Osnabrück: Stadt mit Zukunftsperspektive

(PresseBox) (Osnabrück, ) Mit der Initiative "Zukunftsstadt Osnabrück 20.30" hat die Wirtschaft in Osnabrück ein Konzept vorgelegt, um eine mittel- und langfristig positive Wirtschaftsentwicklung für den Standort Osnabrück zu forcieren. Der zentrale Ansatz für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Osnabrück wird im "Kampf um die besten Köpfe" gesehen.

Die Initiative "Zukunftsstadt Osnabrück 20.30" wurde vom Verein für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e. V. (VWO), einem Zusammenschluss von 66 maßgeblichen Unternehmen aus der Stadt, ins Leben gerufen. Die Vereinsmitglieder haben in einem Workshop in Zusammenarbeit mit der NORD/LB Regionalwirtschaft die wichtigsten Handlungsfelder identifiziert, um den Wirtschaftsstandort Osnabrück fit für die Zukunft zu machen. Dabei ging es dem VWO explizit nicht darum, einen Infrastrukturforderungskatalog an die öffentliche Hand zu erstellen, sondern gezielt nach eigenen Beiträgen der Wirtschaft für zukünftiges Wachstum am gesamten Standort Osnabrück zu fragen. Hans-Christoph Gallenkamp, Geschäftsführer der Technocell Dekor GmbH & Co. KG, stellte für den Verein für Wirtschaftsförderung die Initiative vor. Der Wettbewerb der Regionen um die besten Köpfe und Talente wird für die Wirtschaft die Zukunftsherausforderung überhaupt sein. Hier bedürfe es einer umfassenden Strategie sowohl zur Image- und Attraktivitätsverbesserung Osnabrücks als auch attraktiver Arbeitgeber, um die besten Köpfe und Talente für Osnabrück zu gewinnen. Der Verein für Wirtschaftsförderung werde in diesem Handlungsfeld über die Personalfachleute der Unternehmen gemeinsam mit Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in der Region Osnabrück einen Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit setzen. Ganz konkret wird der VWO eine Initiative zur Einstellung von Hochschulabsolventen in kleinen und mittleren Unternehmen starten. Auch der geplante Wissenschaftspark solle durch die Wirtschaft unterstützt werden. Über einen Förderkreis aus der Osnabrücker Wirtschaft sollen die Kooperationen der Wirtschaft mit den Hochschulen in Osnabrück ausgebaut und FuE-Projekte identifiziert werden, die zukünftig im Wissenschaftspark angesiedelt werden können.

Äußerst bedeutsam für die Wirtschaft in der Region Osnabrück sind der Ausbau der Kooperation zwischen der Stadt und dem Landkreis Osnabrück, gerade auch im Bereich der Wirtschaftsförderung. Gerade im Bereich der Außendarstellung sollte der Wirtschaftsraum Osnabrück einheitlich vermarktet werden. Auch die Wirtschaft selbst möchte sich in der Region Osnabrück stärker vernetzen. Großen Wert legt der Verein für Wirtschaftsförderung auf die möglichst wirtschaftsfreundliche Gestaltung bürokratischer Erfordernisse.

Für die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland verdeutlichte deren stellvertretender Hauptgeschäftsführer Harald Schlieck, dass in zahlreichen Ausbildungsberufen des Handwerks schon jetzt ein deutlicher Mangel an qualifiziertem Nachwuchs zu erkennen sei. Dieser Trend werde sich in Zukunft durch den demografischen Wandel noch weiter verstärken. Insoweit zielten die Aktivitäten des Vereins für Wirtschaftsförderung in Osnabrück genau in die richtige Richtung. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland Marco Graf und Oberbürgermeister Boris Pistorius lobten die Initiative des VWO. "Wenn nicht jetzt in der Krise, wann dann soll man sich mit den richtigen Strategien für die Zukunft auseinandersetzen", so die Frage des Oberbürgermeisters. Mit der Initiative "Zukunftsstadt Osnabrück 2030" habe die Wirtschaft eine hervorragende Grundlage für die zukünftige gemeinsame Arbeit zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Osnabrück auf den Tisch gelegt.

Die Projektbroschüre "Zukunftsstadt Osnabrück 20.30" steht unter www.wfo.de zum Download bereit.

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