- Pressemitteilung BoxID 525408
Fahrzeugbau: Substitution von Metall durch Kunststoff spart Kosten und Gewicht
Neues Einsatzfelder für anspruchsvolle Kunststoff-Spritzgussteile
Jedes Gramm zählt - das ist die zentrale Devise beim automobilen Leichtbau. Zugleich müssen die extremen Anforderungen der OEMs an Langlebigkeit und Ausfallsicherheit auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen erfüllt werden, und die Kosten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Unter diesen Vorzeichen leistet die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG intensive Entwicklungsarbeit, um den Automobilzulieferern und -herstellern Leichtbau-Komponenten aus hochbelastbarem Polyamid zur Verfügung zu stellen.
Die Verwendung von Kettenspannern aus Hochleistungs-Kunststoff ist in vielen modernen Motoren schon Standard. Auch unter den sehr ungünstigen Umgebungsbedingungen - Motorwärme und Abrasion durch die schnelllauffende Kette - bewähren sich diese Bauteile bestens und tragen zur Gewichtsersparnis bei.
Allerdings setzt die Herstellung dieser Bauteile sehr hohes fertigungstechnisches Know-how voraus. Der thermisch stabilisierte Kunststoff verlangt ein sehr enges Verarbeitungsfenster und darf nicht geschert werden. Teilweise werden auch metallische Komponenten wie z.B. Gewindebolzen mitverarbeitet. Im Vergleich zu einem metallischen Kettenspanner spart das von Weiss gefertigte Bauteil rund 30% Gewicht, ein Beitrag zum Leichtbau, der ohne Einschränkung von Funktion oder Lebensdauer und auch ohne Mehrkosten realisiert werden kann.
Auf der Basis dieser Erfahrungen hat Weiss verschiedenste andere Kunststoffbauteile mit entwickelt, die bisherige Metallkonstruktionen ersetzen. Dies gilt z.B. für das Gehäuse einer elektronischen Getriebesteuerung und für sehr komplexe Bauteile, die in einem pneumatischen Federungssystem von Nutzfahrzeugen eingesetzt werden. Hier diente ein vorhandenes Aluminium-Druckguss-Bauteil als "Vorlage", nach der das Spritzgussteil entwickelt wurde. Die Gewichtsersparnis liegt bei rund 20 - 30%, und die Kosten des Gehäuses haben sich auf ein Drittel reduziert.
Zu den aktuellen Projekten, die Weiss mit Kunden aus der Automobilindustrie verfolgt, gehören die gemeinsame Entwicklung von Sensorgehäusen für Kfz- und Lkw-Fahrwerke sowie die Optimierung von crashfesten Karosseriestrukturen durch eine Versteifung aus 2K (Zweikomponenten)-Bauteilen. In allen Fällen werden bisher verwendete Metallbauteile substituiert - und der Hersteller spart Gewicht, damit der Autofahrer Kraftstoff spart.
Beispiele für die gelungene Substitution von Metall- durch Kunststoffkomponenten im Automobil wird Weiss auf der FAKUMA 2012 in der Zeit v. 16.-20.10.2012 in Halle 5, Stand A5-5212 vorstellen.
Mehr Infos zum Unternehmen finden Sie unter:
http://www.weiss-kunststoff.de/
Über WEISS Kunststoffverarbeitung GmbH & Co
Geschäftstätigkeit:
Entwicklung und Fertigung von hochwertigen Kunststoff-Spritzgussteilen
Kernkompetenzen
Anspruchsvoller Spritzguss mit modernem Maschinenpark
Produktion von Kunststoffkomponenten, an die besondere Anforderungen z.B. im Hinblick auf Verschleißfestigkeit, Temperaturstabilität oder Oberflächenbeschaffenheit gestellt werden.
Eigener Formenbau
Eigene Entwicklung und Fertigung von automatisierten Teilehandling-Anlagen (robotergestützt und Portalbauweise)
Montage von Spritzgussteilen zu einbaufertigen Komponenten
Eigene Entwicklung und Fertigung von Prüfanlagen
Märkte: Deutschland, Europa
Zielgruppen: PKW- und Nutzfahrzeugbau, Maschinenbau, Befestigungstechnik, Befestigungstechnik, Kommunikationstechnik, Kindersicherheit (Auto-Kindersitze), Heiz- und Energietechnik, Bremssysteme, Elektrotechnik, u.a.
Zertifikate/ Qualität
ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
ISO/ TS 16949: 2002 (Qualitätsmanagement Automobilindustrie)
ISO 14001: 2004 (Umweltmanagement)
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