Im Atem dem Krebsfaktor auf der Spur

27 Aussteller aus Sachsen beteiligen sich an Düsseldorfer MEDICA 2005

(PresseBox) (Dresden, ) 27 Firmen und Institutionen aus Sachsen stellen auf der Medizintechnikmesse MEDICA 2005 aus, die vom 16. bis 19. November 2005 in Düsseldorf stattfindet. Die Sachsen verteilen sich auf zwei themenspezifischen Gemeinschaftsständen der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) in den Hallen 3 (Stand G 74) und 5 (Stand H 37), etliche treten als Einzelaussteller auf. Unter dem Link www.sachsen.de/medica sind alle sächsischen Aussteller zusammengefasst.
Medizinische Forschung und Technik haben in Sachsen Tradition: Berühmtester Vertreter der Vergangenheit war Karl August Lingner, der "Erfinder" des Mundwassers Odol. Heute arbeiten 300 Firmen und Institutionen gemeinsam mit Kliniken und Forschungseinrichtungen an neuen medizinischen Erkenntnissen und Verfahren - von der minimal-invasiven Chirurgie bis zum molekularen Bio-Engeneering. Nachfolgend eine Auswahl von sächsischen Produkten und Firmen, die auf der MEDICA 2005 vertreten sind:
Das Bakterium Helicobacter pylori gilt der WHO zufolge als Risikofaktor für Magenkrebs. Für ihre Grundlagenforschung daran erhielten zwei australische Wissenschaftler 2005 den Medizin-Nobelpreis. Um dem Erreger auf die Spur zu kommen, wird die bisherige Magenspiegelung durch die Atemgasanalyse ersetzt. Die Leipziger Firma Fischer ANalysen Instrumente GmbH (FAN) stellt seit 1997 solche Analysegeräte her. Die neueste Generation von 13C-Atemtestgeräten gibt es in fünf verschieden Varianten - dem Bedarf von niedergelassenen Ärzten und kleinen wie großen Kliniken entsprechend.
Eine 3-Kanal-EKG-Folie hat das Dresdner Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden entwickelt. Das 86 Gramm leichte "Gerät" ermöglich Herztonmessung, Datenspeicherung und Datenübermittlung per Bluetooth. Das Fraunhofer IPMS konzentriert sich in seiner medizinischen Forschung auf drahtlose medizinische Sensoren für "körpernahe Kommunikationsnetzwerke" bzw. Body-Area-Networks.
Künstliche Hüftgelenke, Implantate und chirurgische Instrumente sollen biokompatibel sein, leicht sterilisierbar, dürfen keine Reibungsflächen haben und sollen möglichst blendfrei sein. Die TECHNO-COAT Oberflächentechnik GmbH aus Zittau erzeugt durch Bedampfen wenige Mikrometer dünne Schichten, welche die geforderten Eigenschaften bieten. Mit dem Verfahren der deQoline® Med entstehen Überzüge, die nicht nur antiallergen, biokompatibel, verschleißfest, blendfrei und sterilisierbar sind, sondern auch dekorativ.
"Die ImageInterpret GmbH entwickelt Software, die digitale Bilder genauso interpretiert, wie es ein geübter Mensch tun würde". Die Zielaussage "wie ein qualifizierter Mensch" beschleunigt und automatisiert langwierige Laboraufgaben, bei denen bislang allein geübte Augen Massen von gleichartigen Bildern auswerten mussten wie bei der Massendatenanalyse (HCA) in der Autoimmundiagnostik oder bei der Medikamentenentwicklung. Und dies alles voll automatisiert und zu den Kosten einer digitalen Aufnahme je untersuchter Probe. Das gilt für die Interpretation von Bildern wie für die Auswertung von Einwegtests.
