Europäisches Parlament der Unternehmen: Abstimmungsergebnisse als Arbeitsaufträge für die Politik

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Über 700 Unternehmer aus ganz Europa traten gestern in Brüssel zum zweiten Europäischen Parlament der Unternehmen zusammen. Die Delegierten - darunter rund 30 Unternehmer aus dem deutschen Handwerk - debattierten im Plenarsaal des Europäischen Parlaments und stimmten über aktuelle Europäische Themen ab.

Frank Wilkening aus Kerpen war als Teilnehmer dabei: »Gemeinsam mit Unternehmern aus mehr als 45 europäischen Ländern haben wir ein klares Signal an die Politik gesandt. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und Europa mitzugestalten. Dazu muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffen - und da gibt es noch viel zu tun. Trotz der vielen Verbesserungen durch den Small Business Act haben 83 Prozent der Unternehmer in der Plenarabstimmung zum Ausdruck gebracht, dass die Interessen von KMU noch immer zu wenig berücksichtigt werden. Dieses Ergebnis muss als Arbeitsauftrag für die Politik gelten.«

In weiteren Abstimmungen haben sich die Unternehmer dafür ausgesprochen, dass endlich das Statut einer Europäischen Privatgesellschaft eingeführt wird, elektronische Signaturen grenzüberschreitend eingesetzt werden können und flexiblere Arbeitsrechtsregelungen durchgesetzt werden.

Die deutsche Delegation bestand aus über 90 Unternehmern aus Handwerk, Industrie und Handel. Sie wurde von ZDH-Präsident Otto Kentzler und DIHK-Präsident Prof. Dr. Hans Heinrich Driftman angeführt. Aus Nordrhein-Westfalen waren insgesamt acht Handwerksunternehmer vertreten.

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