Wintershall zeigt Stärke in bewegten Zeiten

Öl- und Gasproduktion auf 130 Millionen Barrel gesteigert / Explorationsportfolio weltweit für Wachstum verstärkt / Erdgashandel erreicht 2008 neuen Rekordabsatz

(PresseBox) (Kassel, ) Ein stark schwankender Ölpreis, eine sich abzeichnende Wirtschaftskrise und zunehmend regulative Eingriffe - 2008 war ein bewegtes Jahr für die Energiebranche. Gleichzeitig hielt der weltweite Trend zur Nationalisierung der Energiereserven an. Der Zugang zu neuen Öl- und Gasfeldern bleibt eine der größten Herausforderungen. Ungeachtet des schwierigen Umfeldes ist es der Wintershall Holding AG gelungen, 2008 erneut einen substanziellen Beitrag zum Ergebnis der BASF SE zu leisten und gleichzeitig die Basis für weiteres Wachstum zu legen: Durch die erfolgreiche Übernahme der Revus Energy ASA ist Wintershall mit mehr als 60 Explorationslizenzen jetzt einer der größten Lizenzhalter auf dem Festlandsockel Norwegens. Auf der Arabischen Halbinsel baute die 100-prozentige BASF-Tochter ebenfalls ihr Engagement weiter aus - in Katar ist Wintershall nun Betriebsführer von drei Explorationsblöcken und auch in Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv. In Russland ist das zweite Gemeinschaftsprojekt mit Gazprom mit der Aufnahme der Erdgasförderung aus der Achimov-Formation gestartet. Unterdessen läuft die Produktion aus dem Feld Juschno Russkoje noch erfolgreicher als erwartet: Bereits Mitte dieses Jahres und somit zwei Jahre früher als ursprünglich geplant, wird die maximale Produktion von 25 Milliarden Kubikmeter (RSC) Gas pro Jahr erreicht. Insgesamt ist es Wintershall 2008 gelungen, die Öl- und Gasproduktion auf 130 (2007: 112) Millionen Barrel Öläquivalent (Hierin sind Anteile Dritter enthalten, die auf die Beteiligung von Gazprom an einer deutschen Tochtergesellschaft entfallen, die die libyschen Konzessionen 96 und 97 hält. Mengen aus dem Achimgaz-Projekt wiederum sind aufgrund vertraglicher und gesetzlicher Regelungen nicht enthalten.) weiter zu steigern und gleichzeitig die Reserven des Unternehmens weiter auszubauen. Im Erdgashandel, dem zweiten Geschäftsbereich, wurde 2008 zudem ein neuer Absatzrekord erzielt.

"Wintershall ist als kerngesundes Unternehmen gut gerüstet, um die Anforderungen des Marktes zu meistern. Auch wenn das wirtschaftliche Klima in diesem Jahr überall in der Welt rauer wird", sagte Reinier Zwitserloot, Vorstandsvorsitzender der Wintershall Holding AG, am Dienstag anlässlich des Jahrespressegespräches des Unternehmens in Berlin. "Wir haben uns 2008 strategisch bestens verstärkt. Die jetzt anstehenden Vorhaben und die künftigen strategischen Projekte werden wir meistern und unsere Wachstumsziele konsequent weiterverfolgen", sagte Zwitserloot.

Herausfordernde Rahmenbedingungen

2008 war ein bewegtes Jahr. Nach einem historischen Hoch des Rohölpreises von über 140 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) im Juli 2008 setzte ein Nachfrageeinbruch mit einer Aufwertung des Dollars ein, in deren Folge der Rohölpreis drastisch auf unter 40 US-Dollar sank - auch die OPEC-Förderkürzung konnte den Ölpreis nicht nachhaltig stützen. Der Durchschnittserlös lag in 2008 mit 97,25 (2007: 72,39) US-Dollar dennoch deutlich über dem Vorjahreswert. Da sich der US-Dollar gegenüber dem Euro im Jahresverlauf 2008 im Vergleich zum Vorjahr jedoch abschwächte, wirkte sich der Preisanstieg bei Rohöl auf Euro-Basis nicht so stark aus. Auf Euro-Basis notierte Brent-Rohöl im Jahresdurchschnitt 2008 mit 66,13 (2007: 52,83) Euro je Barrel.

