Karlsruher Manifest für Software Engineering vorgestellt

VKSI mahnt bessere Ausbildung der Software-Ingenieure an und fordert Lebenslanges Lernen

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Software ist ein wesentlicher Wertschöpfungsfaktor in Deutschland, sowohl als Primär- als auch als Sekundärbranche. Doch was bedeutet das für die Software-Branche? Der Verein der Karlsruher Softwareingenieure e.V. (VKSI) will Software Engineering als Ingenieurdisziplin sichtbar machen. Mitglieder des VKSI haben das "Karlsruher Manifest für Software Engineering" initiiert. Sie mahnen bei der Industrie mehr Aufmerksamkeit für den Stand der Technik an, fordern eine bessere Ausbildung und lebenslanges Lernen für Software Ingenieure und wollen Schülerinnen und Schüler für den Beruf des Software-Ingenieurs begeistern.

Zum diesjährigen Karlsruher Entwicklertag werden vom 22. Juni bis zum 27. Juni über 600 Teilnehmer erwartet. Die Konferenz widmet sich dem Thema "Software Made in Germany - Strategien für den Entwicklungsstandort Deutschland".

Karlsruher Manifest für Software Engineering: Software-Ingenieure vollziehen einen beständigen Wandel

Auf der Auftaktveranstaltung am 22. Juni, dem vom Verein der Karlsruher Softwareingenieure e.V. (VKSI) gestalteten "VKSI Day" stellten die Initiatoren das Karlsruher Manifest für Software Engineering vor über 150 Besuchern aus Industrie und Hochschulen vor. [www.vksi.de/karlsruher-manifest.html]

"Software wird in Deutschland weder als Primärbranche, noch als Sekundärbranche ausreichend wahrgenommen. Die Bedeutung der Software-Branche ist in Deutschland aber mit der des Automobilbaus vergleichbar" erläuterte Professor Reussner, Lehrstuhlinhaber am KIT und einer der Initiatoren des Karlsruher Manifests seine Beweggründe.

Matthias Grund, Vorstand des Karlsruher Software-Spezialisten andrena objects ag ergänzte mit einer weiteren Motivation für das Manifest: "Wir finden in der industriellen Praxis immer wieder Software vor, die bei Design und Codierung weit hinter dem Stand der Technik zurückliegt. Das liegt", so Matthias Grund, "daran, dass Software Engineering zu wenig Beachtung findet. Das verursacht eine gewaltige Verschwendung von Geld und Arbeitskraft."

Umfrage-Ergebnisse: Wie steht es um die Ausbildung unserer Software-Ingenieure?

Der Verein der Karlsruher Software Ingenieure e.V. hatte zuvor gemeinsam mit der Fachzeitschrift "OBJEKTspektrum eine Umfrage zum Thema "Wie steht es um die Ausbildung unserer Softwareingenieure?" durchgeführt. Jens Coldewey, der Chefredakteur des OBJEKTspektrum, hat die ersten Ergebnisse auf dem VKSI Day vorgestellt. Coldewey warnte: "Wenn wir weiter in der Weltspitze mitmischen wollen, brauchen wir eine neue, intensive Diskussion über Inhalte und Formate der Informatikausbildung!"

Verein der Karlsruhe Software Ingenieure (VKSI) e.V.

Der Verein der Karlsruher Softwareingenieure e.V. (VKSI) wurde im Oktober 2008 gegründet. Sein Vereinsziel lautet, eigenständige und fokussierte Maßnahmen zu ergreifen, um die öffentliche Wahrnehmung der Softwaretechnik als Ingenieurdisziplin zu fördern, Kenntnisse und Erfahrungen in der Softwaretechnik zusammenzuführen und weiterzugeben, Innovationen in der Softwaretechnik zu beschleunigen und zu verbreiten und den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs zu fördern. www.vksi.de

Der Verein hat sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, ein Bild über die Vielfalt von Software Engineering in Karlsruhe zu vermitteln und die Attraktivität des Karlsruher Software-Arbeitsmarktes zu transportieren. Unter dem Motto "Eine Region, vernetzt in der Welt: Software Engineering aus Karlsruhe - Software Engineering in Karlsruhe" brachte sich der VKSI in den Karlsruher Entwicklertag 2009 ein.

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