20 Jahre WERTBAU 01.08.1990 - 31.07.2010

Unternehmensvorstellung

(PresseBox) (Langenwetzendorf, ) Die Firma WERTBAU GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen der Fenster- und Fassadenbranche. Sitz des Unternehmens ist das thüringische Langenwetzendorf bei Greiz. Auf 32.000 m² Produktionsfläche werden industriemäßig Fenster, Haustüren, Rollläden, Glasfassaden und Wintergärten aus den Rahmenmaterialien Holz, Holz-Aluminium, Kunststoff und Aluminium hergestellt. Jedes der Bauelemente wird kundenindividuell und auf Maß gefertigt, egal ob ein oder 1.000 Stück gewünscht werden. Der Vertrieb der Produkte der WERTBAU GmbH & Co. KG erfolgt über die Bauelemente-Handwerker Schreiner, Tischler, Glaser, Bauelemente-Händler, den sog. Vertriebs- und Montagepartnern, in ganz Deutschland, Österreich und den angrenzenden Regionen Belgiens und Luxemburgs.

Am 1. August 1990 wurde die WERTBAU-Elemente GmbH mit dem damaligen Sitz in Greiz-Schönfeld gegründet. Mit fünf Mitarbeitern wurde nach dem Motto "aus dem Osten, für den Osten" begonnen, in gemieteten Räumlichkeiten Kunststoff-Fenster für die neuen Bundesländer zu produzieren. Im Jahre 1992 wurde die erste eigene Halle mit Büro bezogen. Die große Nachfrage und die von Beginn an vertriebsorientierte Ausrichtung ermöglichten es, die Mitarbeiterzahl bis Ende des Jahres 1994 auf das Zwölffache aufzustocken. In diesem Jahr wurde auch begonnen, Fenster und Türen aus Aluminium zu fertigen. Mit dem fünfjährigen Jubiläum 1995 wurde ein wegweisendes Großprojekt gestartet: Es begann die Errichtung des neuen Fertigungsstandorts am Daßlitzer Kreuz, unweit der seitherigen Produktionsstätte. Hier wurden im Spätsommer des Jahres 1996 die ersten Holz-Fenster von WERTBAU gefertigt, ehe ein Jahr später die Kunststoff- und Aluminium-Fertigung sowie die Verwaltung in die neuen Räume nach Langenwetzendorf umzogen. Ende des Jahres 1997 war die Mitarbeiterzahl auf 117 angewachsen.

Während WERTBAU weiter wachsen konnte, standen im Gesamtmarkt seit 1996 die Zeichen auf Rückgang. Im Herbst 1999 trat Carsten Taig, Sohn des Gründers Rainer Taig, in das Unternehmen ein und stand in den folgenden drei Jahren der Zeitspanne mit den größten Rückgängen im Markt gegenüber. Besonders das Gebiet der neuen Bundesländer war betroffen und damit der Hauptmarkt von WERTBAU. Es galt, die westdeutschen Bundesländer zu erschließen und um Aufmerksamkeit und Vertrauen für ein ostdeutsches Unternehmen zu werben. Die Tatsache, dass WERTBAU als Vollsortimenter, d.h. Anbieter für Fenster und Türen aus allen Rahmenmaterialien in hoher und RALzertifizierter Qualität, auftreten konnte, war ein wichtiger Schlüssel für die Akzeptanz. In diesem Zuge wurde das Erscheinungsbild überarbeitet und das Logo mit der Produktbotschaft "Ihr Wunschfenster" bzw. "Ihre Wunschhaustür" versehen. Ende des Jahres 2002 beschäftigte WERTBAU 151 Mitarbeiter und konnte entsprechende Erfolge in dem erweiterten Markt vorweisen.

