Schneller zu neuen Produkten durch verbesserten Wissenstransfer

EU-Förderprojekte der regionalen Wirtschaftsförderung stärken Innovationskraft

(PresseBox) (Stuttgart, ) Ein Innovationslabor für neue Verlagsprodukte, verstärkter Austausch zwischen den Universitäten Stuttgart und Eindhoven, neue Ansätze für den Forschungstransfer und bessere Unterstützung für Hightech-Existenzgründer: Diese Vorhaben sind Teil eines regionalen Aktionsplans, den die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) jetzt zum Abschluss des EU-Förderprojekts "Making Knowledge Work" (MKW) vorgelegt hat. Vertreter der EU-Kommission lobten die Projektergebnisse.

Mehr als sieben Prozent der Wirtschaftsleistung fließen in der Region Stuttgart in Forschung und Entwicklung, europaweit ein Spitzenwert. "Die möglichst rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen in erfolgreiche Produkte ist der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg der Region Stuttgart", betonte WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. "Dank EU-geförderter Projekte wie 'Making Knowledge Work' oder 'Pooling4Clusters' haben wir im Austausch mit unseren europäischen Partnern viele neue Ideen gewonnen, die wir in konkrete Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft umsetzen. Zudem ist durch die intensiven Kontakte im Rahmen der Projekte die Einbindung der Region in europäische Netzwerke ausgebaut worden", so Rogg.

Die Maßnahmen des regionalen Aktionsplans, die nun in der Region Stuttgart realisiert werden sollen, sind gemeinsam mit Vertretern von Hochschulen und regionalen Initiativen sowie auf Basis von Erfahrungen anderer europäischer Regionen entstanden. So soll beispielsweise in enger Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) ein Innovationslabor für neue Verlagsprodukte und Mediendienstleistungen die Verlage in der Region beim wirtschaftlichen Strukturwandel auf dem Weg in die digitale Zukunft unterstützen. Es soll Kooperationen und Projektpartnerschaften fördern und den Wissenstransfer verbessern. Das Innovationslabor startet Ende Januar im Gründerzentrum der HdM in Stuttgart-Vaihingen.

Ferner unterstützt die WRS die Universität Stuttgart bei der Verbesserung des Technologietransfers und der wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnissen. Dazu ist im MKW-Projekt unter anderem ein verstärkter Austausch zwischen der Universität Stuttgart und der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande) vereinbart worden. Die WRS entwickelt zudem ihre Unterstützungsangebote für Existenzgründer aus Hochtechnologiebranchen weiter. So sollen die Aktivitäten der Business Angels Region Stuttgart weiter ausgebaut werden, ein Netzwerk privater Investoren, die junge Hightech-Unternehmen mit Risikokapital und unternehmerischer Erfahrung unterstützen.

Der regionale Aktionsplan ist Teil des englischsprachigen Abschlussdokuments "Making Knowledge Work: 1 Project, 100's of Contacts, 1.000 Ideas", in dem neben der Region Stuttgart weitere Projektpartner ihre Ideen und Initiativen präsentieren. Vertreter der EU-Kommission loben im Vorwort die Projektergebnisse als "wichtigen Beitrag für künftige regionale Initiativen und transnationale Kooperationen". Das Dokument ist bei der WRS über Stephanie Fleischmann (stephanie.fleischmann@region-stuttgart.de) erhältlich. Außerdem hat die WRS gemeinsam mit ihren Partnern des Projekts "Pooling4Clusters" ein Handbuch publiziert, das effiziente Instrumente zur Clusterförderung vorstellt. Das Handbuch mit 15 Beispielen erfolgreichen Clustermanagements kann im Internet unter www.pooling4clusters.eu heruntergeladen werden.

Über Making Knowledge Work

Das Projekt zielt auf die Erhöhung der Innovationskraft in den Regionen Europas. Der interregionale Austausch soll Fördereinrichtungen, Clustermanagern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Methoden im Verwertungs- und Innovationsmanagement vorstellen. Beteiligt waren neben der Region Stuttgart die Regionen Eindhoven (Niederlande), Flandern (Belgien), Nord-Pas de Calais (Frankreich), Birmingham und Lancaster (Großbritannien), Lombardei (Italien), Navarra (Spanien), Helsinki (Finnland), Öresund (Schweden), Lodz und Kujawien-Pommern (Polen) sowie das europäische Netzwerk ERRIN. Das INTERREG-IVC-Projekt lief von Januar 2010 bis Dezember 2011 und hat Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) in Höhe von knapp 120.000 Euro in die Region Stuttgart gebracht.
www.makingknowledgework.eu

Über Pooling4Clusters

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Unterstützungsangebote für kleine und mittelgroße Unternehmen in den europäischen Regionen zu verbessern. Dazu erarbeiten die sieben Projektpartner aus ganz Europa Handlungsempfehlungen, um die bestehenden Systeme der Clusterförderung zu verbessern. Aus diesem INTERREG-IVC-Projekt kommen bis Ende 2012 knapp 150.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) in die Region Stuttgart.
www.pooling4clusters.eu

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