Der Weg zur nachhaltigen Verpackung

Wipak auf der FachPack, Halle 7/ Stand 235

(PresseBox) (Bomlitz, ) Veränderungen im Materialmix, Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Reduzierung der Foliendicke oder neue Herstellungsverfahren - wenn es um das Thema Nachhaltigkeit in der Verpackungsindustrie geht, gibt es viele Wege, die Umweltbilanz von Lebensmittelprodukten zu verbessern. Auf der FachPack in Nürnberg zeigt Wipak welche Konzepte nachhaltigen Erfolg versprechen - und welchen Beitrag hochwertige Verbund- und Barrierefolien in der Wertschöpfungskette leisten.

"Verpackte Lebensmittel zu schützen und eine auf das Produkt exakt abgestimmte Haltbarkeit zu garantieren - das ist unser Verständnis von Nachhaltigkeit", erläutert Dr. Annett Kaeding-Koppers, Leiterin Forschung und Entwicklung von Wipak Walsrode. Je besser Lebensmittel geschützt sind und je länger sie vor dem Verderb bewahrt werden, desto effektiver können wertvolle Ressourcen geschont werden. "Entscheidend ist aber immer die Frage, mit welchen Materialkombinationen und Verpackungskonzepten der optimale Schutz gewährleistet werden kann", betont Dr. Kaeding-Koppers. Für Käseverpackungen beispielsweise müssen sowohl atmungsaktive Folien, die die Reifung unterstützen, als auch gasdichte Folien zur Verfügung stehen. Aufgeblähte Packungen, sogenannte Bombagen, sind Negativ-Beispiele dafür, wenn die Barriere nicht exakt auf das Produkt abgestimmt wurde.

Das Produkt gibt die Richtung vor

Der Auftritt der Wipak Gruppe auf der FachPack steht daher ganz im Zeichen nachhaltiger Verpackungsentwicklung. Das Unternehmen stellt zukunftsweisende Verpackungskonzepte vor, mit denen der Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie gelingen kann. Für einen Schimmelkäse beispielsweise hat das Unternehmen eine standfeste Box entwickelt, die zu mehr als 95 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Da Schimmelkäse in der Verpackung seine Reifung fortsetzt, benötigt er Sauerstoff. Folien aus nachwachsenden Rohstoffen können hier ihre Stärken ausspielen. Sie sind atmungsaktiv und unterstützen den Reifeprozess. Doch allein auf nachwachsende Rohstoffe oder Bio-Kunststoffe zu setzen ist nicht der Königsweg. Das zu verpackende Produkt gibt die Richtung vor. Wenn es beispielsweise um Migrationsschutz oder eine hohe Barrierewirkung bei der Verpackung von Hartkäse geht, kann eine Veränderung der Folienstruktur die richtige Strategie sein, um die Umweltbilanz von Produkt und Verpackung positiv zu beeinflussen. In einem anderen Projekt entwickelte Wipak eine neue Mulden-/Deckellösung, in der Polyethylen durch Polypropylen ersetzt wurde. Der Effekt: Gegenüber der zuvor eingesetzten PA/PE-Kombination konnte die Foliendicke um fast 30 Prozent reduziert werden.

"Hochwertige Verbund- und Barrierefolien leisten einen wesentlichen Beitrag, Lebensmittel vor Verderb zu bewahren, Ressourcen zu schonen und Abfallmengen zu reduzieren", ist Dr. Kaeding-Koppers überzeugt. Darüber hinaus setzt Wipak seine Expertise verstärkt dafür ein, gemeinsam mit seinen Kunden CO2optimierte Gesamtkonzepte zu erarbeiten. Aus gutem Grund: Im Vergleich zur Erzeugung, dem Transport oder dem Verbrauch in den Haushalten, nimmt die Verpackung einen relativ geringen Anteil ein. Der Anteil des Verpackungsmaterials an der CO2-Bilanz eines Produkts liegt im Durchschnitt bei rund zehn Prozent. Gleichwohl haben Verpackungen einen großen Einfluss darauf, die produktbezogene CO2-Bilanz zu verbessern. Neben der Entwicklung innovativer Verpackungen stehen zunehmend auch Abpackprozesse, das Packungsdesign oder die Logistik im Fokus gemeinsamer Entwicklungsprojekte. Dr. Kaeding-Koppers: "Das sind die Schrauben, an denen wir drehen, um nicht nur unsere Folien, sondern auch die CO2-Bilanz der verpackten Produkte zu verbessern."

www.wipak.com

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