Im Erdgashandelsgeschäft führte der in der ersten Jahreshälfte stark gestiegene Ölpreis zunächst zu einem deutlichen Rückgang der Margen. Grund hierfür ist, dass die Einkaufspreise für Erdgas den Ölpreisen zeitnah folgen, während die Verkaufspreise vertragsbedingt erst mit mehrmonatiger Verzögerung angepasst werden. Die daraus resultierenden Belastungen konnten durch sich erholende Margen im vierten Quartal sowie durch eine erfreuliche Mengenentwicklung zum Teil ausgeglichen werden.

Bestes Resultat in der Firmengeschichte

Das herausragende Jahresergebnis 2008 (Zahlen entsprechen dem Segment Öl und Gas der BASF-Gruppe) belegt den Erfolg der 100-prozentigen BASF-Tochter. In beiden Geschäftsfeldern - Exploration und Produktion sowie Erdgashandel - hat das Unternehmen in einem zunehmend herausfordernden Umfeld Bestleistungen gezeigt. So konnte Wintershall ihren Nettoumsatz an Dritte um 3,928 Milliarden Euro (+37 Prozent) auf 14,445 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr steigern. Auf das Arbeitsgebiet Exploration und Produktion entfielen davon 5,308 (2007: 4,365) Milliarden Euro. Der Nettoumsatz (Umsatz ohne Erdgassteuer) an Dritte im Arbeitsgebiet Erdgashandel betrug 9,137 (2007: 6,152) Milliarden Euro.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit der Wintershall verbesserte sich um 813 Millionen (+27 Prozent) auf 3,844 Milliarden Euro. Dies ist das beste Resultat in der Geschichte der Wintershall. Das Unternehmen stellt damit erneut das ergebnisstärkste Segment der BASF-Gruppe dar. Auf das Arbeitsgebiet Exploration und Produktion entfielen dabei 3,319 (2007: 2,486) Milliarden Euro (Für 2008 sind hierin 1.851 Millionen Euro (2007: 1.302 Millionen Euro) nicht anrechenbare Ertragssteuern auf die Ölförderung in Nordafrika enthalten. Diese werden als Ertragssteuern ausgewiesen. Mit der libyschen Staatsölgesellschaft laufen zurzeit Verhandlungen über eine Umstellung der bestehenden Konzessionsverträge in "Exploration and Production Sharing Agreements" (EPSA).) aus dem Ergebnis der Betriebstätigkeit, auf das Arbeitsgebiet Erdgashandel entfielen 525 (2007: 545) Millionen Euro.

Exploration und Produktion weltweit verstärkt

Norwegen, Russland, Mittlerer Osten - Wintershall hat sich 2008 bestens verstärkt. So hat die Schwerpunktregion Russland im Jahr 2008 für Wintershall weiter an Bedeutung gewonnen. Grund ist neben der steigenden Produktion im Gasfeld Juschno Russkoje die Aufnahme der Erdgasproduktion aus der Achimov-Formation der sibirischen Urengoi-Lagerstätte durch die ZAO Achimgaz - ein weiteres E&P-Gemeinschaftsprojekt von Gazprom und Wintershall. Um das Russlandgeschäft weiter zu stärken, wurden 2008 alle Russland-Aktivitäten der Wintershall im Ressort "E&P Production" gebündelt. Zudem wurde der Sitz dieses erweiterten Vorstandsressorts von Kassel nach Moskau verlegt.

