"Gelber Engel 2012": Doppelsieg für Volkswagen

Begehrte Trophäen für neue Multikollisionsbremse sowie für sparsamen Passat TSI EcoFuel

(PresseBox) (Wolfsburg, ) Der ADAC hat heute in München die Preisträger des "Gelben Engel 2012" gekürt. Volkswagen sicherte sich gleich zwei der begehrten Auszeichnungen: In der Kategorie "Innovationen und Umwelt" wurde das Wolfsburger Unternehmen für die Entwicklung der Multikollisionsbremse ausgezeichnet, in der Kategorie "Auto der Zukunft" überzeugte der Passat TSI EcoFuel.

Eine Experten-Jury aus ADAC-Präsidium und den Präsidenten von VDA, VDIK und ZDK zeichnete die Entwicklung der Multikollisionsbremse als herausragende Neuheit aus. Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Markenvorstands, Geschäftsbereich Entwicklung, nahm für Volkswagen den "Gelben Engel" in der Kategorie " Innovation & Umwelt" entgegen.

Die Multikollisionsbremse (MKB), die in der nächsten Generation des Golf zum Einsatz kommen wird, gilt als ein neues bedeutendes Sicherheitssystem der integralen Sicherheit. Es leitet eine automatische Bremsung nach einer Kollision ein, um weitere Unfallfolgen zu reduzieren und Folgekollisionen gegebenenfalls ganz zu verhindern.

Verschiedene Studien zeigen, dass bei knapp einem Viertel aller Pkw- Unfälle in Deutschland aufgrund des Kontrollverlustes des Fahrers und der hohen kinetischen Energie eine zweite Kollision mit einem weiteren Fahrzeug, einem anderen Verkehrsteilnehmer oder der Umgebung stattfindet. In der Volkswagen Forschung wurde zum Beispiel insbesondere in Crashversuchen gegen Leitplanken mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Auftreffwinkeln die Wirksamkeit des neuen Systems nachgewiesen.

Das System der Multikollisionsbremse wird ausgelöst durch das Airbagsteuergerät, das eine erste Kollision erkennt. Hierbei werden unter anderem Daten der Beschleunigungssensoren, Drucksensoren in den Türen, Gurtstraffer und /oder die Airbags bei Front, Seiten und Seitencrashs ausgewertet. Für die Auslösung der MKB ist die Erkennung des Crashs durch zwei voneinander unabhängige Sensoren erforderlich. Die Daten werden an das ESP-Steuergerät übermittelt und das Fahrzeug wird mit voreingestellter Verzögerung auf die festgelegte Minimalgeschwindigkeit von 10 km/h abgebremst. Der Fahrer kann dennoch - sofern möglich - die Kontrolle über das verunfallte Fahrzeug wieder übernehmen und selbst bremsen oder beschleunigen.

Auch in der Kategorie "Auto der Zukunft" konnte Volkswagen punkten und sich die prestigeträchtige ADAC-Trophäe sichern: Ausgezeichnet wurde dabei der Passat TSI EcoFuel, der seit seiner Markteinführung im Jahr 2009 neue Maßstäbe im Bereich der erdgasbetriebenen Autos setzt. Sein bivalenter 1.4 TSI-Motor mit 110 kW / 150 PS fährt sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin und begeistert sowohl mit seinen günstigen Verbrauchswerten als auch mit seinem geringen CO2-Ausstoß von 117 g/km. In der Begründung des ADAC wurde der Passat TSI EcoFuel für den höchsten Entwicklungsstand in Bezug auf Alltagstauglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Sicherheit gelobt.

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