Manager brauchen Nachhilfe in Sachen Recht und IT-Sicherheit

WatchGuard-Studie: Im Tagesgeschäft wälzen Geschäftsführer Verantwortung entgegen der Haftungsrichtlinien auf Netzwerk-Administratoren ab

(PresseBox) (Hamburg, ) Rechtlich gesehen haftet der Geschäftsführer für Schäden, die durch mangelnde IT-Sicherheit entstehen. Mehr als drei Viertel der Geschäftsleiter weiß das. Dies belegt eine aktuelle Studie von WatchGuard Technologies, Inc. (Nasdaq: WRGD) unter 296 Geschäftsführern und IT-Managern in Deutschland und Großbritannien. Allerdings: Während die rechtliche Haftung klar zu sein scheint, üben in Deutschland nur ein Fünftel, in England immerhin ein Viertel aller Geschäftsführer ihre Entscheidungsgewalt im Bereich IT-Security aktiv aus. Der Umfrage zufolge überlässt der Rest Entscheidungen rund um IT-Sicherheit voll und ganz ihren Netzwerk-Administratoren – sprich: Die meisten Geschäftsführer tragen die rechtliche Haftung für einen Bereich, den sie gar nicht auf ihrer Agenda haben.

Immerhin: Diese Diskrepanz scheint den Managern bewusst zu sein, denn gut zwei Drittel fühlen sich nicht ausreichend informiert, wie die rechtlichen Konsequenzen von mangelhaften IT-Sicherheitsmaßnahmen im Fall der Fälle tatsächlich aussehen. Zwar zeigen sich die Engländer im Ländervergleich etwas sattelfester, was die aktuellen rechtlichen Bestimmungen angeht. Dennoch ist bei mehr als der Hälfte der Befragten in beiden Ländern die Sorge groß, dass keine Versicherung im Schadensfall für die entstandenen Kosten aufkommen wird.

„Wer vertrauliche Kundendaten in Computernetzwerken speichert oder von dort in andere Netze überträgt, bewegt sich schon längst nicht mehr im rechtsfreien Raum: Inzwischen gibt es zahlreiche gesetzliche Bestimmungen rund um Archivierung und Datenschutz, wie zum Beispiel den Sarbanes-Oxley-Act. Die Einhaltung dieser Vorschriften sollte bei jeder Organisation an erster Stelle stehen. Es ist sehr wichtig, dass die Geschäftsführung für IT-Sicherheit verantwortlich ist und sowohl Zeit als auch Geld in diesen Bereich steckt. IT-Sicherheit ist Chefsache und darf nicht auf die IT-Administratoren abgewälzt werden. Im schlimmsten Fall kommen sonst unangenehme rechtliche Konsequenzen auf das Unternehmen zu“, erklärt Anna Focks, Senior Director EMEA, WatchGuard.

WatchGuard Technologies GmbH

WatchGuard Technologies bietet seit 1996 "Best-in-Class-Netzwerksicherheitslösungen" für Industrieunternehmen und zählt inzwischen zu den weltweiten Marktführern für Unified Threat Management (UTM)-Sicherheitsprodukte. Basierend auf einer zuverlässigen Firewall- und VPN-Technologie stellt die Firebox-X-Produktreihe von WatchGuard die branchenweit beste Kombination aus höchster Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kunden-Support für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dar. Der IT-Sicherheitsanbieter mit Sitz in Seattle (USA) verfügt über mehrere Standorte in Nordamerika, Europa, Lateinamerika sowie im asiatischen Pazifikraum.

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