Gleichzeitig hat Wintershall konsequent ihre Nordsee-Aktivitäten ausgebaut - mit Zukäufen und eigenen neuen Funden. Mit der Akquisition des norwegischen E&P-Unternehmens Revus Energy ASA legte die BASF-Tochter den Grundstein für weiteres Wachstum in Nordwesteuropa. Durch die Akquisition von Revus Energy ASA im Dezember 2008 ist Wintershall jetzt an mehr als 60 Lizenzen in Norwegen und an 30 Lizenzen in Großbritannien beteiligt. "Durch ihr hochwertiges Entwicklungs- und Explorationsportfolio ergänzt Revus in idealer Weise unsere Aktivitäten in der Nordsee", erklärte Zwitserloot. Zur weiteren Erhöhung der Effizienz bei der Betriebsführung im südlichen Teil der Nordsee steuert Wintershall jetzt 18 ihrer 26 Offshore-Plattformen zentral von Land aus - über eines der modernsten Funküberwachungssysteme der Welt. Sitz der Station ist Den Helder in den Niederlanden. Dadurch werden Transport- und Versorgungsflüge zu den Plattformen um ein Drittel reduziert. Schon allein Wintershall spart damit jährlich 2,6 Millionen Euro ein. Nach wie vor stammt rund die Hälfte des heute in Europa verbrauchten Erdgases aus den Nordsee-Anrainerstaaten Norwegen, Niederlande, Dänemark, Großbritannien und Deutschland.

Auch die Arabische Halbinsel rückt zunehmend für Wintershall in den Mittelpunkt: In den Gewässern vor Katar hat Wintershall 2008 die Explorationslizenz für den Block 4N (Khuff) erhalten und wird die Betriebsführerschaft übernehmen. Dieser Block befindet sich in unmittelbarer Nähe des sogenannten Nord Feldes, dem größten Erdgasfeld der Welt. Wintershall wird somit in Katar Betriebsführer für insgesamt drei Explorationsblöcke sein. Ebenfalls aktiv ist die BASF-Tochter in Oman (Block 51). Daneben eröffnet Wintershall eine eigene Repräsentanz in Abu Dhabi. In Südamerika, wo Wintershall in Argentinien seit 30 Jahren in der Suche und Förderung von Erdgas aktiv ist, erhielt das Unternehmen nun auch erstmals in Chile eine Explorationslizenz und baut damit sein Portfolio in der Schwerpunktregion Südamerika weiter aus. Zusätzlich wurden in Argentinien Anteile an zwei Explorationsgebieten erworben.

Fördermengen deutlich gestiegen

Wintershall ist es im Jahr 2008 gelungen, die Förderung von Erdöl und Erdgas mit insgesamt 130 Millionen Barrel Öläquivalent (Hierin sind Anteile Dritter enthalten, die auf die Beteiligung von Gazprom an einer deutschen Tochtergesellschaft entfallen, die die libyschen Konzessionen 96 und 97 hält. Mengen aus dem Achimgaz-Projekt wiederum sind aufgrund vertraglicher und gesetzlicher Regelungen nicht enthalten.) um 16 Prozent über das hohe Niveau des Jahres 2007 zu steigern. Zwar ging die Erdöl- und Kondensatförderung gegenüber 2007 um acht Prozent auf 7,7 Millionen Tonnen zurück, die Erdgasförderung hingegen ist im Jahr 2008 um 48 Prozent auf jetzt 11,6 Milliarden Kubikmeter ausgeweitet worden.

Produktionsausfälle in Libyen und Mindermengen bei älteren Feldern führten beim Öl zu den leicht rückläufigen Mengen. Der starke Anstieg der Erdgasförderung beruht in erster Linie auf der erstmals ganzjährigen Produktion des Erdgasfeldes Juschno Russkoje. Die im Jahr 2008 produzierten Mengen wurden zu 116 Prozent ersetzt. Die rechnerische Gesamtreichweite der Reserven, die sich auf den Wintershall-Anteil an der Produktion 2008 und auf die Reserven am Jahresende bezieht, ist weiter gestiegen und beläuft sich jetzt auf 11 (2007: 10) Jahre. Aufgrund vertraglicher Regelungen sind in diesen Mengen keine Reserven aus dem Achimgaz-Projekt enthalten.