Ein System zur ökologischen Entsorgung neuartiger Einwegbehälter aus natürlichem Zellstoff hat die BOSK AG aus Seifhennersdorf entwickelt. Der Öko-finisher liquidiert und entsorgt kostensparend und umweltschonend die neuartigen Bettpfannen, Nachttöpfe, Nierenschalen, Urinflaschen und dergleichen, die aus reinem Zellstoff produziert werden. Herkömmliche Steckbeckenspülen werden ersetzt, mit einem Höchstmaß an Komfort und hygienischer Sicherheit.
Als Innovationsführerin der Fertigungstechnologie medizinischer Einwegartikel gilt die 1992 in Radeberg gegründete Alpha Plan GmbH. Sie verfügt über Technologie und Know-how für die Herstellung von Dialysatoren, Blutschläuchen, intravenösen Lösungen, Transfusions- und Infusions-Sets, Dialysekonzentrat, Bikarbonat-Kartuschen und jeder Art Filter. Das Unternehmen beschäftigt derzeit cirka 80 Mitarbeiter und arbeitet auf dem globalen Markt. Bearbeitet werden Projekte in Singapur, China, im arabischen Raum und in Russland.
Die CyTecs GmbH aus Görlitz hat mit ihrem CyFlow-System und dem mobilen HIV-Labor CyLab eine neue, zuverlässige, robuste, sehr kostengünstige sowie überall einsetzbare Monitoring-Technologie eingeführt, welche speziell auf die schnell wachsenden Ansprüche von Entwicklungsländern in der Behandlung von AIDS-Patienten zugeschnitten ist. Mit der Weiterentwicklung des mobilen HIV-Monitoring Labors "CyLab Plus" sowie einem neuartigen CD4% - Test, der erstmals die Therapiekontrolle von Kindern ermöglicht, ist es CyTecs gelungen, für einen Bruchteil der bisherigen Kosten zu einer entscheidenden Verbesserung der HIV/AIDS-Behandlung von Patienten beizutragen.
Analysatoren für Laboratorien, Krankenhausstationen, Diabetes-Schwerpunktpraxen sowie für Fitness-Stationen entwickelt und fertigt die Dr. Müller Gerätebau GmbH aus Freital bei Dresden. Zum Service gehören beispielsweise die Beratung zur Bestimmung der Blutglucose und ein Vor-Ort-Geräte-Service in Deutschland.
Die Beeinträchtigung des menschlichen Skeletts bzw. des Binde- und Stützapparates durch neuromuskuläre Dysbalancen und Leistungsdefizite wird seit langem diskutiert und als eine der Hauptursachen von Rückenbeschwerden anerkannt. Die BFMC GmbH Leipzig entwickelt Methoden und Instrumentarien zur Diagnose und Beseitigung solcher Dysbalancen und Leistungsdefizite. Computergestützte Test- und Trainingssysteme (CTT-Systeme) bzw. kybernetische Belastungssimulatoren sind 3D PEGASUS, 3D CENTAUR oder 3D IKARUS.
Die Innovate GmbH aus Naumburg (Saale) ist Hersteller feuchter Hygienetücher. Für den medizinisch-pflegenden Bereich werden kompetente Lösungen z.B. in Form von Feuchten Waschhandschuhen, Inkontinenz-, Desinfektions- und Aknetüchern angeboten. Innovate geht als Hausmarken-Produzent schnell und flexibel auf spezifische Kundenwünsche ein.
Die TCI medTech AG aus Crimmitschau ist ein international aktives Unternehmen in der Forschung, Entwicklung und Herstellung von medizinischen Geräten zur energetischen, ganzheitlichen Diagnose und Therapie vieler Erkrankungen. Der intrakorporale, autonome Elektrostimulator des Magen-Darmtraktes ist eine elektronische Tablette (IES JKT). Damit kann eine ganze Reihe von Erkrankungen wirkungsvoll behandelt werden. Eine Neuentwicklung sind die Systeme zur Diagnose der Homöostase (Stabilität der Innenmediumswerte). Die IMAGO-Software macht die Probleme grafisch sichtbar.

EINLADUNG: "Happy Hour" am Donnerstag, 17. November 2005, 17 Uhr, am Sachsenstand in Halle 3, Stand G 74.

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