Im Jahr 2003 erfolgte ein weiterer Schritt der Diversifikation und Erweiterung des Produktportfolios, indem der Fertigungsbereich Aluminium in Richtung Glasfassaden und Wintergärten deutlich ausgebaut wurde. Mit der 2008 fertiggestellten neuen Fertigungs- und Logistikhalle, auf deren fast 8.000 m² Dachfläche sich eine Solaranlage befindet, wurden insgesamt 32.000 m² Produktionsfläche erreicht, die den derzeit 243 Mitarbeitern für die Herstellung von Fenstern, Haustüren, Rollläden, Raffstores, Insektenschutz, Glasfassaden, Wohnwintergärten, Brand- und Rauchschutzelementen, Flucht- und Notausgangstüren, Fingerschutz-, Pendel- und Gegentakttüren zur Verfügung stehen.

Am 13.10.2008 ist mit dem Eintritt von Stefan Taig, M.A., ein weiteres Familienmitglied in die Firma eingetreten. Stefan hat als Assistent der Geschäftsleitung das anspruchsvolle Tätigkeitsfeld "Qualitätsmanagement" und damit die Verantwortung für Qualitätssicherung, RAL, ISO, CE, innere und äußere Betriebsabläufe übernommen.

Strategische Marktausrichtung

Marktbeschreibung und positionierung

Die Fensterbranche steckt noch mitten in der Veränderung der Marktbedingungen, denn auch der Markt für Fenster und Haustüren hat sich spätestens seit 1996 kontinuierlich zu einem Käufermarkt gewandelt. Die Angebotskapazität übersteigt bis heute zum Teil deutlich die Nachfrage. Zuwächse bei Umsatz und Marktanteil sind in der Regel dem Wettbewerb abzuringen, was Druck auf den Deckungsbeitrag zur Folge hat.

Die Zeiten, in denen sich ein Handwerksunternehmer auf die Leistungserstellung für einen wartenden Kunden konzentrieren konnte, sind vorbei. Die Anforderungen an den Verkäufer wachsen durch die zunehmende Individualisierung der Endkunden und deren steigende Ansprüche an Service, Qualität, Beratung bei gleichzeitig besserer Informationsmöglichkeit über das Internet.

Vor diesen Hintergründen ist die Tendenz erklärbar, dass die Zahl der Fensterhersteller abnimmt und vor allem kleinere Hersteller unter der Last der Auswirkungen von Basel II und einer ausufernden Zahl neuer europäischer und nationaler Normen und Richtlinien dazu übergehen, die eigene Produktion aufzugeben und sich auf den Vertrieb und die Montage von Bauelementen spezialisieren.

Im Rahmen der sich stärker ausprägenden mehrstufigen Distributionsstruktur will WERTBAU für die in der Regel regionalen Anbieter von Fenstern und Türen der zuverlässige und kompetente Partner sein, der im Rahmen eines arbeitsteiligen Miteinanders die Produktionsstufe und die Weiterentwicklung und qualifizierung auf der Produktseite übernimmt. Die Zielkunden sind Schreiner, Tischler, Glaser, Bauelemente-Händler, die regelmäßig Fenster, Haustüren und Rollläden anbieten, verkaufen und montieren. Es muss sich dabei nicht um deren Hauptgeschäftsfeld handeln. Konsequenz und Professionalität wird allerdings schon aufgrund des breiten Anforderungsbereichs vorausgesetzt.

Da die Fensterrenovierung starken

Dienstleistungscharakter hat und ein anonymes Geschäft ist, d.h. man kann den Zeitpunkt des konkreten Bedarfs nicht von außen erkennen, legt WERTBAU großen Wert auf die regionale Verbreitung. Die große Anzahl von 16 Vertriebsmitarbeitern stellt die Präsenz vor Ort sicher und sorgt mit einem kontinuierlichen Vorlauf an Interessenten und Neukunden für eine wachsende, aber gesunde Durchdringung.

Echter Vollsortimenter

Die flächendeckende Präsenz von WERTBAU in Deutschland und Österreich fordert aufgrund der regional unterschiedlichen Bausituationen und Produktvorlieben entsprechende Vielfalt und Flexibilität innerhalb der Produktgruppen.