Erdgasabsatz im In- und Ausland substanziell gesteigert

Im zweiten Arbeitsgebiet, dem Erdgashandel, konnten die Verkäufe der drei mit Gazprom betriebenen Joint-Venture-Gesellschaften (WINGAS, WIEH und WIEE) mit 417,0 (2007: 368,4) Milliarden Kilowattstunden um 48,6 Milliarden Kilowattstunden (+13 Prozent) zulegen. Auf WINGAS entfielen davon 298,4 (Einschließlich Absatzmengen an die BASF-Gruppe. Von den insgesamt 298,4 Milliarden Kilowattstunden bezogen BASF-Gruppengesellschaften unter anderem für den Standort Ludwigshafen sowie weitere Werke in Deutschland und Belgien rund 13 Prozent dieser Menge.) (2007: 249,8) Milliarden Kilowattstunden - das Unternehmen ist im Inland (+17 Prozent) und im europäischen Ausland (+23 Prozent) weiter kräftig gewachsen und hat seinen Absatz um durchschnittlich 19 Prozent entgegen der allgemeinen Marktentwicklung weiter gesteigert (Erdgasverbrauch in Deutschland 2008: -1 Prozent).

Seit Herbst 2008 beliefert WINGAS 22 neue Stadtwerke- und Industriekunden in Deutschland und hat dort 26 bestehende Verträge verlängert sowie Zusatzmengen vereinbart. Ihren bisherigen Wachstumskurs setzt WINGAS auch als europäisches Energieunternehmen erfolgreich fort. Insbesondere in Belgien und Großbritannien konnten neue Kunden gewonnen und der Absatz weiter gesteigert werden. Diese Vertriebserfolge werden durch langfristige Beschaffungsabkommen abgesichert.

So wurde 2008 eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den bestehenden Hauptliefervertrag für russisches Erdgas vorzeitig bis 2043 zu verlängern. Die entsprechende Vereinbarung wurde anlässlich des 35. Jahrestages der Aufnahme der Gaslieferungen aus Russland nach Deutschland im Juni 2008 unterschrieben. Die Erdgashandelsgesellschaften sichern sich damit für die nächsten 35 Jahre insgesamt mehr als 800 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Russland für Europa.

Rahmenbedingungen für Versorgungssicherheit gefordert

Die Wachstumsstrategie wird durch Investitionen in den Ausbau der europäischen Erdgas-Infrastruktur unterstützt. Die WINGAS-Gesellschaften planen Investitionen in Höhe von rund drei Milliarden Euro bis 2015 in die europäische Erdgas-Infrastruktur. Die geplanten Investitionen fließen maßgeblich in den Ausbau des Transportsystems auf dem deutschen Festland - vor allem in die Landanbindungen für die Ostseepipeline Nord Stream - sowie in den Bau neuer Erdgasspeicher in Europa. "Das bringt nicht nur regionale Impulse, sondern nützt der gesamten Wirtschaft", so Zwitserloot. Allerdings sei es Aufgabe der Politik, jetzt die richtigen Weichen zu stellen.

"Wir begrüßen, dass der europäische Energieministerrat in seinem gemeinsamen Standpunkt den 'Dritten Weg' als Alternative zum Ownership Unbundling beziehungsweise zum Independent System Operator (ISO) zulässt. Damit erkennt er an, dass sich ein diskriminierungsfreier Netzzugang auch ohne Eingriffe in Eigentumsrechte bewerkstelligen lässt", sagte Zwitserloot. "Im weiteren Gesetzgebungsverfahren darf es jedoch durch weitere Kompromisse nicht dazu kommen, dass die Gesellschafter des Netzbetreibers ihrer Kontrollrechte beraubt werden."

Auch müsse das eingesetzte Kapital angemessen verzinst werden. Bei Neuinvestitionen in Pipelines blieben nach neuen Regelungen in Deutschland nach Steuern tatsächlich nur rund fünf Prozent Rendite. "Angesichts der enormen Höhe der Investitionen, ihrer Langfristigkeit und ihres Risikos, ist dies keine angemessene Verzinsung", erklärte Zwitserloot.

