pflanzenöl, das in einem zentral gelegenen Heizkraftwerk neben Wärme auch elektrische Energie produziert.

Eine andere Interpretation des Themas Sonnenenergie und Stadtwerke kann man in Crailsheim finden. Dort liegt der Fokus der solaren Energiegewinnung nicht bei der elektrischen, sondern bei der thermischen Energie. Genau genommen entsteht dort die größte solarthermische Anlage Deutschlands. Mit über 7.500 Quadratmetern Kollektorfläche und einem ausgeklügeltem Speichersystem wird schon jetzt ein Wohngebiet zu 50% mit solarer Wärmeenergie durch ein Wärmenetz versorgt.

Ein Trend, den die Stadtwerke Neckarsulm bereits seit 1997 verfolgen. Die Energie für das solar unterstützte Wärmenetz wird dort mit Erdsonden-Wärmespeichern für die kalte Jahreszeit zwischengelagert.

Für die Menschen in der Region

Ganz konkret spüren die Bewohner der Gebäude der Stadtsiedlung Heilbronn die Auswirkungen besonders effizienter Energienutzung - auch am eigenen Geldbeutel. Das städtische Unternehmen, zuständig für die Bewirtschaftung der Gebäude, setzt neben der gezielten Verbesserung der Gebäudehüllen bei Bestandsgebäuden und besonders effizienten Neubauten auch auf Blockheizkraftwerke um die Gebäude zu beheizen und für Warmwasser zu sorgen. Auf geeigneten Dächern werden Fotovoltaikanlagen installiert um die Energiebilanz weiter zu verbessern.

Chancen für die Nutzung regenerativer Energie

Aus dem Zuschnitt der Region Heilbronn-Franken erwachsen gerade für den Einsatz Erneuerbarer Energien viele Vorteile. Neben dem Ballungsraum Heilbronn halten die ländlich geprägten Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe viele Chancen für die Nutzung regenerativer Energie vor. Biogas und Biomasse sind Begriffe, die hier niemandem mehr fremd sind. Viele Planungs- und Installationsbetriebe haben in den vergangenen Jahren strategische Entscheidungen bei der Ausrichtung ihres Dienstleistungsangebots getroffen und sich für die Errichtung solcher Anlagen entschieden. Dadurch konnten sie von einem Trend profitieren, der bis heute anhält. Neben klassischen Dienstleistungen des Handwerks wie Elektroinstallationen oder der Wartung eines Heizkessels sind heute Dienstleistungen in den Bereichen Fotovoltaik, Biomassennutzung, Wärmepumpen und Wärmedämmung selbstverständlich.

Zum großen Interesse an diesen Themen haben auch die Beratungseinrichtungen in den einzelnen Landkreisen beigetragen, deren Beratungsangebot sich an Privatpersonen, genauso aber an Handel, Industrie und Gewerbe richtet.

"Die Region Heilbronn-Franken ist nicht nur die Heimat der Weltmarktführer sondern auch die Heimat von Biogas- und Fotovoltaikpionieren. Beides sind Technologien, die ihr Potential und ihre Zuverlässigkeit mittlerweile bewiesen haben und die Region und deren Unternehmen für die Zukunft gut positionieren werden", unterstreicht WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch. Er sieht darin neben den Themen Demografie und Fachkräftemangel, Gesundheit und Klimaschutz zentrale Ansatzpunkte und Aufgaben für die Wirtschaftsförderung.

Die Region Heilbronn-Franken wird daher auch in der 2. Ausgabe des "deutschen EE-Magazins" der Deutschen Handelskammer in Italien (AHK) mit dem Titel "Erneuerbare Energien - Deutsche Technologien präsentieren sich dem italienischen Markt" vertreten sein. Erstmals werden diese Broschüren auf den Messen Ecomondo 28.-31. Oktober 2009 in Rimini, Foragri 4.-7. Februar 2010 in Verona, Solarexpo 5.-7. Mai 2010 in Verona und der Intersolar 9.-11. Juni 2010 in München durch die AHK Italien verteilt.

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