Vorwerk bietet neue Chancen im Vertrieb - Für 2010 Wachstum erwartet

Bilanzpressekonferenz 2010

(PresseBox) (Wuppertal, ) Die Vorwerk Gruppe geht gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervor und hat das vergangene Geschäftsjahr genutzt, um die Weichen für profitables Wachstum neu zu stellen. "Nehmen Sie als Beispiel unseren deutschen Kobold-Vertrieb: Durch die Einführung des neuen Geschäftsmodells mit einem veränderten System der Kundenansprache und Kundenbetreuung innerhalb des Direktvertriebs geben wir unseren Kundenberatern die Möglichkeit, sich eine neue berufliche Existenz aufzubauen und den Erfolg durch eigene Leistung zu bestimmen". betonte der persönlich haftende Gesellschafter Peter Oberegger im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Wuppertal. "Darüber hinaus bieten wir ab sofort bei Kobold Deutschland bis zu 4.000 neuen Kundenberatern eine echte berufliche Chance."

Im Jahr 2009 hat die Vorwerk Gruppe angesichts einer schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation das Rekordgeschäftsvolumen des Vorjahres nicht erreicht. Insgesamt sank das Geschäftsvolumen um 7 Prozent auf 2,27 Milliarden Euro. Der Rückgang ist vor allem auf ein verringertes Neugeschäft der akf-Gruppe sowie einen Umsatzrückgang der Vorwerk Teppichwerke zurückzuführen. Dagegen konnten im Direktvertrieb vor allem der Geschäftsbereich Thermomix, aber auch die internationalen Aktivitäten des Bereichs Kobold teilweise kräftig zulegen. Für das Jahr 2010 erwartet die Vorwerk Gruppe wieder ein Wachstum des Geschäftsvolumens. "Wir blicken optimistisch auf das laufende Jahr und liegen vor allem im Bereich unserer internationaler Direktvertriebs-Aktivitäten derzeit wieder im Plus. Das ist auch ein Ergebnis der Restrukturierungsmaßnahmen und der Investitionen in die Zukunft", so der persönlich haftende Gesellschafter und Chief Financial Officer Reiner Strecker.

Die Vorwerk Gruppe hat das Jahr 2009 für gezielte Investitionen genutzt, unter anderem in ein neues Kosmetik-Werk für JAFRA Cosmetics im mexikanischen Querétaro. "Wir haben dort rund 30 Millionen US-Dollar investiert und verfügen nun über eine hochmoderne Produktionsanlage, die uns eine noch höhere Produktqualität sowie eine neue Dimension der Liefersicherheit bietet", begründet der persönlich haftende Gesellschafter Walter Muyres den Schritt.

Die Zahl der Menschen, die weltweit für Vorwerk tätig sind, stieg mit 611.000 auf einen neuen Höchststand. Die Eigenkapitalquote liegt bei inzwischen 53 Prozent. Der außerhalb Deutschlands erwirtschaftete Anteil am Geschäftsvolumen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 63 Prozent, bezogen auf den Direktvertrieb sind es sogar 82 Prozent.

Neues Geschäftsmodell Vorwerk Deutschland Kobold

In Deutschland konnte der Thermomix mit einem Umsatzplus von 7 Prozent wieder ein ausgesprochen gutes Jahr feiern. Dagegen hat der Bereich Kobold an Umsatz verloren und liegt nun bei 200 Millionen Euro. "Wie Sie wissen, haben wir in Deutschland seit einiger Zeit mit Schwierigkeiten im Kobold-Direktvertrieb zu kämpfen", sagt Peter Oberegger. In Zusammenarbeit mit einer renommierten Strategieberatung hatte Vorwerk bereits im Jahr 2008 mit der Neuausrichtung des Vertriebs begonnen. Das neue Modell ist konsequent auf die Bedürfnisse und Wünsche der Vorwerk Kunden ausgerichtet. Die bisherige Praxis, das wechselnde Berater den Kunden betreuen hat eine langfristige Kundenbindung unmöglich gemacht. Jetzt ist es so, dass ein Berater für ein bestimmtes Gebiet fest zuständig ist und so im Direktvertrieb eine langfristige und seriöse Beziehung zum Kunden aufbauen kann. Bis November sollen alle Gebiete in Deutschland in dem neuen System arbeiten. "Die ersten Erfahrungen sind positiv", stellt Peter Oberegger fest und betont: "Wir bieten motivierten, engagierten Beraterinnen und Beratern die einmalige Chance, sich in einem eigenen Gebiet einen festen Kundenstamm aufzubauen, zu pflegen und sich mit eigener Leistung ein gutes Einkommen in der Selbstständigkeit zu sichern."

Dazu wird auch der neue Staubsauger Kobold VK 140 beitragen: Mit dem Premium-Produkt ist ein weiterer Quantensprung in Saugleistung und Qualität gelungen.

