Deutsche Automobilhersteller müssen Entwicklungsprozesse optimieren

(PresseBox) (Ismaning/Frankfurt, ) - IAA 2005 in Frankfurt: Deutsche Aussteller zeigen Hybrid-Autos als
Prototypen
- Zur Einhaltung angekündigter Auslieferungszeiten müssen Hersteller
Kosten und Zeit bei der Entwicklung sparen
- Wind River rät zur Standardisierung der Entwicklungsprozesse für
Automobilsoftware

Auf der IAA in Frankfurt zeigt sich in diesem Jahr ein klarer Trend zu sparsamen Antriebskonzepten – und die Benzin- und Dieselpreise, die in Deutschland kürzlich in Rekordhöhe geschnellt sind, geben dieser Ausrichtung Recht. Während japanische Hersteller auf der Messe Hybridautos vorstellen, die sie bereits serienmäßig produzieren, kündigen deutsche Automobilhersteller die Fahrzeuge, die sowohl mit einem normalen Verbrennungsmotor als auch mit einem Elektromotor ausgestattet und daher energieeffizienter sind, erst einmal mit Prototypen an.

„Deutsche Automobilhersteller werden auf dem Weltmarkt immer noch als Vorreiter angesehen, was innovative und zuverlässige Fahrzeuge angeht”, erklärt Reiner Duwe, Regional Director Central Europe bei Wind River. „Um diese Position zu halten und die angekündigten Auslieferungszeiten einhalten zu können, müssen sie sich aber Gedanken machen, wie sie ihre Softwareentwicklungsprozesse noch effizienter gestalten können. Bei der schnellen und kostengünstigen Umsetzung innovativer Ideen kann eine Standardisierung des Entwicklungsprozesses weiterhelfen.”

Softwaregesteuerte Komponenten wie der Hybridmotor stellen heute mehr als 40 Prozent der Produktionskosten eines Autos dar. Ein bekannter europäischer Automobilhersteller vermutete zuletzt sogar, dass seine Firma bereits mehr Code als eine mittelgroße Software-Firma besitzen würde.

Viele Hersteller und Automobilzulieferer nutzen heute noch proprietäre Betriebssysteme und Entwicklungslösungen. Dadurch verlieren sie bei der Entwicklung neuer Komponenten Zeit, weil sie verschiedene Hardware- und Software-Technologien immer wieder aufeinander abstimmen müssen, um ihre eigentliche Entwicklungsplattform zusammenzustellen. Erst an diesem Punkt können sich die Entwicklungsingenieure Gedanken machen, wie sie die neue Automobilkomponente innovativ gestalten werden, um sie von Wettbewerbsprodukten abzuheben.

Der Spezialist für die Optimierung von Gerätesoftwareentwicklung, Wind River, bietet Automobilherstellern für die standardisierte Entwicklung die Platform for Automotive Devices an, die auf die individuellen Branchenbedürfnisse zugeschnitten ist. Für die vorintegrierte Plattform ist Wind River Partnerschaften mit Herstellern wie Freescale eingegangen. Betriebssysteme, Hardware- und Software-Technologie sowie Tools sind daher schon vorher aufeinander abgestimmt. So muss der Automobilhersteller keine aufwändige Integrationsarbeit mehr leisten, sondern kann sofort mit der Entwicklung loslegen. Hersteller können dadurch Software für das Automobil schneller, besser, kostengünstiger und zuverlässiger entwickeln und dadurch weiterhin auf dem Markt bestehen.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.windriver.de.

Wind River GmbH

Wind River zählt zu den Marktführern für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen. Das Portfolio umfasst Betriebssysteme, Entwicklungsumgebungen, Middleware und Services für die Konzeption, die Entwicklung und den Betrieb von Software, die zur Steuerung von Komponenten in Produkten und Gütern der Industrie, des Automobilbaus, des Netzwerkmarktes, der Luft- und Raumfahrt und des Consumerbereiches eingesetzt wird. Mit den branchenspezifischen Entwicklungssuiten und Plattformen von Wind River Workbench erstellen Unternehmen Device Software in hervorragender Qualität und verringern Kosten, Aufwand und Risiken in allen Phasen des Entwicklungsprozesses vom Konzept bis zum eingesetzten Produkt.

Wind River wurde 1981 gegründet. In der Unternehmenszentrale im kalifornischen Alameda und in Niederlassungen in der ganzen Welt beschäftigt Wind River über 1.100 Mitarbeiter. Zu den Kunden von Wind River gehören Alcatel, Intel, Siemens, Nokia, BMW, Mitsubishi und Boeing.

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