Soziale Netzwerke im Internet: Wie Sie für soziale Zwecke genutzt werden können

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Knapp 70 Prozent aller Deutschen nutzen das Internet regelmäßig. Soziale Netzwerke werden immer beliebter. Höchste Zeit für Non-Profit-Organisationen (NPO) dorthin zu gehen, wo die Menschen sind: ins Netz. Eine neue Software ermöglicht es jetzt, schnell und einfach online Spenden zu generieren.

Bald beginnt die Vorweihnachtszeit - in der NPOs verstärkt mit Briefen um Spenden werben. Mit Erfolg: Eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab, dass rund ein Drittel aller Spenden in Deutschland über personalisierte Mailings generiert wird. Doch mehr als die Hälfte der Spenden kommen von den über 60-Jährigen und nur 15 Prozent von den Unter-40-Jährigen. Auch eine Studie des TNS Infratest belegt, dass der Spendermarkt "veraltet". Finden NPOs keine Wege, diesem Prozess entgegen zu wirken, sterben ihre Unterstützer im wahrsten Sinne des Wortes aus. Junge Menschen nutzen verstärkt das Internet, das Medium drängt andere Informationskanäle zurück. Das ist für NPOs eine Chance - wenn Sie die richtigen Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel mit Spendenaufrufen auf Webseiten. Die Technik dazu kommt von Wikando, das Unternehmen bietet mit der "FundraisingBox" verschiedene Tools, mit denen Spenden online generiert werden können.

Die Zielgruppe im Netz abholen Einem jungen Menschen mag ein vorweihnachtlicher Spendenbrief altmodisch vorkommen - er kann ihn nicht via Mausklick an seine Freunde weiterleiten. Rund drei Viertel der 14- bis 19-Jährigen und zwei Drittel der 20- bis 29-Jährigen sind in mindestens einem Social Network angemeldet, viele von ihnen sind täglich in diesen Netzwerken unterwegs. Sie nutzen das so genannte "Web 2.0" - die zweite Generation von Internet-Anwendungen, die es jedem ermöglichen, ohne technisches Vorwissen Inhalte im Netz zu veröffentlichen. Urlaubsfotos werden über Communities ausgetauscht, Verabredungen über Facebook getroffen, eigene Texte in einem Blog veröffentlicht. Auch soziales Engagement wird über das Internet gelebt: Zum Beispiel indem ein Nutzer auf der Webseite einer wohltätigen Organisation seine ganz persönliche Spendenaktion startet und statt Geburtstagsgeschenke um eine Spende an diese Organisation bittet. Dazu sind keine Programmierkenntnisse nötig: Die Wikando GmbH hat eine Software entwickelt, die schnell und einfach in jede beliebige Webseite eingebunden werden kann. Über dieses "Spendenaktion Add-on", einem Modul der FundraisingBox, können Freunde und Spender der NPO eigene Spendenaktionen starten. Ein Spendenbutton für die Homepage für Spenden via PayPal, Kreditkarte, Handy, Gutscheinen, Sofortüberweisung oder Lastschrift ist auch Teil der FundraisingBox. Wie gut das funktionieren kann, zeigt der "Lauf für mehr Zeit". Das Cafe Grössenwahn in Frankfurt unterstützt seit vielen Jahren die AIDS-Hilfe Frankfurt und Freunde/Menschen mit HIV und AIDS. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Besitzer Hans-Peter Hoogen beteiligten sich an dem Benefizlauf. Auch Hoogen selbst ist Sponsorläufer. Er warb bei seiner Arbeit für die Aktion, machte im Lokal mit einem Schild in Herzform darauf aufmerksam, sammelte bei seinen Gästen und Freunde - und nutze auf lauf-fuer-mehr-zeit.de das "Spendenaktion Add-on". Das Ergebnis: 2.742 Euro Spenden - und Transparenz: Die Spendernamen sind auf der Webseite namentlich und mit der Höhe ihrer Spende genannt. Hoogen ist begeistert: "Das Ergebnis für den Lauf für mehr Zeit war doch wieder bemerkenswert. Und die Online-Spendenaktion hat einen Großteil dazu beigetragen. Ich habe ja dieses Jahr zum ersten Mal auch per Internet gesammelt."

Spenden sammeln im Internet - einfacher als man denkt Nach einer Umfrage des Branchenverbands Bitcom werden zurzeit nur sieben Prozent aller Spenden über das Internet getätigt. Diese Zahl verspricht ein enormes Wachstumspotential. Mit der FundraisingBox bietet die Wikando GmbH den Werkzeugkasten für alle NPOs an, die im Internet Spenden sammeln wollen. Das Baukasten-Prinzip ermöglicht es, genau die richtigen Komponenten auszuwählen. Davon profitierte auch Manuela Ortmann aus Schwabing, bei deren wenige Wochen alten Sohn Luis Leukämie diagnostiziert wurde. Sie und ihre Familie suchen seit September 2009 einen geeigneten Knochenmarkspender für ihren Sohn. Diese Suche kostet Geld: Jede Blutuntersuchung zur Typisierung kostet 40 Euro. Bis heute sind durch Bar- und Online-Spenden mehr als 248.526,00 Euro zusammengekommen.

Das Internet als Informationsquelle Wer spendet, will wissen, was mit seinem Geld passiert. Veröffentlichungen wie Jahresberichte, Broschüren oder die Webseite sind für drei von vier Befragten wichtige Informationsquellen. Auch dabei spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle: 60 Prozent der Spender nutzen das Medium, um sich über Organisationen zu informieren, bei den unter 40-Jährigen sind es sogar knapp 90 Prozent - so das Ergebnis einer Umfrage der Wirtschaftsberater von PricewaterhouseCoopers unter 500 Spendern. Viele User - und potentielle Spender - besuchen also die Internetseiten von NPOs. Es gilt nun, ihnen ein attraktives Angebot zum Online-Spenden zu machen - und genau da setzt die FundraisingBox an.

Wikando GmbH

Die Wikando GmbH bietet per Software-as-a-Service digitale Lösungen im Bereich Online-Fundraising und Spenderverwaltung an. Über die Produktplattform www.fundraisingbox.com werden Organisationen, Stiftungen und Vereinen die bedarfsgerechten Softwarepakete angeboten. Das interdisziplinäre Team der Wikando GmbH aus den Bereichen Non-Profit, Fundraising und Softwareentwicklung schafft seit 2008 innovative digitale Lösungen im Bereich Fundraising und Spenderverwaltung für den sozialen Sektor.

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