Gespräche zum Ausbau der Wirtschaftspartnerschaft Leverkusen - Wuxi laufen an

Anlässlich des 5. Wuxi International Sister Cities Forum führten die Vertreter aus Leverkusen Gespräch über eine mögliche Intensivierung der bestehenden Wirtschaftspartnerschaft

(PresseBox) (Leverkusen, ) "Wir wollen das Interesse am Standort Leverkusen bei den sehr expansiven chinesischen Unternehmen auf eine möglichst effiziente Art und Weise wecken, beispielsweise durch eine Kooperation in Ansiedlungsfragen mit unseren Wirtschaftspartnern in Wuxi" erläutert WfL-Geschäftsführer Frank Obermaier den Leverkusener Vorschlag.

Dabei sollen die WfL auf Leverkusener Seite und das Investment Promotion Bureau auf Seite von Wuxi zentrale Anlaufstellen für Unternehmen werden, die sich in den jeweiligen Partnerstädten ansiedeln wollen.

Der Oberbürgermeister von Wuxi, Mao Xiaoping, reagierte positiv auf diesen Vorschlag, den Oberbürgermeister und WfLAufsichtsratsvorsitzender Reinhard Buchhorn an oberster Stelle zur Sprache brachte. Die Ausarbeitung soll nun von den Partnern weiter verhandelt werden.

In gleicher Angelegenheit führte Frank Obermaier Gespräche mit dem "China Council for the Promotion of International Trade" (CCPIT) in Wuxi. "In den Gesprächen zeigte sich, dass für eine Zusammenarbeit mit dem CCPIT das Interesse von Leverkusener Unternehmen für Kooperation mit der Wirtschaft in Wuxi entscheidend ist." so Obermaier. Ansatzpunkte können Unternehmen aus dem Bereich der innovativen Werkstoffe sein, die sowohl in Leverkusen wie auch in Wuxi beheimatet sind. Im Rahmen des Netzwerkes Innovative Werkstoffe werden die Möglichkeiten dazu auf Leverkusener Seite thematisiert.

Die Leverkusener Delegation besichtigte im Rahmen des Konferenzprogramms unter anderem den größten Solaranlagen-Hersteller der Welt Suntech sowie die Produktionsstätte des Leverkusener Konzerns Lanxess in Wuxi. Der Betrieb von Lanxess in Wuxi ist längst ein Aushängeschild für Fragen der Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Produktionsqualität. Als erstes Unternehmen in China überhaupt wurde das Werk des Leverkusener Unternehmens in 2004 von der Chinesischen Regierung als "China's Environment friendly Enterprise" ausgezeichnet. "Das Umweltbewusstsein in China nimmt stetig zu und ist schon heute auf einem hohen Niveau. Dies ist eine große Chance im Wettbewerb für Vorreiter-Unternehmen wie Lanxess, bietet aber auch Marktchancen für Leverkusener Firmen aus dem Bereich der Umwelttechnologien" fasst Frank Obermaier die Eindrücke der Firmenbesuche zusammen.

In den Gesprächen am Rande des Partnerstadt-Treffens wurde deutlich, dass das Chempark-Konzept aus Leverkusen das Zeug zum Exportschlager hat. Vertreter mehrerer Delegation aus verschiedenen Kontinenten zeigten sich sehr interessiert am Leverkusener Modell des Verbundstandortes, das Chempark-Chef Dr. Ernst Grigat in den Gesprächen erläuterte.

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