TT-Line wird neues Mitglied beim SPC

"Die Unternehmensphilosophie der TT-Line passt sehr gut zum Klima des SPC-Netzwerkes" / Zusätzliche RoRo-Kapazitäten erweitern multimodale Verknüpfungsmöglichkeiten

(PresseBox) (Bonn/Lübeck-Travemünde, ) TT-Line GmbH & Co. KG wird am 1. August 2010 neues Mitglied beim SPC. Mit einer jährlichen Beförderungsleistung von rund 740.000 Fahrgästen und über 360.000 Frachteinheiten ist die private Schifffahrtsgruppe Marktführer im direkten RoPax-Fährverkehr zwischen Deutschland und Südschweden. Die Lübecker Reederei wurde für konsequentes Umweltengagement und ihre auf hohen Kundennutzen ausgerichtete Flottenpolitik mehrfach ausgezeichnet.

"Verantwortung gegenüber der Umwelt ist ein Anspruch, den TT-Line konsequent verfolgt. Zur Verwirklichung weiterer Ziele wollen wir uns im Rahmen des Partnernetzwerkes einbringen und vor allem auch die Kontakte und Möglichkeiten des SPC auf politischer Ebene in Brüssel, Bonn und Berlin nutzen", betonen die Geschäftsführer der TT-Line, Hanns Heinrich Conzen und Dr. Arndt-Heinrich von Oertzen.

"Die Unternehmensphilosophie der TT-Line mit hoher Kompetenz im Umweltschutz auf See und in den Häfen passt sehr gut zum Klima des SPC-Netzwerkes", bestätigt der neue Geschäftsführer des SPC, Markus Nölke. "Durch die Mitgliedschaft der TT-Line haben wir zusätzliche Unterstützung bei unseren Bestrebungen, das Bewusstsein für umweltfreundliche Transportlösungen zu erweitern." Neben der Indienststellung von vier sogenannten "Green Ships" hat die TT-Line unter anderem mit der Umsetzung des Green Bridge-Konzeptes zwischen Norddeutschland und Südschweden im Januar 2008 ihre Unternehmenspolitik untermauert.

Für SPC-Manager Markus Heinen bedeutet die neue Mitgliedschaft auch eine wichtige Bereicherung der multimodalen Verknüpfungsmöglichkeiten: "Mit ihren sechs RoPax-Schiffen bringt sich TT-Line als effizienter Dienstleister in das SPC-Netzwerk ein. Die zusätzlichen Kapazitäten in Höhe von mehr als 33.000 LKW-Lademeter täglich für den begleiteten und unbegleiteten Güterverkehr, für Schwertransporte und Gefahrgutladungen, lassen sich hervorragend in die Konzeption von intelligenten Logistikketten mit Bezug zum Baltikum einbinden." In Travemünde, dem größten Fährhafen Europas, werden jährlich rund zwei Millionen Passagiere und 5000 Abfahrten am Skandinavienkai registriert. Vom größten der fünf Lübecker Terminals gehen neben den Schwedenverkehren auch regelmäßige Abfahrten Richtung Finnland, Norwegen, Lettland, Estland und Russland.

Über TT-Line GmbH & Co. KG

Das private Schifffahrtsunternehmen betreibt seit 1962 den direkten Fährverkehr zwischen Deutschland und Südschweden und ist hier Marktführer im Passage- und Frachtverkehr. Täglich stehen bis zu 15 Abfahrten zwischen Deutschland und Schweden zur Auswahl. Die jährliche Beförderungsleistung beläuft sich auf rund 740.000 Fahrgäste und über 360.000 Frachteinheiten. Die Firmenzentrale befindet sich in Lübeck-Travemünde.

Insgesamt sind sechs eigene Schiffe im Einsatz. Vier Fähren verkehren auf der Traditionsroute Travemünde - Trelleborg. Die "Green Ships" sind mit dieselelektrischem Antrieb versehen, der eine hohe Umweltverträglichkeit aufweist. In dem seit 1992 betriebenen Fährverkehr zwischen Rostock und Trelleborg fahren zwei RoRo-Fähren. Ein speziell auf Fracht ausgerichteter Fährdienst zwischen Travemünde und Helsingborg wird seit 2003 mit zwei Green Ships betrieben. Für konsequentes Umweltengagement und ihre auf hohen Kundennutzen ausgerichtete Flottenpolitik wurde die Lübecker Reederei mehrfach ausgezeichnet. Informationen unter www.ttline.com

Über das Green Bridge Konzept

Die Umsetzung des Green Bridge Konzeptes zwischen Deutschland und Schweden im Januar 2008 war für TT-Line ein weiterer Schritt zum umweltfreundlichen Schiffsbetrieb. TT-Line betreibt vier ihrer sechs Schiffe mit dieselelektrischem Antrieb, der immer im optimalen Bereich arbeitet und auf diese Weise weniger Schadstoffe ausstößt. Bereits bevor eine internationale Vorschrift diesen Grenzwert zum 1. Juli 2010 verpflichtend gemacht hat, ist TT-Line freiwillig über die damaligen gesetzlichen Anforderungen hinaus gegangen und hat auf ihren Green Ships auf See einen Treibstoff mit nur ca. 1% Schwefel verwendet. Genauso wurden bereits vor in Kraft treten einer entsprechenden EU-Verordnung die Diesel-Generatoren zur Stromerzeugung an Bord aller sechs Schiffe seit Anfang 2008 im Hafen von Trelleborg ausschließlich mit Dieselöl mit einem Schwefelgehalt von nicht mehr als 0,1% betrieben.

Verein zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs e.V. c/o Handelskammer Hamburg

Das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) ist ein Public-Private-Partnership des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein sowie Reedereien, Spediteuren, Hafenumschlagbetrieben, Häfen, Schiffsmaklern und der Binnenschifffahrt. Betrieben wird das SPC vom Verein zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs e.V., Hamburg.

Die Gründung erfolgte am 9. Mai 2001 in der Handelskammer Hamburg. Die operative Arbeit nahm das SPC am 2. Juli 2001 in den Räumen des Bundesministeriums in Bonn auf.

Ziel des SPC ist es, Industrie, Handel und Speditionen für die Verkehrsträger Schiff und Bahn zu sensibilisieren und gemeinsam mit Verladern und Dienstleistungsunternehmen multimodale Logistikkonzepte zu entwickeln, welche die europäischen Wasser- und Schienenwege einschließen.

Das SPC arbeitet in Bezug auf Unternehmen und Häfen vollkommen neutral.

Informationen unter www.shortseashipping.de

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