Mittel- und Osteuropa zeigen ihr IT-Leistungsspektrum auf der SYSTEMS 2005

Den Dialog suchen, Geschäftskontakte knüpfen: IT aus Ost und West

(PresseBox) (München, ) Aufgrund der hohen Resonanz, die Aussteller aus Mittel- und Osteuropa (MOE) in den letzten Jahren auf der SYSTEMS erfahren haben, sind sie auch in diesem Jahr auf der führenden Business-to-Business Messe für IT, Media und Communications vertreten: Es haben sich ITK-Unternehmen aus Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Rumänien, der Russischen Föderation, Serbien & Montenegro, der Tschechischen Republik und Ungarn angemeldet. Die größten Gemeinschaftsstände stellen Rumänien mit 27 und die Tschechische Republik mit 16 Ausstellern. Die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den mittel- und osteuropäischen Staaten und der SYSTEMS zeigt sich auch darin, dass der rumänische Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Zsolt Nagy, ein Grußwort auf der Eröffnung der SYSTEMS 2005 sprechen wird.

Die SYSTEMS adressiert traditionell die ITK-Industrien in den Staaten der Region Mittel- und Osteuropa – und das nicht erst seit der EU-Osterweiterung. Doch mit dem Beitritt der acht mittel-osteuropäischen Staaten (MOE-Länder) im Mai 2004 hat sich das Tor auch für die IT-Industrie noch weiter geöffnet. So betrug der Anteil der Aussteller aus dem Mittel- und Osteuropa auf der SYSTEMS 2004 rund zehn Prozent – Österreich eingerechnet. Die Dynamik in Mittel- und Osteuropa setzt sich auch in 2005 fort und deshalb zeigen eine Vielzahl „alter“ und „neuer“ Aussteller ihr breites Angebot an IT- und TK-Lösungen auf der SYSTEMS.

Die Osterweiterung fand bei der SYSTEMS bereits im Jahre 2000 statt, als sich die ersten Unternehmen aus Mittel-Osteuropa dem Fachpublikum auf einem Gemeinschaftsstand präsentierten, der damals vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert wurde. Mit der jährlich steigenden Anzahl an Ausstellern aus den MOE-Ländern hat sich die SYSTEMS als unverzichtbare Plattform für Mittel-Ost-Europa und insbesondere die neuen EU-Mitgliedsstaaten etabliert. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München International, legt großen Wert auf seine Gäste aus Mittel- und Osteuropa: „Wir sind stolz darauf, dass auch in diesem Jahr viele Unternehmen und Organisationen die Chance nutzen, um nicht nur ihre Lösungen und Dienstleistungen zu präsentieren. Es geht vor allem darum, im Dialog zwischen Ost und West tragfähige Geschäftskontakte zu knüpfen. Und die SYSTEMS ist dafür die beste Messe-Plattform, so die Meinung unserer Aussteller.“

Zuverlässige und kompetente Partner für komplexe Softwareprojekte
Für deutsche Unternehmen haben sich Kooperationen mit Dienstleistern aus den mittel- und osteuropäischen Staaten bereits seit geraumer Zeit als lukrativ erwiesen. Hier finden sie hochqualifizierte Spezialisten mit Hochschulabschlüssen renommierter Universitäten auf den Gebieten der Informatik, Computertechnik und Wirtschaftswissenschaften. Langjährige Erfahrungen in der Realisierung von komplexen, internationalen Software-Entwicklungsprojekten machen sie zu geschätzten Partnern. Die Kompetenz ist bei vielen Ausstellern auch durch Zertifizierungen dokumentiert, die sie als Partner von IBM, Macromedia, Microsoft, Oracle oder Sun ausweisen.

Selbstverständlich werden alle aktuellen Programmiersprachen für die unterschiedlichen Einsatzgebiete genutzt, seien es Internet/Intranet-Entwicklungen, Datenbanken oder anspruchsvolle Softwareentwicklungsprojekte. Die Liste ist umfangreich und reicht z.B. bei Web-Entwicklungen von ASP.NET und XML über HTML und PHP bis Java Script. Ebenso breit ist die Auswahl der Datenbanken, die unterstützt werden wie u.a. MS SQL Server, Oracle, Informix, MS Access, My SQL oder ODBC. Für die Software-Entwicklung nutzen unsere östlichen Nachbarn die modernen Programmiersprachen wie z.B. NET Framework, C#, C++, Delphi und Java, bei den professionellen Multimedia-Services wird auf Basis von z.B. Embedded Visual Studio, Macromedia Flash MX und Microsoft Visual Studio 6.0 programmiert. Das Angebot deckt das gesamte Anwendungsspektrum von Applikationen in Unternehmen ab. Die Referenzlisten beweisen, dass die umfangreiche Produkt- und Service-Palette der östlichen Nachbarn stets den „best practices“ entsprechen. Hier finden sich Unternehmen wie beispielsweise Deutsche Börse Group, Colt Telekom, Commerzbank, Lufthansa Technik, Mindmatics, T-Systems, und viele weitere bekannte Namen.

