Weltmeister hüpfen in Halle 5 um die Wette

Norddeutsche Trial-Meisterschaft und Norddeutscher Fahrradtrial Cup

(PresseBox) (Bremen, ) Fahrrad fahren ist nicht gleich Fahrrad fahren. Die einen rollen gerne gemütlich über glatt asphaltierte Radwege durch idyllische Landschaften. Die anderen reizt hauptsächlich die Geschwindigkeit, die sie mit dem Rennrad erreichen. Und dann gibt es da noch die Trialer. Sie springen. Über Betonröhren, über Baumstämme, über Paletten, Steinblöcke oder die Lücken zwischen diesen. Am Sonnabend, 7., und Sonntag, 8. März 2009, treffen sich die Fahrkünstler bei der Norddeutschen Trial-Meisterschaft und dem Norddeutschen Fahrradtrial Cup im Rahmen der "outdoor & fahrrad.markt.zukunft." in der Messe Bremen.

Natürlich wird nicht nur gehüpft wie gesprungen. "Mountainbike-Trial ist eigentlich wie Fahrradfahren über Stock und Stein, ohne die Füße von den Pedalen zu nehmen", erklärt Joachim Will, Organisator der Sport - und Eventagentur "Bikes in Motion". "Das Ziel ist, eine schwierige Aufgabe, also einen Geländeabschnitt, der auch Sektion genannt wird, so gut wie möglich zu durchfahren. Gut bedeutet: ohne sich abzustützen oder zu stürzen." Hindernisse wie große Felsbrocken oder gar senkrechte Mauern lassen aber eben häufig nicht das zu, was "normale" Radler unter Fahren verstehen. Und dann wird eben mit der Sprungtechnik der beste Weg gesucht.

"Insgesamt gibt es in einem Wettkampf acht verschiedene Sektionen die je dreimal durchfahren werden müssen", so Will. Zweieinhalb Minuten Zeit haben die Fahrer für eine Sektion. Da nur jeweils ein Fahrer in einer Sektion unterwegs ist, sind die Zuschauer immer dicht dran am Wettkampfgeschehen. "Das ist eben nicht wie bei einem Rennen - ein Sportler fliegt nur kurz auf seinem Rad vorbei und ist dann für die nächste halbe Stunde verschwunden. Das Publikum ist bei uns ganz nah an den Fahrern und kann genau verfolgen, wie viel Körper- und Radbeherrschung dieser Sport erfordert", erläutert der 46-Jährige, der selbst lange aktiv im Motorrad- und Fahrradsport war.

Rund 100 Teilnehmer sind bei den Profis im Rahmen der Norddeutschen Trial-Meisterschaft in Bremen dabei, gefahren wird in sieben verschiedenen Klassen. Mit dabei sind unter anderem der Deutsche Meister Felix Heller und die Weltmeister Elisa Brieden und Jan Frederic Wobbe. Aber nicht nur Profis dürfen mitmachen. Die Hobby-Sportler können sich beim Norddeutschen Fahrradtrial-Cup messen. Wer möchte, kann sich einfach mit seinem Fahrrad und Helm am Trial-Info-Counter im Foyer der Halle 5 der Messe melden und darf antreten. Bei Jugendlichen muss die Wettkampf-Nennung allerdings von einem Erziehungsberechtigen unterschrieben sein.

Die Norddeutsche Trial-Meisterschaft und der Norddeutsche Fahrradtrial Cup finden im Rahmen "outdoor & fahrrad.markt.zukunft." in der Messe Bremen statt. Neben dem Wettbewerb gibt es hier bei rund 150 Ausstellern viele weitere Informationen und Produkte rund ums Radfahren, Trekking, Trendsportarten, Klettern, Wasser- und Luftsport und Golf. Die Messe öffnet am 7. und 8. März 2009 von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten. Die Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Die Ermäßigung gilt auch für DJH-Mitglieder, Mitglieder des DKV, des DAV und des ADFC. Familienkarten gibt es für 18 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bremen-outdoor.de und www.fahrrad-markt.zukunft.de.

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