Übersicht: Entwicklungen in den Geschäftsbereichen

Mit einem Umsatzwachstum von fast 9 Prozent auf 420 Millionen Euro hat sich der Thermomix einmal mehr als dynamischster Geschäftsbereich erwiesen. Der Thermomix ist ein Erfolgsprodukt, immer mehr Menschen weltweit schwärmen von diesem konkurrenzlosen Küchengerät. Auf Platz Nummer eins der Vertriebsgesellschaften liegt wieder der italienische Vertrieb Vorwerk Contempora, der mit einem Plus von über 8 Prozent einen Umsatz von 124 Millionen Euro erreicht. In Spanien, traditionell ein starkes Thermomix-Land, ging der Umsatz bedingt durch die Krise um fast 6 Prozent zurück. Allerdings zeigte sich das Geschäft zum Jahresende wieder leicht erholt und ist inzwischen zurück auf Wachstumskurs. Auch in anderen Ländern konnte der Thermomix zulegen, unter anderem in Deutschland, Frankreich und Portugal.

Im Geschäftsbereich Kobold gibt es ein leichtes Plus: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent und beläuft sich nun auf 695 Millionen Euro. Im stärksten Kobold-Markt Italien stieg der Umsatz um 6 Prozent auf 397 Millionen Euro. Als Marktführer in Italien feiert Vorwerk Folletto Jahr für Jahr weitere Zuwächse und zeigt so eindrucksvoll, dass der Direktvertrieb auch in etablierten Märkten Wachstumschancen bietet.

Der Geschäftsbereich JAFRA Cosmetics konnte in lokaler Währung zulegen und hat vor allem in Mexiko, aber auch in den USA, seine Vertriebsaktivitäten weiter steigern können. Die Steigerungen wurden allerdings durch ungünstige Wechselkurse wieder zunichte gemacht, so dass der Umsatz in Euro gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent auf 390 Millionen Euro zurückgegangen ist. Auf einem absoluten Höchststand ist die Zahl der Beraterinnen bei JAFRA Cosmetics: Allein in Mexiko sichern sich 480.000 JAFRA-Beraterinnen ein attraktives Einkommen im Direktvertrieb.

Lux Asia Pacific lag mit seinen Direktvertrieben u.a. in Indonesien, Thailand und Taiwan mit 34 Millionen Euro unter den Erwartungen. Doch vor allem die Wasserfilter und Staubsauger sind zukunftsfähige Produkte für den asiatischen Markt. Vorwerk sieht unverändert große Chancen für Lux Asia Pacific.

Außerhalb des Direktvertriebs musste die Vorwerk Gruppe im vergangenen Jahr Einbußen hinnehmen. So haben die Vorwerk Teppichwerke zwar unter der Krise gelitten, im Vergleich zum Wettbewerb aber noch relativ wenig Umsatz verloren. Am Ende des Jahres verzeichneten wir ein Umsatzminus von 12 Prozent auf 69,5 Millionen Euro. Die HECTAS Gebäudedienste haben im infrastrukturellen Gebäudemanagement in einem schwierigen Umfeld etwa 3 Prozent von ihrem Umsatz verloren und liegen nun bei 195 Millionen Euro. Vor allem die Bestandskunden haben Leistungen und damit den Umsatz reduziert. Im Neugeschäft hat HECTAS dagegen ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erzielt. Auch bei den Bankaktivitäten ist die Vorwerk Gruppe gut durch die Krise gekommen. Das Neugeschäft der akf-Gruppe ging zwar auf 451 Millionen Euro zurück, spiegelt aber damit die Erwartungen an das abgelaufene Geschäftsjahr wider und steht im Einklang mit der Entwicklung der gesamten Branche.

Vorwerk & Co. KG

Die Vorwerk & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes Familienunternehmen. Sitz der Holding ist in Wuppertal (Deutschland), die Zentralen der Geschäftsbereiche liegen in Wollerau/Schweiz (Geschäftsbereiche Kobold, Thermomix), Westlake/USA (Geschäftsbereich JAFRA Cosmetics), Singapur (Geschäftsbereich Lux Asia Pacific), Hameln/Deutschland (Teppichwerke) und Wuppertal (Geschäftsbereich akf Bankengruppe, HECTAS Gebäudedienste, Engineering).

An der Spitze der Unternehmensgruppe stehen die persönlich haftenden Gesellschafter Walter Muyres, Peter Oberegger und Reiner Strecker. Das Kerngeschäft von Vorwerk ist der weltweite Direktvertrieb hochwertiger Produkte. Weltweit sind rund 611.000 Menschen für Vorwerk tätig, davon rund 31.500 als Berater im Bereich Haushaltsgeräte und 558.000 bei JAFRA Cosmetics. Vorwerk erwirtschaftet ein Geschäftsvolumen von 2,277 Milliarden Euro (2009) und ist in 60 Ländern aktiv.

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