Tschechische Republik
Tschechische IT-Unternehmen sind bereits seit Jahren „Stammgäste“ auf der
SYSTEMS. Unter der Schirmherrschaft der Regierungsagentur CzechTrade präsentieren sich elf Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand in Halle A1. Hier werden in erster Linie innovative Software-Lösungen und maßgeschneiderte Applikationen für Branchen wie beispielsweise Telekommunikation, Banken, Energiewirtschaft, Automobilindustrie, chemische Industrie oder Maschinenbau zu sehen sein. Die Tschechische Republik gehört zu denjenigen Ländern, die als erste die SYSTEMS als Sprungbrett für die Erschließung neuer Märkte innerhalb der EU genutzt haben. Daher wird der Gemeinschaftsstand in diesem Jahr bereits zum fünften Mal die Dienstleistungs- und Software-Unternehmen unter seinem Dach vereinen, welche die B2B-Messe ganz gezielt als Kontaktforum für zukünftige Geschäftskontakte nutzen. Am Dienstag, den 25. Oktober, informiert CzechInvest & CzechTrade unter dem Motto „Deutsche Qualität zu tschechischen Preisen“ über die Geschäftsmöglichkeiten im tschechischen ITK-Markt (16.00 - 17.00 Uhr, Konferenzraum B21).

Rumänien
Mit der fünften Rumänien-Tagung am Mittwoch, den 26.10.2005, 14.00 - 18.00 Uhr, Halle A3, Gemeinschaftsstand 431, präsentiert sich das Land und seine IT-Unternehmen als Partner für Outsourcing, Kooperationen und Investitionen. Die Eröffnungsansprache zu dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung wird der rumänische Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Zsolt Nagy, halten. Vorträge über Partnerschaften und mögliche Chancen, sowie die rechtlichen und steuerlichen Voraussetzungen für Unternehmen im IT-Sektor informieren das interessierte Fachpublikum über die Rahmenbedingungen in Rumänien. Erfahrungsberichte deutscher Unternehmen runden die Veranstaltung ab. Mit rund 27 Ausstellern gehört der rumänische Länderpavillon zu den größten Gemeinschaftsständen der mittel-osteuropäischen Staaten.

Nicht nur unter fachlichen Aspekten sind rumänische Unternehmen interessante Kooperationspartner. Auch steuerliche Neuerungen bieten einen Anreiz für Investitionen oder Outsourcing-Projekte, denn seit Januar 2005 gilt in Rumänien ein einheitlicher Einkommenssteuersatz von 16 Prozent. Auch die Körperschaftssteuer wurde von 25 auf 16 Prozent abgesenkt. Die rumänische Regierung erwartet durch diese Maßnahme eine zusätzliche Belebung der Wirtschaft und eine weitere Steigerung der Attraktivität des Standorts für ausländische Investoren. Als zukunftsträchtige Branche gilt unter anderem auch die Informations- und Kommunikationsindustrie.


Bulgarien
Auch sieben bulgarische ITK-Unternehmen nutzen in diesem Jahr die SYSTEMS wieder als wichtigen Marktplatz für den Dialog mit potenziellen Geschäfts- und Vertriebspartnern aus den EU-Ländern. Auf einem Länderpavillon in Halle A2 präsentieren sie sich als kompetente Partner für hochkarätige Anwendungsentwicklung und effiziente Outsourcing-Projekte und bieten eine breite Palette von Softwareprodukten und Dienstleistungen für den internationalen Markt. Hierzu gehören unter anderem Lösungen aus den Bereichen Dokumentenmanagement, Customer Relationship Management und Asset Management.

Ungarn
Am ungarischen Gemeinschaftsstand in Halle A1 zeigen die fünf Software-Schmieden und -Beratungsunternehmen eine Vielzahl von individuellen und standardisierten Lösungen aus Bereichen wie Management-Informationssysteme, Warenwirtschaftssysteme oder Automatisierung und beweisen ihre fachliche Kompetenz. Ungarische IT-Unternehmen sind schon seit langem geschätzte und zuverlässige Partner, denn das Land ist bereits weitgehend in den Binnenmarkt der EU integriert. Mehr als 75 Prozent der ungarischen Exporte gehen in die Länder der Europäischen Gemeinschaft. Grundlage dafür ist das Europa-Abkommen EU-Ungarn, das praktisch zu einem völlig freien Handel zwischen Ungarn und der EU geführt hat. Davon profitieren alle potenziellen Auftraggeber aus der deutschen Wirtschaft. Auch Serbien & Montenegro präsentiert sich mit acht Ausstellern im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes in Halle A1 (Stand 107).

„Für alle Aussteller aus den mittel-osteuropäischen Staaten gilt auch in diesem Jahr: Ein herzliches Willkommen auf der SYSTEMS in München. Wir wünschen interessante Kontakte, lukrative Geschäfte und einen angenehmen Aufenthalt“, so Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München und Chef der SYSTEMS.



Über die SYSTEMS
Die SYSTEMS ist die führende Business-to-Business-Messe für IT, Media und Communications. Sie findet in München statt, Europas größtem Hightech- und Medienstandort.

Den Ausstellern bietet die SYSTEMS effiziente Unterstützung im Kontaktmanagement. Sie ist die Plattform für qualifizierte Kontakte, insbesondere mit kommerziellen und technischen Entscheidern aus Mittelstand und Großunternehmen. Diese erhalten auf der Basis der lösungs- und themenorientierten Messestruktur ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz für ihre Investitionsplanungen.

* Aussteller- und Besucherzahlen der SYSTEMS sind von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.

Die SYSTEMS 2005 findet vom 24. bis 28. Oktober 2005 in der Neuen Messe München statt. Die Marke SYSTEMS ist 365 Tage im Jahr präsent – unter http://www.SYSTEMS-world.de.

Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit vier Tochtergesellschaften im Ausland und 75 Auslandsvertretungen, die 96 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.

Weitere Informationen im Internet unter www.systems.de, Menüpunkt “Presse”.

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