Im Bereich Holz-Fenster werden allein fünf Holzarten, zwei Bautiefen, zwei optische Varianten, mehrere Ansichtsbreiten bei Rahmen und Flügel, eine große Zahl an Leisten zur Anpassung an historische Vorbilder und nahezu jede gewünschte Farbe angeboten. Bei Holz-Aluminium-, Kunststoff- und Aluminium-Elementen verhält es sich mit jeweils spezifischen Ausprägungen ähnlich. Anders als viele Wettbewerber fertigt WERTBAU auch Spezialausführungen wie Rund- und Bogenelemente, Hebe-Schiebe-, Falt-Schiebe-Türen und Schwingfenster selbst.

Zu den Fenstern werden Rollläden und Raffstore-Lösungen für die verschiedensten Einsatzbereiche angeboten. Insektenschutzgitter und türen haben in den letzten Jahren ebenfalls einen festen Platz im Produktportfolio eingenommen.

Haustüren stellen einen eigenen, wichtigen Produktbereich dar, da in den kommenden Jahren mit dem Austausch der Eingangsportale der großen Zahl an 70er-Jahre-Häusern zu rechnen ist. Neben dem gestalterischen Zuschnitt auf verschiedene Stilrichtungen stehen auch Spezialausführungen wie Brand- und Rauchschutztüren, Flucht- und Notausgangstüren, Gegentakt-, Pendel- und Fingerschutztüren zur Verfügung.

Der Fensterverkäufer muss nicht mehrere Lieferanten verwalten, um die ganze Breite des Produktspektrums abdecken zu können. Nur ein Ansprechpartner für die Fragen rund um das Fenster und die Außentüren bedeutet effiziente Abwicklungswege und spart Administrationskosten. Vorhandene Produktbesonderheiten schaffen USPs und geben den Vertriebs- und Montagepartnern so die Möglichkeit, sich auch über das Produkt aus der Vergleichbarkeit zu heben und Ihre handwerkliche Leistung zu einem angemessenen Preis zu verkaufen.

Weil die Fensteranbieter vor Ort in hohem Maß von der Qualität, der Zuverlässigkeit und dem guten Ruf ihrer geleisteten Arbeit leben, hat sich WERTBAU die Qualitätsführerschaft bei Prozessen und Produkten zum Ziel gesetzt. Seit 1996 ist die Firma Träger des RAL-Gütezeichens für Kunststoff-Fenster, im Jahre 1998 wurde WERTBAU das RAL-Gütezeichen für Holz-Fenster verliehen. Um auch die Prozessqualität auf höchstem Niveau zu halten, hat man ein nach DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem eingerichtet.

Dienstleistung für den Bauelemente-Fachbetrieb

Der gesamte Leistungsprozess vom Angebot über Produktion und Anlieferung bis zur Rechnung wird mit einer integrierten Branchensoftware abgewickelt. Unter dem Namen "WERTBAUonline" wird sie auch den Partnern zur Verfügung gestellt, um die Bestellabstimmung der möglichen Ausführungs-Varianten von Größen, Materialien, Farben, Profilen, Griffen oder Zierelementen so effizient und eindeutig wie möglich durchführen zu können. Das Produktportfolio ist dort in definierten Modulgruppen abgebildet und der Partner erstellt sein Angebot bereits auf dieser Basis. Im Auftragsfall können die zur Ausführung kommenden Konfigurationen online übermittelt werden und so ohne Formatbruch und zusätzliche Fehlerquelle an die Fertigung gegeben werden.

Die Produkte finden mittels eines schonenden, verpackungsmittelarmen und für den Partner sehr komfortablen Logistikkonzepts den Weg zu ihrem Bestimmungsort. Die von den LKWs mitgeführten Heckstapler ermöglichen ein hohes Maß an Flexibilität und zeitsparendes Abladen der Elemente am Lieferort.

Große Vielfalt und sich verändernde Produkte und Vorschriften setzen eine intensive Auseinandersetzung der Betroffenen mit den jeweiligen Themen voraus. Um die Bekanntheit und Akzeptanz der angebotenen Lösungen zu gewährleisten, führt WERTBAU umfangreiche Schulungs- und Trainingsmaßnahmen durch. Dies vermeidet zum einen Ausführungsfehler und Fragen, sorgt zum anderen für regelmäßigen Kontakt und stärkt die Bindung untereinander.