Ausbau der Infrastruktur

Mit dem vorgesehenen Bau der Nord-Stream-Pipeline von Russland durch die Ostsee an die deutsche Küste und die daran anschließenden Onshore-Projekte wird die Vernetzung der Infrastruktur zur Versorgungssicherheit Europas erheblich verstärkt. Die Nord Stream AG, an der Wintershall mit 20 Prozent beteiligt ist, hat die für dieses Projekt erforderlichen Genehmigungsverfahren und umfangreichen umwelttechnischen Prüfungen eingeleitet. Mit den Lieferanten für die Rohre wurden Verträge abgeschlossen und Verlegekapazitäten gesichert. "Und die Nord Stream kommt, weil sie für Europa unverzichtbar ist", sagte der Wintershall-Vorstandsvorsitzende.

Nach dem Abschluss der Raumordnungsverfahren in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen laufen hier jetzt die Planfeststellungsverfahren für die Anbindungsleitung OPAL.

Zudem haben im norddeutschen Jemgum in der Nähe von Leer die Bauvorbereitungen für einen neuen Erdgasspeicher begonnen. Die Region um Jemgum ist durch unterirdische Salzstöcke für die Speicherung von Erdgas besonders gut geeignet. WINGAS kooperiert bei den laufenden Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Kavernenspeicher mit der EWE Aktiengesellschaft (Oldenburg). EWE und WINGAS wollen in den nächsten Jahren insgesamt 33 Kavernen im Salzstock Jemgum errichten. Die beiden Speicher werden zusammen entwickelt, jedoch unabhängig von beiden Unternehmen betrieben. Nachdem 2008 der Rahmen-betriebsplan für das Speicherprojekt genehmigt wurde, hat der Bau der notwendigen Infrastruktur für den Kavernenspeicher begonnen. Mit dem Ende 2004 erworbenen englischen Erdgasfeld Saltfleetby steht ein weiterer Ausbau der europäischen Erdgasspeicherkapazitäten an. Im Speicher Saltfleetby sollen mehr als 700 Millionen Kubikmeter Arbeitsgas gespeichert werden.

Ausblick

Auch im Jahr 2009 wird der weitere Ausbau der Aktivitäten in ihren Schwerpunktregionen für Wintershall eine große Rolle spielen. "Bei anstehenden Investitionsentscheidungen werden wir weiterhin mutig aber wohlüberlegt vorgehen. Unsere Kosten werden wir gleichzeitig mit größter Aufmerksamkeit im Blick behalten", erklärte Zwitserloot.

Als Folge der weltwirtschaftlichen Entwicklung geht die BASF-Tochter Wintershall für das Jahr 2009 davon aus, dass sich sowohl der Ölpreis als auch der Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2008 deutlich abschwächen werden. Den Planungen wurde ein Ölpreis von 50 US-Dollar pro Barrel und ein Wechselkurs von 1,30 US-Dollar pro Euro zu Grunde gelegt. Dementsprechend rechnet das Unternehmen insgesamt mit einer Abschwächung von Umsatz und Ergebnis.

"Bei einem niedrigen Preisniveau werden wir auch günstigere Rahmenbedingungen in der Zuliefererindustrie für unsere Explorations- und Investitionsvorhaben zu nutzen wissen. Wir werden alle Kraft daransetzen, neue attraktive Felder zu finden, die auch in Zukunft Wachstum ermöglichen", so der Vorstandsvorsitzende der Wintershall.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Wintershall Holding GmbH

Wintershall mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit mehr als 75 Jahren in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas aktiv. Wintershall konzentriert sich bewusst auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Nordafrika, Südamerika sowie Russland und der Raum am Kaspischen Meer. Das Unternehmen ist heute der größte Erdöl- und Erdgasproduzent mit Sitz in Deutschland und mit der Tochtergesellschaft WINGAS auch ein wichtiges Erdgasversorgungsunternehmen auf dem deutschen und europäischen Markt.

Wintershall. Wir fördern Zukunft.

Weitere Informationen, Hintergründe sowie Fotomaterial zum Jahrespressegespräch sind im Internet unter www.wintershall.com abrufbar.

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