Gesellschafterbeiratssitzung der VSA: richtungsweisende Beschlüsse für die Zukunft

(PresseBox) (München/Stutgart, ) "Die inhabergeführte Individual-Apotheke braucht mehr denn je starke und loyale Partner. Die apothekereigene VSA ist so ein Partner und wird es auch in Zukunft bleiben", so Vorstandsvorsitzender Karl-August Beck auf der 28. ordentlichen Gesellschafterbeiratssitzung der VSA GmbH am 17.06.2009 in Stuttgart. Die VSA kann auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurückblicken und ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt, dies zeigten die Berichte der beiden Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher und Peter Mattis.

Die VSA hat sich durch die Hinzunahme neuer Geschäftsfelder, Dienstleistungen, Produkte und Services in den letzten Jahren stark verändert und vom Rezeptabrechner zum modernen IT-Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Dies muss, so Vorstandsvorsitzender Karl-August Beck, auch bei der gesellschaftsrechtlichen Ausrichtung der VSA in einem sich wandelnden Markt berücksichtigt werden. Neben den Jahresberichten standen deshalb die Beschlussfassungen zur Änderung der Satzungen von FSA und VSA im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Ziel der Änderungen ist es, die Professionalität in den Gremien zu erhöhen und damit eine noch stärkere Positionierung im Markt zu erreichen. Bei allen damit verbundenen Änderungen wird sich allerdings eines nicht ändern: die VSA ist und bleibt ein apothekereigenes Unternehmen. Die in Stuttgart zur Abstimmung gestellten Satzungsänderungen waren das Ergebnis eines ca. 2 Jahre dauernden Prozesses, in den sowohl Vorstand als auch Vertreter intensiv eingebunden waren. Vertreterversammlung bzw. Gesellschafterbeirat stimmten den Satzungsänderungen einstimmig zu; somit kommen folgende Neuerungen zum Tragen:

- ab 1. Juli 2009 können auch alle approbierten Apothekeninhaber, die Kunden der VSA ApothekenSysteme GmbH sind, freiwillige Mitglieder im FSA e. V. werden

- zum 30. Juni 2011 wird in der VSA GmbH ein Aufsichtsrat installiert, der die wesentlichen Kontroll- und Aufsichtspflichten der jetzigen VSA-Gesellschafterversammlung übernimmt

Beck dankte den Vertretern bzw. Gesellschafterbeiräten: "Mit den heute gefassten Beschlüssen wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die VSA auch in Zukunft ein starker Partner für die inhabergeführten Individual-Apotheken bleiben kann."

VSA im Jahr 2008 erfolgreich

In ihrem Bericht blickten die beiden VSA-Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher und Peter Mattis auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Die VSA-Unternehmensgruppe konnte im Jahr 2008 mit einem Jahresüberschuss von € 1,5 Mio. wiederum ein gutes Ergebnis erzielen, von dem die FSA-Mitglieder in Form einer 12-prozentigen Gewinnausschüttung auf ihre Kapitaleinlage profitieren.

Das Konzernergebnis ist geprägt von etwas höheren Abrechnungserlösen bei gleichzeitig höheren Aufwendungen, die vornehmlich in Projekte zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit sowie zur Steigerung der Effizienz geflossen sind. Dass die Kundenzufriedenheit bereits ein sehr hohes Niveau erreicht hat, zeigten die im Jahr 2008 durchgeführten Kundenumfragen: alle Unternehmensbereiche erhielten für die Gesamtzufriedenheit gute Noten von ihren Kunden.

Erweitertes Produktangebot und zusätzliche Service-Leistungen

Zahlreiche neue Produkte, der Ausbau der Serviceleistungen sowie die Intensivierung der persönlichen Kontakte waren entscheidende Faktoren für die gute Bewertung. "Wir haben die Palette der VSA-Produkte und Dienstleistungen konsequent ausgebaut. Dies wirkte sich auch positiv auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen aus," so VSA-Geschäftsführer Dr. Andreas Lacher. Neuester VSA-Service: ApothekeOnline erleichtert es VSA-Abrechnungskunden, bequem und zeitnah auf ihre digitalen Abrechnungsunterlagen zuzugreifen. Diese sind mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen und werden deshalb von den Finanzämtern anerkannt.

In der VSA ApothekenSysteme GmbH ließen sich durch den Ausbau des Produkt- und Servicebereichs die ohnehin guten Vorjahreswerte für Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsquote und Wiederkaufsquote nochmals verbessern. So wurden beispielsweise die Service-Checks auf alle kundenrelevanten Prozesse ausgedehnt und können nunmehr online von den Kunden ausgefüllt werden. An dem neuen OTC-Panel nehmen zwischenzeitlich rund 600 Apotheken teil; es überzeugt durch eine komfortable Ampel-Funktion zum schnellen Vergleich der eigenen Apotheke mit der vergleichbaren Durchschnittsapotheke bzw. allen am Panel teilnehmenden Apotheken. jump wurde um entscheidende Funktionen erweitert; zur EXPOPHARM soll neben der Funktionalität Fililale/Zentrale auch ein webbasiertes Modul Statistik/Controlling vorgestellt werden. VSA-Geschäftsführer Peter Mattis betonte: "Als apothekereigenes Unternehmen legen wir großen Wert auf eine enge Kommunikation mit den Kunden, denn dies ist die Basis für ausgereifte, apothekengerechte Produkte." Er verwies dabei auf die erfolgreichen Kundenworkshops und Pilotkundentreffen. Das Ergebnis ließ sich gegenüber 2007 zwar steigern, wurde allerdings stark beeinflusst durch eine spürbare Investitionszurückhaltung angesichts der Finanzkrise und der Unsicherheit bzgl. des Ausgangs des EuGH-Urteils.

Zahlreiche Produktinnovationen gab es auch bei der azh GmbH, die sich weiter sehr positiv entwickelt hat: Die Umstellung des Produktionsprozesses ist weitgehend abgeschlossen; das neue Produktionssystem läuft erfolgreich im Produktivbetrieb. Die wirtschaftlichen Eckwerte sind stabil, die Kundenzahl konnte gegenüber 2007 weiter gesteigert werden.

Fazit: Die VSA ist ein gesundes, für die Zukunft sehr gut aufgestelltes Unternehmen und rechnet trotz einiger zu erwartender negativer Effekte für das Jahr 2009 erneut mit einem positiven Ergebnis.

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