Damit nicht zuletzt auch ein konkurrenzfähiger Preis angeboten werden kann, sollen die notwendigen Kostenvorteile durch Skalen- und Lernkurveneffekte sowie optimierte Logistik erreicht werden. Ein stetiges Mengenwachstum ist Teil des mittelfristigen Unternehmensplanes.

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie

Nachhaltigkeit beginnt bereits ganz am Anfang eines Produktlebenszyklus - bei der Herstellung. Als produzierendes Unternehmen nimmt WERTBAU die Verantwortung sehr ernst, mit Umwelt und Energieverbrauch bewusst und zukunftsweisend umzugehen. Die Produkte sollen nicht erst während der Nutzungsdauer energiesparend sein, sondern bereits so energieeffizient und ressourcenschonend wie möglich hergestellt werden. Deshalb hat WERTBAU Produktionsanlagen und Produktionsprozesse konsequent danach gestaltet. Bereits seit Produktionsbeginn am Daßlitzer Kreuz wird ein eigenes Heizkraftwerk betrieben. Im Siloturm werden die Holzabfälle und Holzspäne gesammelt, die in Heizenergie umgewandelt werden.

Die Heizung konnte bislang komplett aus dieser Quelle versorgt werden. Die Nutzung der Abwärme einer nahe gelegenen Biogasanlage wird derzeit geprüft, um auch zukünftig von Gas oder Öl unabhängig zu sein, beziehungsweise Reserven zu haben.

Eine Photovoltaik-Anlage sichert mit 454,86 kW Leistung einen Teil der Stromversorgung ab. Dafür wurde das Dach der Logistikhalle komplett mit Solarzellen bestückt. Die Dachkonstruktion der Haupthalle mit großzügigen Lichtbändern reduziert die benötigte künstliche Beleuchtung auch bei bedecktem Himmel auf ein Minimum. Wo noch notwendig, sind Energiesparlampen selbstverständlich.

Das Energiesparen geht in den Kleinigkeiten bei der Stromversorgung des IT-Systems weiter. Ein sogenannter Blade-Server wird mit deutlich weniger Netzteilen betrieben als mehrere Einzelgeräte und geht effizienter mit der benötigten Energie um. Neue Flachbildschirme brauchen einen Bruchteil des Stroms ihrer Vorgänger mit Röhre, ähnlich wie die Terminal-Server-Clients ohne Festplatte, die vor allem im Schulungsraum eingesetzt werden.

Im Sinne des Umweltschutzes und des Recyclings werden Kartonagen und Altpapier getrennt gesammelt. In der Produktion anfallende Kunststoffspäne werden in einer Absaug-/Filteranlage abgesaugt, dann gepresst und zu Pellets verarbeitet. Wie die Kunststoffreststücke werden diese dann spezialisierten Recyclingfirmen zugeführt, die wiederum die Kunststoffindustrie beliefern. Ähnlich verhält es sich mit den Resten des Aluminiums, das Händlern der Branche Eisen, Metall- und Buntmetallrecycling überlassen wird.

Hochwasserschutz und vorausschauende Brandbekämpfung wurden beim Neubau ebenfalls berücksichtigt. In einem Rückhaltebecken wird das gesamte Regenwasser der immensen Dachflächen aufgefangen. Dosiert wird das gesammelte Wasser über die Kanalisation in die Flüsse abgegeben. Dazu wurde ein Abflussregelbauwerk errichtet, das ständig von geschulten Mitarbeitern gewartet und gepflegt wird. Eine Restmenge des gesammelten Regenwassers wird zudem als Löschwasser für die Feuerwehr zurückgehalten.

Sämtliche Fensterkonstruktionen sind so optimiert, dass sie mit geringem Material- und Energieeinsatz beste Wärmedämmwerte erzielen.

Komplettiert werden die Maßnahmen für den Umweltschutz und die Energieeffizienz durch die eigene Logistik. Sämtliche LKW fahren mit Motoren, die der Euro-5-Norm genügen.

Damit glauben wir bestens gerüstet zu sein, um zusammen mit unseren Partnern erfolgreich in die Zukunft zu gehen.

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