EMO Hannover 2005 - Internationale Leitmesse für die Fertigungstechnik in gutem wirtschaftlichen Umfeld

EMO Hannover 2005, 14. September bis 21. September

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die EMO Hannover 2005, die Weltleitmesse der Metallbearbeitung, wird vom 14. bis 21. September in einem sehr positiven weltwirtschaftlichen Umfeld stattfinden. Die Weltwerkzeugmaschinenproduktion wird um 8 Prozent steigen. Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover 2005, ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn überzeugt davon, dass die Aussteller von diesem guten Klima profitieren werden.

Auf der EMO Hannover 2005 werden 2 000 Aussteller aus 39 Ländern auf knapp 162 000 m² Nettostandfläche ihre Neuheiten für die industrielle Fertigung präsentieren. Damit ist die EMO Hannover einmal mehr die größte und internationalste Messe für die Metallbearbeitung weltweit. Ausnahmslos alle Nationen, die Werkzeugmaschinen herstellen, sind in Hannover vertreten. Die größten Ausstellerkontingente neben Deutschland (839 Aussteller) kommen aus Italien (292), der Schweiz (134), Taiwan (126), Spanien (78) und Japan (71). Gut die Hälfte der Aussteller bietet Werkzeugmaschinen an.

In Deutschland ist der Werkzeugmaschinenbau mit positiven Vorzeichen in das laufende Jahr gestartet. Im ersten Halbjahr stieg die Produktion ohne Installationen und Reparaturen um 9 Prozent. Getragen wurde dieses gute Ergebnis durch den Export, der um 13 Prozent anzog. Der Inlandsabsatz hingegen stieg nur um 3 Prozent.

Unter den Top 10 Exportmärkten wuchsen China, Frankreich, Italien, die Schweiz und Russland zweistellig. China behauptet weiterhin mit großem Abstand Platz 1 vor den USA und den wichtigen Westeuropäern. Bemerkenswert ist, dass sich Russland von Platz 8 auf Platz 7 weiter vorgearbeitet hat.

Die Beschäftigung hat sich im ersten Halbjahr stabilisiert. Mit 65 150 Mitarbeitern entsprach der Durchschnitt des ersten Halbjahres dem des Jahres 2004. Die Kapazitätsauslastung betrug in den ersten sechs Monaten 91 Prozent und war damit etwas höher als im Schnitt 2004. Auch der Auftragsbestand ist mit 6,4 Monaten leicht gestiegen.

Der Auftragseingang hat in den ersten sieben Monaten 2005 zyklusbedingt, d.h. auf Grund des hohen Wachstums im Vorjahr von nahezu 20 Prozent, um 2 Prozent abgenommen. Eine deutliche Diskrepanz zwischen Auslands- und Inlandsnachfrage war bereits in der zweiten Jahreshälfte 2004 absehbar. Nach wie vor sichern die ausländischen Kunden das Geschäft. Während sie aufsetzend auf einem hohen Vorjahreswert noch 1 Prozent mehr deutsche Werkzeugmaschinen orderten, sanken die inländischen Bestellungen um 8 Prozent.

Elsinghorst sieht die Gründe für diese Diskrepanz vor allem in den Unsicherheiten der künftigen politischen Rahmenbedingungen. Auch wollten sich viele Kunden noch über Innovationen auf der EMO orientieren, um in die neuste verfügbare Technik zu investieren.

Auf Basis der vorliegenden Zahlen rechnet der VDW weiter damit, dass die Werkzeugmaschinenproduktion in Deutschland 2005 nochmals um 5 Prozent steigen und mit dann 10,1 Mrd. Euro fast das Rekordniveau von 2001 erreichen wird.

Werkzeugmaschinen bestimmen den Fortschritt in der Industrie

Die EMO Hannover 2005 bietet Produktionsfachleuten aus aller Welt einen ausgezeichneten Überblick über die Innovationen für die industrielle Produktion. Das Herzstück der Produktion ist die Werkzeugmaschine. Alle industriell gefertigten Produkte werden mittelbar oder unmittelbar mit Werkzeug­maschinen gefertigt. Ohne Werkzeugmaschine keine Industrie und auch kein Fortschritt in der Industrie.

Nach wie vor geht es im globalen Wettbewerb vor allem darum, die Verfügbarkeit der Maschi­nen und ihre Flexibilität zu erhöhen sowie die Fertigungskosten zu sen­ken. Die technische Modernisierung der Produktion ist deshalb eine ständige Herausforderung für alle Industriezweige.

Im Fokus der EMO-Aussteller stehen daher die internationalen Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie, dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Elektroindustrie, der Medizintechnik, der Feinmechanik, Optik und die Hersteller von Metallerzeugnissen. Mehr als vier Fünftel der internationalen Werkzeugmaschinenproduktion gehen in diese Industriezweige.

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