Bei allem Helau und Alaaf Empfindsamkeit der Tiere nicht vergessen

Auf dem Rosenmontagszug haben echte Tiere nichts zu suchen

(PresseBox) (Wien, ) Die närrischen Tage stehen an, überall im deutschsprachigen Raum stehen je nach Region Fastnachts-, Karnevals- oder Faschingsfeierlichkeiten an. Was dem Menschen Freude macht, bedeutet für das Haustier häufig Stress. Das fängt schon zu Hause beim Verkleiden an: Gerade Hunde und Katzen erschrecken vor Vampiren, Piraten oder Hexen, erkennen ihr Herrchen oder Frauchen nicht und zeigen Verhaltensstörungen. Gesträubte Haare sind da noch das geringste Übel. Fatal wird es, wenn der treue Vierbeiner auch noch in die Feierlichkeiten eingebunden wird.

"Auf dem Rosenmontagsumzug hat das Haustier absolut nichts zu suchen", appelliert Armin Möller vom Tierportal Vivatier an allzu sorglose Tierbesitzer. "Jeder Halter sollte eigentlich wissen, dass Hunde wesentlich besser ausgebildete Sinnesorgane haben als wir Menschen. Sie nehmen Geräusche mit rund 80.000 Schwingungen in der Sekunde wahr, der erwachsene Mensch nur mit 20.000. Übersetzt heißt dies, dass der Hund auch noch Laute hört, die viermal weiter entfernt ihren Ausgangspunkt haben als solche, die wir gerade noch vernehmen können. Was Geschrei und Radau eines Fastnachtsumzuges bei einem Hund an Stress auslösen, kann man sich kaum vorstellen." Dazu kommt das Gedränge, in dem Hunde versehentlich getreten oder durch hektische Bewegungen von Menschen in Feierlaune nervös gemacht werden. "Nicht zu vergessen, was die Tiere möglicherweise alles vom Boden fressen. Das ist tierisches Bauchweh vorprogrammiert", so Armin Möller.

Dabei ist die Mitnahme zur Straßenfastnacht nicht einmal die Spitze des Eisbergs. Laut Vivatier gibt es mittlerweile sogar Parties, die eigens für Tiere veranstaltet werden. "Hunde und Katzen werden in Kostüme gezwängt und geschminkt. Das ist schlicht und ergreifend Quälerei", zeigt Armin Möller Unverständnis. Wer ein Haustier hat und nicht auf die Feierlichkeiten verzichten möchte, sollte sich frühzeitig um eine Bleibe oder ein Ersatzherrchen oder -frauchen für das Tier kümmern, wo es die "fünfte Jahreszeit" gut übersteht. "Zu Hause einsperren ist selbstverständlich keine Alternative. Aber auch das kommt leider häufiger vor, als man gemeinhin denkt", berichtet Armin Möller.

Vivatier.de ist Deutschlands große Web 2.0-Community für alle Tierliebhaber, Haustierbesitzer und Menschen, die sich ein Tier anschaffen möchten. Das vielfältige Angebot von vivatier reicht von Tierprofilen, Tierblogs, Fotoalben und Tagebüchern über Videodown- und -uploads bis hin zur Interaktion mit Experten und Freunden. Dazu kommt ein reichhaltiges Service- und Informationsangebot: Neben einem Marktplatz mit über 87.000 Kleinanzeigen, einer umfangreichen Tierenzyklopädie mit Informationen zu 470 Tierrassen bietet die im März 2008 gestartete Plattform regelmäßig aktuelle Informationen und Berichte aus der Welt der Tiere. Vivatier gibt es auch in Österreich (www.vivatier.at) und der Schweiz (www.vivatier.ch).

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