Webroot veröffentlicht neuen State of Spyware-Report

Spyware breitet sich weltweit aus - Sicherheitsrisiko für Unternehmen und private Internetnutzer wächst weiter / Aus Angst vor Datenraub nutzen Verbraucher das Internet weniger

(PresseBox) (Wölfersheim, ) Die Bedrohung durch Spyware wird zu einem weltweiten Problem: Die gefährlichsten Varianten der Spionageprogramme befallen immer mehr PCs. Der aktuelle „State of Spyware“-Bericht des Sicherheits-Spezialisten Webroot Software zeigt, wie schwerwiegend die Gefahren sind, die Spyware mittlerweile für Unternehmen und private Internetnutzer darstellt.

Demnach hat sich Spyware rasant über den gesamten Globus verbreitet - vor allem aufgrund der wachsenden Zahl an Internetzugängen. Spitzenreiter sind weiterhin die USA; hier verstecken sich auf betroffenen Rechnern durchschnittlich 24,4 unerwünschte Spione. Den zweiten Rang belegt Thailand mit einer Infektionsrate von 18,7 Spionage-Programmen pro PC, dicht gefolgt von Großbritannien (18,1).

Der aktuelle Bericht von Webroot zeigt außerdem, dass sich die gefährlichsten Formen von Spyware - Trojaner, Keylogger und System-Monitore – in alarmierendem Ausmaß in den PCs der Internetnutzer einnisten. Diese Spionage-Programme können die größten Schäden anrichten: Sie beobachten, wie sich Anwender im Internet verhalten und stehlen vertrauliche Daten. Besonders beunruhigend ist diese Entwicklung vor allem für Unternehmen, die darauf angewiesen sind, sensible Informationen wie beispielsweise Finanzdaten oder Unterlagen von Kunden und Mitarbeitern zuverlässig vor Unbefugten zu schützen.

Für die aktuelle Ausgabe des State of Spyware-Berichts befragte Webroot die Datensicherheitsbeauftragten in mehreren Unternehmen. Rund 98 Prozent der Befragten sahen Spyware als Bedrohung für ihr Unternehmen. Für über zwei Drittel stellten die Spionage-Programme sogar eine ernsthafte Gefahr dar.

Die gefährlichsten Spyware-Formen, also die Varianten, die auf vertrauliche Daten zugreifen können wie Keylogger, System-Monitore und Trojaner, betrachteten mehr als 80 Prozent der IT-Experten als unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit sensibler Daten. 97 Prozent befürchteten, dass Spyware Informationen über Mitarbeiter erlangen, Firmen- und Kundendaten oder geistiges Eigentum des Unternehmens stehlen könnte. Doch obwohl sich die meisten Sicherheitsbeauftragten der Bedrohung bewusst waren, hatten viele der befragten Firmen immer noch keine ausgereifte unternehmensweite Lösung zum Schutz vor Spyware im Einsatz.

„System-Monitore und Trojaner stellen die größte Bedrohung für die Internetanwender dar - vor allem für Unternehmen“, erklärt Daniel Mothersdale, Marketingleiter EMEA von Webroot. „Die Verbreiter von Spyware nutzen vor allem diese Varianten, um in Rechnernetze einzudringen oder auf einzelne PCs zuzugreifen und an die wichtigsten Daten von Firmen zu gelangen.“

Aber auch private Internetnutzer geraten ins Visier der Internet-Ganoven und müssen befürchten, ausspioniert zu werden. Viele ändern deshalb ihre Internetgewohnheiten. Laut einer, von der amerikanischen Verbraucherorganisation Consumers Union in Auftrag gegebenen Umfrage, sind 86 Prozent der befragten Verbraucher vorsichtiger geworden. Aus Angst vor Datenraub gehen 30 Prozent der Befragten sogar seltener online.

„Die wachsende Verbreitung der schädlichsten Spyware-Varianten wirkt sich spürbar auf die Internetnutzung aus“, erläutert Dr. Rolf Dörr, Geschäftsführer des Consumer-Bereichs von Webroot EMEA „Vor 10 Jahren begrüßten Verbraucher das Internet noch als hilfreiches neues Medium. Es war eine wertvolle Quelle bei der Suche nach Informationen, es ermöglichte das Einkaufen per Mausklick und half, Kontakte zu pflegen. Leider hat sich mit dem Internet aber auch eine regelrechte Unterwelt von Spyware-Autoren und Online-Dieben entwickelt. Mittlerweile sind die Verbraucher sehr besorgt und unsicher, wem sie noch trauen können.“

Der Webroot-Bericht untersucht auch die neuen Methoden, die Spyware-Entwickler anwenden, um ihre Spionage-Programme weiter zu verbreiten. Deutlich dabei ist, dass sich Schnüffel-Programme zunehmend der Rootkit-Technologie bedienen, um sich im PC des Anwenders zu verstecken und nicht entdeckt zu werden.

Ein weiterer Bestandteil des Reports sind die Ergebnisse von Webroots SpyAudit-Scans, eine aktuelle Liste der zehn wichtigsten Spyware- und Adware-Bedrohungen sowie eine Übersicht der aktuellen gesetzlichen Lage. Der Bericht enthält außerdem einen Überblick über die jüngsten Spyware-Vorfälle und eine aktualisierte Analyse der Herkunftsländer: Die Mehrheit der Spyware-Programme stammt weiterhin aus den USA. Auf Platz zwei folgt die Russische Föderation, China und Polen teilen sich den dritten Platz.

Der State of Spyware-Report wird vierteljährlich von Webroot herausgegeben und bietet eine detaillierte Übersicht und Bewertung der aktuellen Bedrohungen durch Spyware, Adware und andere unerwünschte Programme. Grundlage für den Großteil der Analysen sind die durch Webroots SpyAudit sowie Phileas (automatisierte Spyware-Suchmaschine) gewonnenen Erkenntnisse. Endverbraucher wie Unternehmen können mit den SpyAudit-Tools ihre eigenen Rechner überprüfen lassen und so ihr individuelles Gefährdungspotenzial bestimmen.

Der vollständige Webroot-Report ist hier erhältlich: www.webroot.com/sosreport.

Webroot Software GmbH

Webroot stellt weltweit führende Sicherheitslösungen für Endverbraucher, Großunternehmen und für klein- und mittelständische Betriebe bereit. Das in Boulder, Colorado beheimatete Unternehmen stellt seine Produkte Webroot eMail Security SaaS und Webroot Web Security SaaS als Software-as-a-Service-Lösungen zur Verfügung. Sie bieten bessere Bedienbarkeit, besseren Nutzen und besseren Schutz als jede andere verfügbare E-Mail basierte Sicherheitslösung. Webroots ausgezeichnete Endprodukte Webroot AntiSpyware Corporate Edition und Webroot AntiSpyware Corporate Edition with AntiVirus sind umfassende, zentral verwaltete Lösungen, die dynamisch schädliche Software auf Desktops im Netz blockt, aufspürt und beseitigt.

Sie finden mehr Information unter www.webroot.com, telefonisch unter 0180 3001 696 oder bei Michel Martin unter 089 2727 2137.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.