Unternehmer als Kämpfer für Bildung

Wirtschaftsjunioren zum politischen Austausch im Bundestag

(PresseBox) (Berlin, ) "Wir leiden mehr und mehr unter Fachkräftemangel durch die demographische Entwicklung und zu wenige qualifizierte Jugendliche. Deshalb kämpfen wir für bessere Bildung in Deutschland", beschreibt Eva Fischer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland, die Situation junger Unternehmer. "Die Vorschläge der Bundesbildungsministerin für mehr Betreuung von gefährdeten Hauptschülern durch Bildungsketten sind gut, aber setzen zu spät an. Das ist Flickwerk an einzelnen Gliedern der Kette; damit haben wir noch keine durchgängige Bildungskette. Die Kette ist zu kurz, um die Bildungsmisere aus dem Dreck zu ziehen", so Fischer.

In Deutschland entscheidet die soziale Herkunft über Bildungschancen. Chancen für einen erfolgreichen Bildungslebenslauf werden in frühen Jahren gefördert oder verpasst. Die Bundesvorsitzende fordert: "Die Wirtschaft kann es sich nicht leisten, auf Potentialträger zu verzichten. Deshalb brauchen wir nicht erst mehr Betreuung, wenn Jugendliche Gefahr laufen, die Schule abzubrechen, sondern schon mehr frühkindliche Betreuung. Gerade die Jugendlichen mit Migrationshintergrund müssen schon durch Sprachförderung vor der Einschulung gefördert werden, um auch für sie bessere Chancen auf Bildung und Arbeit zu schaffen. Für alle muss bessere Bildung her - von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung."

Einen Monat vor dem dritten Bildungsgipfel der Bundeskanzlerin treffen sich die Wirtschaftsjunioren vom 3. bis 7. Mai beim Knowhow-Transfer mit Parlamentariern des Deutschen Bundestages. Als junge Generation initiieren sie jährlich bundesweit über 100 Bildungsprojekte. Dazu gehören auch Schulpatenschaften und Förderung von Hauptschülern.

Ebenfalls Thema der Gespräche mit der Politik: Generationengerechtigkeit. Die Wirtschaftsjunioren sind überzeugt, der demographische Wandel ist eine Herausforderung für kommende Generationen und die Politik. Als Vertreter der jungen Generation fordern sie Politiker auf, nicht länger für mehr Stimmen im Wahlkampf Rentengarantien oder Steuersenkungen zu versprechen, wenn die nächsten Generationen schon ohne weitere Zusagen vom Schuldenberg erdrückt wird.

Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. (WJD)

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

Weitere Informationen finden Sie unter www.wjd.de

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