Handykosten im Ausland oft unklar

MobilMedia Barometer zeigt: Handynutzer wissen häufig nicht, wer Telefonate zahlt

(PresseBox) (Dortmund, ) Manche Urlauber könnten nach der Rückkehr aus den schönsten Wochen des Jahres eine böse Überraschung erleben. Denn das aktuelle MobilMedia-Barometer zeigt: Knapp 40 Prozent der Befragten wissen nicht wer zahlt, wenn sie im Ausland angerufen werden.

Zwar weiß die Mehrheit (62 Prozent), dass sowohl sie als auch der Anrufer zur Kasse gebeten werden, dennoch liegt die Quote falscher Antworten hoch. "Vielen Kunden sind die Roaming-Kosten nach wie vor nicht bewusst. Sie sollten daher die Informationsangebote der Netzbetreiber zur Reisezeit aktiv nutzen", sagt Dr. Bettina Horster, Projektleiterin von MobilMedia und Vorstand der VIVAI AG.

Jüngere Handynutzer sind dabei laut Umfrage nicht immer besser informiert als ältere. So wussten bei den unter 40- bis 59-Jährigen 69 Prozent, dass bei Auslandsverbindungen beide Gesprächspartner zahlen müssen. Bei den unter 18-Jährigen waren sich darüber nur knapp 56 Prozent im Klaren. Am besten informiert zeigten sich die 18- bis 24-Jährigen, die zu 85 Prozent die richtige Antwort kannten. "Die jungen Handynutzer sind oft Prepaid-Kunden, die die Mobilfunkanbieter mit Informationen in Kundenmagazinen oder als Beilage zur Monatsrechnung nicht erreichen", so Bettina Horster. "Ihnen sollten die Anbieter ihre Tarife besonders verdeutlichen, damit Anrufe von zu Hause nicht zur Kostenfalle werden."

Unklare Kosten können auch dazu führen, dass viele Handyfunktionen im Ausland ungenutzt bleiben. So geben über 87 Prozent der Umfrageteilnehmer an, ihre mobile Mailbox unterwegs nicht zu nutzen. Von den Befragten, die ihre Nachrichten außerhalb deutscher Netze abfragen, sind dabei viele uninformiert - denn von ihnen halten 28 Prozent die Mailbox-Abfrage im Ausland für günstiger als daheim. Auch Bildgrüße aus dem Urlaubsort sind für viele keine Alternative zur herkömmlichen Postkarte: Rund 90 Prozent der Befragten sagen, sie würden aus dem Ausland keine MMS versenden.

Mit dem MobilMedia-Barometer analysieren die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums und der Krefelder Spezialist für Kundenkommunikation SITEL regelmäßig Trends im Markt für Mobilfunk und drahtlose Anwendungen.

VIVAI Software AG

Die Initiative MobilMedia ist ein Schwerpunkt der Technologie-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA). Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland als führenden Standort für mobile Informations- und Kommunikationslösungen im internationalen Wettbewerb zu etablieren. Unter dem Motto „Deutschland wird mobil“ unterstützt die Initiative engagierte Unternehmen bei der Entwicklung und Erprobung mobiler Anwendungen, bei der Verbreitung der dabei gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse. und bei der gemeinsamen Lösung von Querschnittsfragen. Das BMWA stellt dazu rund 15 Mio. Euro bereit. Damit konnten etwa noch einmal soviel Mittel aus der Wirtschaft und eine deutliche Verstärkung des Engagements der Unternehmen mobilisiert werden. Als Netzwerk für den Wissensaustausch steht MobilMedia dabei allen interessierten Unternehmen und Organisationen offen. Aktiver Kern dieses Netzwerks sind die „Members of MobilMedia“, die in operativen Arbeitsgruppen zentrale Fragestellungen und Inhalte erarbeiten und somit den Übergang zur mobilen Informationsgesellschaft aktiv mitgestalten. Regelmäßig stattfindende MobilMedia Talks dienen als Plattform für den Wissens- und Meinungsaustausch zwischen der Mobile Community und den Vertretern aus der Gesellschaft und öffentlichen Verwaltungen. Hier trifft die Branche auf potenzielle Kunden, Investoren und Partner.
Weitere Informationen zu MobilMedia sind auf der Website unter www.mobilmedia.de abrufbar.

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