Hauptversammlung 2010: Vossloh bekräftigt Ausblick

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Bei der heutigen Hauptversammlung in Düsseldorf hat Vossloh die eigenen Planzahlen für 2010 und 2011 bekräftigt. Demnach rechnet das Unternehmen unverändert damit, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2010 um 11 % bis 15 % wachsen und mehr als 1,3 Mrd.€ betragen wird. Das EBIT soll um 5 % bis 7 % auf mehr als 145 Mio.€ steigen.

Das Ergebnis je Aktie wird im Jahr 2010 aus heutiger Sicht 6,50 € bis 7,00 € erreichen. Der ROCE soll auf rund 17 % sinken, im Wesentlichen als Folge der Erstkonsolidierung des Geschäftsfelds Rail Services. Die EBIT-Marge soll bei 11 % bis 11,5 % liegen.

Für das Jahr 2011 erwartet Vossloh ein Umsatzwachstum von mindestens 2,5 % und ein EBIT von rund 150 Mio.€. Der ROCE soll auf rund 18 % steigen und die EBIT-Marge auf einem Niveau von 11 % bis 11,5 % bleiben. Die dargestellten Planzahlen berücksichtigen dabei allein das angestrebte organische Wachstum.

Konsequente Nutzung internationaler Wachstumschancen

Darüber hinaus will Vossloh 2010 und 2011 jeweils mehr als 60 Mio.€ für Investitionen bereitstellen. "Wir werden weiter in die Substanz unseres Unternehmens investieren. Denn wir wollen unsere Marktposition weiter stärken und unser Wachstum forcieren", so Werner Andree, Vorstandssprecher der Vossloh AG. Wachstumsmöglichkeiten erwarte Vossloh besonders in aussichtsreichen Regionen wie Asien, den USA, Nordafrika und dem Nahen Osten. "Als breit aufgestelltes Bahntechnikunternehmen verfügen wir über eine starke globale Marktpräsenz und erprobte, anerkannte Produkte. Wir haben die besten Voraussetzungen, die Wachstumschancen unseres Marktes konsequent zu nutzen", so Andree weiter.

Vorschlag für ordentliche Dividende auf Rekordniveau des Vorjahres

Bei der Hauptversammlung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Vossloh AG den Aktionären für das Geschäftsjahr 2009 eine Dividende von 2,00 € je gewinnberechtigter Aktie vorschlagen. Damit läge die ordentliche Dividende erneut auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Bezogen auf den Konzernüberschuss entspricht der Dividendenvorschlag einer Ausschüttungsquote von 30,3 %.

"Trotz des alles andere als günstigen Umfelds war 2009 ein solides Geschäftsjahr für unser Unternehmen. Daran wollen wir unsere Aktionäre in angemessener Weise teilhaben lassen", so Werner Andree. Der Vossloh-Konzern hatte sich im Geschäftsjahr 2009 trotz Wirtschafts- und Finanzkrise gut behauptet. Die Umsatzerlöse sanken zwar leicht um 3,2 % auf 1.173,7 Mio.€. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte jedoch erneut das Rekordniveau von 2008. Es lag mit 137,9 Mio.€ knapp über dem Wert des Vorjahres. Die EBIT-Marge stieg auf 11,7 % gegenüber 11,4 % im Jahr 2008.

Gestärkte strategische Marktposition durch neues Geschäftsfeld Rail Services

Zudem hatte Vossloh seine strategische Marktposition im Geschäftsjahr 2009 weiter ausgebaut. Im Dezember 2009 unterzeichnete das Unternehmen einen Kaufvertrag für den Erwerb des neuen Geschäftsfelds Rail Services und sicherte sich damit den Eintritt in den attraktiven Markt für Schienendienstleistungen. Die Akquisition wurde im Februar 2010 vollzogen.

Mit dem Zukauf des Geschäftsfelds, das in seinen Märkten in Deutschland führend ist und profitabel arbeitet, hat Vossloh sein Kerngeschäft Bahninfrastruktur gestärkt. Der Vossloh-Konzern, der sich auf attraktive Teilmärkte der Bahntechnik konzentriert, will mindestens so stark wachsen wie der Gesamtmarkt für Bahntechnik und in seinen Kerngeschäften profitabler als der Gesamtmarkt für Bahntechnik sein.

Vossloh Aktiengesellschaft

Vossloh ist heute weltweit in den Märkten für Bahntechnik tätig. Der Konzern konzentriert sich dabei auf seine Kerngeschäfte in der Bahn-Infrastruktur sowie auf Schienenfahrzeuge und Elektrobusse. Entsprechend ist die operative Tätigkeit unter dem Dach der im deutschen MDAX gelisteten Vossloh AG in die zwei Geschäftsbereiche Rail Infrastructure und Transportation (alte Bezeichnung: Motive Power&Components) gegliedert. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte Vossloh mit gut 4.700 Mitarbeitern einen Umsatz von über 1,17 Mrd. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 137,9 Mio. Euro.

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